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Aufstiegsspiele |27.05.2018|10:00

Fast 60.000 Fans werden erwartet

Hochspannung und ausverkaufte Stadien: Die Rückspiele um den Aufstieg in die 3. Liga.[Foto: Bilder Imago / Collage DFB]

Fast 60.000 Zuschauer werden live dabei sein, wenn heute (ab 14 Uhr) in den Playoff-Rückspielen der Aufstiegsrunde die drei künftigen Drittligisten ermittelt werden. Die Stadien in Mannheim (24.243 Plätze), Cottbus (22.528) und München (12.500) sind bereits ausverkauft. Hochspannung ist garantiert.

Die schwerste Aufgabe muss von den drei Heimmannschaften wohl der SV Waldhof Mannheim lösen. Der Tabellenzweite der Regionalliga Südwest , der bereits zum dritten Mal hintereinander um den Aufstieg in die 3. Liga kämpft, hat das Hinspiel beim West-Meister KFC Uerdingen in Duisburg 0:1 (0:0) verloren und benötigt daher am Sonntag (ab 14 Uhr, live im SWR und WDR) auf jeden Fall einen Sieg, voraussichtlich sogar mit zwei Toren Unterschied, um den Sprung in die dritthöchste deutsche Spielklasse zu schaffen.

Klar im Vorteil ist dagegen der Nordost-Titelträger Energie Cottbus , der sich bereits im ersten Duell mit Nord-Champion SC Weiche Flensburg 08 in Kiel 3:2 (3:0) durchgesetzt hatte und nun am Sonntag (ab 14 Uhr, live im RBB) mehr als 20.000 Fans im Stadion der Freundschaft im Rücken hat. Sogar eine 0:1- oder 1:2-Heimniederlage könnten sich die Lausitzer notfalls erlauben.

Gleiches gilt auch für den TSV 1860 München, Meister der Regionalliga Bayern , im Heimspiel am Sonntag (ab 14 Uhr, live im BR und SWR) im traditionsreichen Stadion an der Grünwalder Straße gegen den Südwest-Primus 1. FC Saarbrücken . Auch die „Löwen“ gewannen das Hinspiel auswärts 3:2 (1:1) und erarbeiteten sich damit eine glänzende Ausgangsposition, um nur ein Jahr nach dem Zwangsabstieg von der 2. in die 4. Liga künftig zumindest wieder drittklassig zu spielen.

„Wir müssen total brennen, aber gleichzeitig auch einen kühlen Kopf bewahren“

Waldhof-Verteidiger Conrad appelliert an Anhänger

Bernhard Trares, Trainer beim SV Waldhof Mannheim, gibt sich vor dem erneuten Duell mit dem KFC Uerdingen kämpferisch. „Wir hatten im Hinspiel viel Ballbesitz, konnten uns häufig gut durchkombinieren. Leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Der Gegner ist jetzt im Vorteil. Noch ist es aber nicht vorbei. Ich bin optimistisch, dass wir das zu Hause noch drehen können“, sagt der Ex-Profi.

Davon ist auch Innenverteidiger Kevin Conrad überzeugt. „Wir hatten eine gute Intensität in unserem Spiel. Dies zeigt sich auch daran, dass die Uerdinger nach 60 Minuten schon einige Spieler mit Krämpfen hatten. Für das Rückspiel müssen wir die Ballverluste vermeiden, damit der Gegner nicht in sein Umschaltspiel kommen kann“, warnt der 27-Jährige - und appelliert an die eigenen Anhänger: „Wir brauchen am Sonntag die Unterstützung unserer Fans. Vor allem dann, wenn mal nicht alles gelingt.“

Klar ist: Wenn es im dritten Anlauf mit dem ersehnten Aufstieg in die 3. Liga klappen soll, dann muss eine Mannheimer Negativserie auf jeden Fall reißen: In den bisherigen fünf Aufstiegsspielen seit 2016 (gegen die Sportfreunde Lotte, den SV Meppen und jetzt gegen den KFC Uerdingen 05) haben die „Waldhof-Buben“ bislang noch kein eigenes Tor erzielt.

KFC-Trainer Stefan Krämer fordert Steigerung

Obwohl seine Mannschaft mit einem 1:0-Vorsprung in die Partie in Mannheim geht, stellt KFC-Trainer Stefan Krämer klar: „Wir müssen uns im Vergleich zur ersten Halbzeit des Hinspiels deutlich steigern, wenn wir unser Ziel erreichen wollen.“

Krämer weiter: „Wir müssen total brennen, aber gleichzeitig auch einen kühlen Kopf bewahren. Die richtige Mischung wird extrem wichtig sein. Ich bin ganz sicher, dass wir eine bessere Leistung abliefern werden.“ Personell können die Krefelder wohl nahezu auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen, nachdem Kapitän Mario Erb nach überstandenem Kieferbruch schon im Hinspiel wieder von Beginn an spielen konnte. Nur Mittelfeldspieler Christian Müller (Muskelbündelriss) gehörte nicht zum Aufgebot.

