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Rückkehrer |26.11.2020|14:00

Erwig-Drüppel: "Zeigen, was ich draufhabe"

Jonas Erwig-Drüppel: "Es ist immer etwas Besonderes, auf seinen früheren Verein zu treffen".[Foto: imago]

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Mit dem Wuppertaler SV tritt Jonas Erwig-Drüppel heute (ab 19.30 Uhr) in der Regionalliga West zum Derby bei seinem Ex-Verein Rot-Weiss Essen an. Der 29 Jahre alte Flügelstürmer ist einer von sechs WSV-Spielern mit Essener Vergangenheit. Er war aber nicht nur auf dem Platz für RWE aktiv. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Erwig-Drüppel auch über seine Zeit als Geschäftsstellen-Mitarbeiter.

FUSSBALL.DE: Mit welchen Gefühlen kehren Sie am Mittwoch zu Ihrem Ex-Klub Rot-Weiss Essen zurück, Herr Erwig-Drüppel?

Jonas Erwig-Drüppel: Es ist immer etwas Besonderes, auf seinen früheren Verein zu treffen. Persönlich hatte ich bei RWE verletzungsbedingt nicht die beste Zeit. Nachdem ich wieder fit war, hatte ich praktisch keine Rolle mehr gespielt und den Klub deshalb im Sommer verlassen. Umso mehr will ich jetzt zeigen, was ich draufhabe.

RWE ist noch unbesiegt und führt die Tabelle an. Mit einem Großteil der Mannschaft haben Sie noch selbst zusammengespielt. Wie sehr war das ein Thema in der Kabine?

"RWE ist mit den normalen Maßstäben eines Regionalligisten nicht zu vergleichen"

Erwig-Drüppel:  Über die Stärken und Schwächen des Gegners haben wir uns selbstverständlich unterhalten. Unser Trainer Alexander Voigt wird uns perfekt einstellen. Rot-Weiss Essen geht als klarer Favorit in die Partie. Chancenlos werden wir aber bestimmt nicht sein. In unserem Kader stehen insgesamt sechs Spieler, die eine RWE-Vergangenheit haben. Keiner möchte bei seinem alten Verein verlieren. (lacht)

Normalerweise sind bei diesem Derby auch in der 4. Liga immer mehr als 10.000 Zuschauer im Stadion. Wie sehr bedauern Sie, dass der West-Schlager vor leeren Rängen stattfinden muss?

Erwig-Drüppel:  Ich habe die Fans in Essen erlebt und finde es auch deshalb sehr schade, dass wir nicht vor einer großen Kulisse antreten dürfen. Es ist zurzeit wegen der Corona-Pandemie aber leider nicht anders möglich. Wir müssen ja schon sehr froh darüber sein, dass wir überhaupt spielen dürfen. Ich freue mich darauf, wenn alles vorbei ist und der Normalzustand eintritt.

Bemerkenswert ist, dass Sie bei Rot-Weiss Essen nicht nur als Spieler am Ball waren, sondern auch auf der Geschäftsstelle gearbeitet haben. Welche Erfahrungen konnten Sie abseits des Platzes dort sammeln?

Erwig-Drüppel:  RWE hat viele Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle und ist mit den normalen Maßstäben eines Regionalligisten nicht zu vergleichen. Für mich war der Blick hinter die Kulissen sehr interessant. Parallel zu meinem Studium im Sport-Business-Management, das ich im September an der Fern-Uni in Düsseldorf mit dem Bachelor abgeschlossen habe, durfte ich während einer viermonatigen Praxisphase bei RWE mitarbeiten. Im Anschluss habe ich weiterhin ein bis zwei Tage pro Woche dort mitgeholfen, weil mir die Aufgabe viel Spaß gemacht hatte.

Wäre das auch eine Option für die Zukunft oder verfolgen Sie andere berufliche Pläne?

Erwig-Drüppel:  Aktuell konzentriere ich mich nach dem Abschluss meines Studiums voll und ganz auf den Fußball. Die aktuelle Corona-Lage und der enge Spielplan mit den zahlreichen englischen Wochen machen es auch schwierig, irgendwo beruflich Fuß zu fassen. In Zukunft kann ich mir durchaus eine Tätigkeit auf einer Geschäftsstelle oder auch abseits des Fußballs einen Job im Marketingbereich vorstellen. Durch mein Studium habe ich mich grundsätzlich für die Richtung Sport entschieden. Festgelegt bin ich aber nicht.

Während Ihrer Karriere sind Sie viel herumgekommen, haben außer für RWE und den WSV noch für weitere Traditionsvereine wie den VfL Bochum, Eintracht Braunschweig, den SSV Jahn Regensburg, den VfB Oldenburg und die SG Wattenscheid 09 gespielt. Wo hat es Ihnen am besten gefallen?

Erwig-Drüppel:  Meine schönste Zeit hatte ich bei Eintracht Braunschweig. Mit Trainer Torsten Lieberknecht sind wir in die Bundesliga aufgestiegen. In meinem ersten Profijahr lief es gut, ich durfte insgesamt sechs Spiele in der 2. Bundesliga bestreiten und stand sehr oft im Kader. Der Aufstieg kam dann für mich aber zu früh.

Wie meinen Sie das?

Erwig-Drüppel:  Für mich wäre es als sehr junger Spieler vermutlich besser gewesen, mich zunächst noch in der 2. Bundesliga weiterentwickeln zu können. Durch die gestiegenen Anforderungen in der Bundesliga verpflichtete die Eintracht für meine Position auf dem rechten Flügel mit dem jetzigen Leverkusener Karim Bellarabi einen späteren Nationalspieler. Dadurch hatte ich keine Chance auf weitere Einsatzzeiten, saß in der Bundesliga lediglich dreimal auf der Bank.

Seitdem reichte es "nur" noch zur 3. oder 4. Liga. Wie sehr bedauern Sie es, es nicht ganz auf die "große Bühne" geschafft zu haben?

Erwig-Drüppel:  Natürlich träumt man schon als Kind davon, irgendwann in der Bundesliga aufzulaufen. Das habe ich leider knapp verpasst, empfinde aber kein großes Bedauern. Ich hatte eine kurze, aber schöne Zeit im Profibereich, an die ich mich gerne zurückerinnere.

Schon vor Ihrer Essener Zeit hatten Sie erstmals für den Wuppertaler SV gespielt. Was waren die Gründe für die Rückkehr zum Zoo-Stadion?

Erwig-Drüppel:  Schon zu Beginn der Corona-Pandemie war klar, dass mein Vertrag bei RWE auslaufen würde. Ich stand mit den WSV-Offiziellen sowie einigen Spielern wie Kapitän Tjorben Uphoff und oder Daniel Grebe auch nach meinem Abschied weiterhin in Kontakt. Ich hatte eine gute Zeit in Wuppertal, was die Rückkehr erleichterte.

Was haben Sie sich für den weiteren Verlauf der Spielzeit vorgenommen?

Erwig-Drüppel: Nach zwei Sehnenanrissen, die mich während meiner Zeit bei Rot-Weiss Essen weit zurückgeworfen hatten, geht es zunächst darum, gesund zu bleiben und möglichst viele Spiele zu bestreiten. Mit dem WSV wollen wir eine möglichst sorgenfreie Saison und spielen und ich möchte zeigen, was in mir steckt. Natürlich auch und gerade an der Essener Hafenstraße.

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