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Finaltag |17.07.2020|10:00

Finaltag: Todesfelde will Sensation schaffen

Eine erfolgreiche Saison soll für den SV Todesfelde am Finaltag ein perfektes Ende finden.[Foto: Bild: Imago / Grafik: SV Todesfelde / Collage: FUSSBALL.DE]

Todesfelde, Schleswig-Holstein, rund 1000 Einwohner: In der kleinen Gemeinde im Kreis Segeberg, rund eine Autostunde von Hamburg entfernt, ist die Vorfreude auf den Finaltag der Amateure am Samstag, 22. August (live in der ARD), riesig. Das Landespokalendspiel von Schleswig-Holstein zwischen Oberliga-Meister SV Todesfelde und Drittligaaufsteiger VfB Lübeck ist die erste und bisher einzige feststehende Partie des Finaltags.

Der Sieger qualifiziert sich für den DFB-Pokal 2020/2021. "Das wird das Spiel des Lebens für unseren Verein", sagt Todesfeldes Trainer Sven Tramm im Gespräch mit FUSSBALL.DE. Der 41-Jährige betreut das Team seit Sommer 2017. Die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Saison 2019/2020 war die erfolgreichste seit seinem Amtsantritt. Und nicht nur das! Es war auch die sportlich beste Spielzeit der Vereinsgeschichte, die jetzt mit dem Sieg am Finaltag und der ersten DFB-Pokal-Qualifikation der Vereinsgeschichte gekrönt werden soll.

In der Oberliga Schleswig-Holstein rangierte der SV Todesfelde zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung hinter dem 1. FC Phönix Lübeck bei Punktgleichheit auf Platz zwei. Da die Lübecker aber eine Partie mehr absolviert hatten, wurde Todesfelde durch die Quotientenregel zum Meister gekürt. Es ist die erste Oberliga-Meisterschaft für den Klub.

Außerdem gewann Todesfelde erstmals das seit 1999 jährlich in Kiel stattfindende "Hallenmasters" des Landesverbandes. Im Finale bezwang der Oberligachampion den ambitionierten  Nord-Regionalligisten SC Weiche Flensburg 3:1. "Es war bisher ein Wahnsinnsjahr für Todesfelde", betont Trainer Tramm, der aber gleichzeitig betont: "Umso bitterer ist es, dass eine so erfolgreiche Saison durch Corona einen Beigeschmack bekommt und wir die Erfolge nicht so genießen können, wie wir uns das gewünscht hätten."

"Die Oberliga war für uns immer wie die Champions League"

Verzicht auf Aufstieg in die Regionalliga Nord

Die Meisterschaft in der Oberliga hätte den SV Todesfelde sportlich dazu berechtigt, in die Regionalliga Nord aufzusteigen. Auf einen Zulassungsantrag für die 4. Liga wurde aber verzichtet. Die Gründe dafür? Vielschichtig. "Die Oberliga war für uns immer wie die Champions League", erklärt Erfolgstrainer Tramm: "An einen möglichen Aufstieg in die Regionalliga Nord war nie wirklich zu denken. Durch die herausragende Saison unseres Teams haben wir uns nun mit der Thematik beschäftigt und sind zum Entschluss gekommen, dass ein Aufstieg zu früh käme. Wir wollen als gesamter Verein und nicht nur als Mannschaft aufsteigen."

Damit meint Tramm, dass sich der Verein für die Regionalliga insgesamt professioneller aufstellen will und muss. Dafür sollen einige Positionen neu besetzt, die Nachwuchsarbeit gestärkt und die Infrastruktur verbessert werden. Viele Ehrenamtliche helfen bereits dabei, die Platzanlage des Joda-Sportparks auf Vordermann zu bringen und auszubauen. "Ohne unsere Ehrenamtler wären wir aufgeschmissen. Wir sind sehr dankbar für ihre Unterstützung", so Tramm.