Wollitz warnt: „Mit Sicherheit kein Selbstläufer“

Nach zwei Jahren Abstinenz will der FC Energie Cottbus am Sonntag (ab 14 Uhr, live im RBB) gegen den SC Weiche Flensburg in die 3. Liga zurückkehren und hat nach dem 3:2 im Hinspiel beste Karten. Energie-Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz stellt allerdings klar: „Trotz des Vorsprungs wird es mit Sicherheit kein Selbstläufer. Wir müssen besser organisiert spielen, als es beim Hinspiel in der zweiten Halbzeit der Fall war. Entscheidend ist aber, dass wir alles in der eigenen Hand haben.“

FCE-Mittelfeldspieler Maximilian Zimmer, der mit zwei Treffern entscheidend zum Hinspielsieg beigetragen hatte, betont: „Wir wissen, dass wir noch einmal alles raushauen müssen, um den Aufstieg unter Dach und Fach zu bringen.“ Es wäre nach dem souveränen Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga Nordost und dem Triumph im Landespokal von Brandenburg (1:0 beim SV Babelsberg 03 ) die Krönung der Saison. Außerdem würde Cottbus die Erfolgsbilanz der eigenen Staffel weiter ausbauen: Im sechsten Jahr der Aufstiegsspiele würde sich der Nordost-Meister zum fünften Mal durchsetzen. Nur die TSG Neustrelitz war 2014 am FSV Mainz 05 II (0:2 und 1:3) gescheitert.

Flensburg-Kapitän Jürgensen: „Freuen uns auf Kulisse“

Der SC Weiche Flensburg 08, der schon jetzt mit dem Nord-Titel und dem Gewinn des Landespokals von Schleswig-Holstein (3:0 gegen den Husumer SV) die größten Erfolge seiner Vereinsgeschichte gefeiert hat, wahrte seine Chance auf den Aufstieg durch eine starke Leistung in der zweiten Halbzeit des Hinspiels. Nach einem 0:3-Rückstand verkürzten die Norddeutschen durch Tore von Kapitän Christian Jürgensen und Rene Guder auf 2:3.

„Jetzt freuen wir uns auf die große Kulisse in Cottbus und sind guten Mutes. Die zweite Hälfte hat uns Mut gemacht“, so Jürgensen. Flensburgs Trainer und Ex-Profi Daniel Jurgeleit meinte: „Wir haben im Hinspiel zumindest vor der Pause nicht das gebracht, was wir können. In Cottbus werden wir noch einmal alles versuchen, auch wenn wir wissen, dass der FC Energie für uns eine sehr hohe Hürde ist.“

1860-Trainer Bierofka: „Noch eine Mammutaufgabe“

Trotz des 3:2-Vorsprungs aus dem Hinspiel in Völklingen wiegt sich Ex-Nationalspieler Daniel Bierofka, Trainer von Bayern-Meister TSV 1860 München, vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit dem Südwest-Titelträger 1. FC Saarbrücken am Sonntag (ab 14 Uhr, live im BR und SR) nicht in Sicherheit. „Das wird für uns noch einmal eine Mammutaufgabe“, betont Bierofka. „Wir können nicht auf Ergebnis spielen, sondern müssen das Spiel aktiv bestimmen. Saarbrücken wird alles in die Waagschale werfen.“

Bei seiner Mannschaft habe ihm gut gefallen, „dass die Jungs keine Angst hatten, mit offenem Visier gespielt haben und nach vorne marschiert sind. Ich hoffe, das wird am Sonntag genauso sein.“ Wie wichtig Routiniers wie Jan Mauersberger oder Sascha Mölders in solchen Spielen sind, hätten sie eindrucksvoll bewiesen. Besonders Mölders, der mit seinen beiden Treffern zum Matchwinner avancierte. „Er braucht den Endspielcharakter. Das kitzelt bei ihm nochmals ein paar Prozent heraus. Im Rückspiel benötigen wir nochmals eine solche Leistung“, sagt der 1860-Trainer, der aller Voraussicht nach auf die leicht angeschlagenen Kodjovi Koussou und Nico Karger zurückgreifen kann.

Saarbrücken ohne Kevin Behrens in München

Nach der Roten Karte wegen groben Foulspiels im Hinspiel wird dem 1. FC Saarbrücken mit Kevin Behrens, 19-facher Torschütze während der regulären Saison, einer der gefährlichsten Angreifer fehlen. Aber auch ohne Behrens hatte der FCS die Münchner „Löwen“ mehrfach in Bedrängnis gebracht und zweimal in Unterzahl den Ausgleich erzielt.

FCS-Trainer Dirk Lottner: „Wir mussten im Hinspiel massive Nackenschläge verkraften. Die Partie begann mit dem frühen Gegentor und der Roten Karte fast wie in einem Alptraum. Wir haben versucht, die Unterzahl zu kompensieren, und eine prima Moral gezeigt. Wenn wir mit zehn Mann zwei Tore gegen den TSV 1860 erzielen können, dann können wir das auch mit elf Spielern wiederholen.“ Aufgrund der drei Auswärtstreffer der Münchner benötigt der FCS wahrscheinlich einen Erfolg mit zwei Toren Differenz, um in die 3. Liga einzuziehen.

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