In den kommenden Monaten sollen nun die Grundsteine für einen weiteren Weg nach oben gelegt werden. Schon für das nächste Jahr peilt Todesfelde an, die Regionalligaanforderungen stemmen zu können. Das betont auch Klubpräsident Holger Böhm: "Der schon begonnene Ausbau des Joda-Sportparks soll unbedingt fortgesetzt werden, um dann 2020/2021 den Aufstieg in die Regionalliga mit allen erforderlichen Voraussetzungen angehen zu können, soweit die sportliche Qualifikation dies ermöglicht."

Doch bevor der SV Todesfelde in der Oberliga um die nächste Chance kämpft, den erstmaligen Aufstieg in die Regionalliga zu realisieren, steht zunächst das große Highlightspiel gegen den VfB Lübeck am "Finaltag der Amateure" an. Die intensive Vorbereitung darauf beginnt am Montag, 20. Juli. Zunächst ist das Training aufgrund der Corona-Beschränkungen nur in Zehnergruppen möglich. Ab dem 9. August darf sich das Team von Sven Tramm dann ohne Einschränkungen auf ihr "Spiel des Lebens" vorbereiten.

"Das ist natürlich nicht optimal, zumal der VfB Lübeck nach negativen Corona-Tests bei allen Spielern mit einer Sondergenehmigung bereits normal trainieren kann", so Tramm: "Aber wir werden uns nicht beschweren und alles dafür tun, um uns bestmöglich auf das Finale vorzubereiten. Ich bin mir sicher, dass wir ein gutes Spiel abliefern werden."

Finale wohl im "Uwe Seeler Fußball Park"

Spielort für das Landespokalendspiel von Schleswig-Holstein ist voraussichtlich der rund eine Autostunde von Todesfelde entfernt gelegene legendäre "Uwe Seeler Fußball Park" in Malente. Dort, wo sich einst das DFB-Team auf die erfolgreichen Weltmeisterschaften 1974 und 1990 vorbereitet hatte, können die Hygieneanforderungen einfacher umgesetzt werden als beispielsweise auf der Platzanlage in Todesfelde. "Wir hätten sicher gerne bei uns gespielt", sagt der SVT-Trainer: "Aber Malente ist als neutraler Platz eine gute Alternative. Es ist ein historischer Ort für einen großen Tag."

Nicht allein das Finale an sich, sondern vor allem auch die DFB-Pokal-Chance und die Live-Übertragung in der ARD machen das Duell mit dem VfB Lübeck zu einem ganz besonderen Tag für den SV Todesfelde. Sowohl für Trainer Sven Tramm als auch für einige seiner Spieler geht es am Finaltag auch noch gegen ihren Ex-Klub, bei dem sie früher jahrelang aktiv waren. "Das macht unsere Jungs noch heißer auf das Spiel, als sie es ohnehin schon sind", betont Tramm: "Sie bereiten sich seit Wochen individuell auf das Endspiel vor und fiebern der Begegnung von Tag zu Tag mehr entgegen."

Ein paar Insidertipps zum VfB Lübeck könnte der SV Todesfelde von seinem neuen Sportlichen Leiter erhalten. Serkan Rinal, erst vor wenigen Tagen offiziell vorgestellt, war zuletzt fast acht Jahre lang U 23-Trainer in Lübeck und hat ebenfalls eine VfB-Vergangenheit als Spieler. "An der Lohmühle haben wir früher zusammengespielt", erinnert sich Tramm. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Serkan und hoffe, dass er uns vor dem Finale noch ein bis zwei Schwachstellen beim VfB verraten kann", sagt er grinsend.

Eine ungewöhnliche, aber extrem erfolgreiche Saison soll für den SV Todesfelde am Finaltag ein perfektes Ende finden. Spätestens mit einem Sieg gegen den "großen" VfB Lübeck und der Qualifikation für den DFB-Pokal würde die kleine 1000-Einwohner-Gemeinde deutschlandweite Bekanntheit erlangen. "Das wäre fantastisch", so Tramm: "Wir werden am 22. August alles in die Waagschale werfen, um die Sensation zu schaffen."

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