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Pokal-Experte |10.09.2020|15:30

Freiberger: Neue Sensation mit Chemnitz?

Freiberger will Sensation mit Chemnitz: "Damals Blut geleckt".[Foto: imago]

Vor der anstehenden DFB-Pokalpartie mit seinem neuen Verein Chemnitzer FC aus der Regionalliga Nordost gegen den Bundesligisten TSG Hoffenheim am Sonntag (ab 15.30 Uhr, live bei Sky) kam Kevin Freiberger im DFB-Pokal schon sechsmal zum Einsatz. Allein vier dieser sechs Spiele absolvierte der 31-jährige Angreifer in der DFB-Pokal-Saison 2016/2017. Mit dem damaligen Drittligisten Sportfreunde Lotte erreichte Freiberger sensationell das Viertelfinale. Erst gegen den späteren Pokalsieger Borussia Dortmund war Schluss (0:3).

Aber der Reihe nach. Die Sportfreunde Lotte waren 2016 gerade erstmals aus der Regionalliga West in die 3. Liga aufgestiegen. In der ersten DFB-Pokalrunde kam mit dem SV Werder Bremen nicht nur ein Bundesligist, sondern auch ein sechsmaliger DFB-Pokalsieger ins Stadion am Lotter Kreuz. "Es herrschte nach dem Aufstieg eine große Euphorie im Verein und die Vorfreude auf das Duell mit Bremen war riesig", erinnert sich Freiberger im Gespräch mit FUSSBALL.DE .

Siege gegen Bremen, Leverkusen und 1860 München

Noch euphorisiert vom Aufstieg gelang den Sportfreunden die Sensation. Lotte gewann mit Freiberger in der Startelf 2:1 (1:1) und warf den großen Favoriten aus dem Wettbewerb. Es war der Beginn einer fast unglaublichen Erfolgsgeschichte. In der zweiten Runde bekamen die damals von Ismail Atalan trainierten Westfalen mit Bayer 04 Leverkusen den nächsten äußerst ambitionierten Erstligisten zugelost. Wieder ging Lotte als Sieger vom Platz. Nachdem Freiberger in der Verlängerung zum 2:2-Ausgleich getroffen hatte, gewannen die Sportfreunde 6:5 nach Elfmeterschießen. Die nächste Sensation war perfekt.

"Ich habe damals Blut geleckt. Wenn man weiß, wie es ist, die Großen zu besiegen, dann will man das auf jeden Fall noch einmal erleben"

"Der Sieg gegen Leverkusen war der Höhepunkt unserer DFB-Pokalreise mit Lotte", betont Torschütze Freiberger: "Wir waren absoluter Underdog und hatten nach dem Platzverweis meines Mitspielers Tim Wendel ab der 78. Minute sogar noch einen Spieler weniger auf dem Platz. Dennoch haben wir die Begegnung für uns entschieden. Unglaublich." Im Achtelfinale folgte dann ein 2:0-Heimerfolg gegen den damaligen Zweitligisten TSV 1860 München. Freiberger war sowohl Torschütze als auch Vorbereiter und avancierte zum Matchwinner.

Siegermentalität und "Hurrafußball" als Erfolgsrezept

Die Sportfreunde Lotte im Viertelfinale des DFB-Pokals. Das gab es zuvor noch nie. Doch wie war dieser Erfolg für den kleinen Klub aus der 14.000-Einwohner-Gemeinde im Tecklenburger Land möglich? "Wir hatten eine besondere Siegermentalität und waren absolute Gewinnertypen", erklärt der gebürtige Essener: "Verlieren war in unseren Gedanken keine Option und wir haben mutigen Hurrafußball gespielt. In unseren Köpfen waren wir unbesiegbar - egal wie der Gegner hieß."

Drittliga-Aufstieg, Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale: Logisch, dass im Lotte-Team nun von noch Größerem gesprochen wurde. "Träumen war erlaubt", so der beidfüßige Außenstürmer: "Wir wussten aber, wo wir herkommen und waren demütig genug, um die Situation richtig einzuschätzen." In der Runde der verbliebenen acht Mannschaften empfingen die Sportfreunde mit Borussia Dortmund einen achtmaligen Deutschen Meister.

Allerdings wurde nicht in Lotte, sondern an einem Nachholtermin im Stadion an der Bremer Brücke des heutigen Zweitligisten VfL Osnabrück gespielt. Der Grund: Wegen zu starken Schneefalls war der Platz in der Lotter Spielstätte bei der ersten Ansetzung kurzfristig unbespielbar geworden. Die Begegnung gegen den BVB musste zeitlich und örtlich verlegt werden. In Osnabrück endete die Erfolgsgeschichte von Freiberger & Co. Gegen den BVB verloren die Sportfreunde 0:3 (0:0). "Hätten wir am ursprünglichen Termin in unserem Stadion gespielt, wären die Chancen vielleicht größer gewesen", sagt Freiberger: "Aber das Ergebnis ging schon in Ordnung. Der BVB konnte vor allem in der zweiten Hälfte seine Qualitäten auf den Platz bringen."

Ambitionierte Ziele mit Chemnitz in der Nordost-Staffel

Rund dreieinhalb Jahre nach dem Viertelfinal-Aus gegen Borussia Dortmund spielt Freiberger nun in Chemnitz. Im August wechselte der Torjäger aus Lotte zum CFC. Es ist seine erste Station im Osten Deutschlands, nachdem er zuvor vor allem im Westen am Ball war. "Meiner Familie und mir gefällt Chemnitz super", erzählt Freiberger von seinen ersten Eindrücken: "Die Landschaft ist schön und die Menschen sind freundlich."

Sportlich verfolgt der Stürmer mit seinem neuen Team, mit dem er nach fünf Spieltagen in der Nordost-Staffel auf Platz neun rangiert, ambitionierte Ziele. "Nachdem der Verein gerade zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren aus der 3. Liga abgestiegen ist, will ich meinen Teil zu einer schnellen Rückkehr ins Profigeschäft beitragen", erklärt der Zugang.

Mehr als 4600 Zuschauer im Stadion erlaubt

Außerdem soll es im DFB-Pokal so weit wie möglich gehen. Am Sonntagnachmittag gastiert mit der TSG Hoffenheim ein gestandener Erstligist im Stadion an der Gellertstraße. "Es wird ein Saisonhöhepunkt für uns", sagt Freiberger: "Wir freuen uns vor allem, dass wir - anders als viele andere Regional- und Oberligisten - im eigenen Stadion spielen können und mehr als 4600 Zuschauer erlaubt sind. Die Stadionatmosphäre wird uns sicher zusätzlich pushen."

Ob Freiberger nach der sensationellen Pokalsaison in Lotte mit Chemnitz eine ähnliche Erfolgsgeschichte im DFB-Pokal schreiben kann? "Das wäre Wahnsinn", meint der flinke Stürmer: "Ich habe damals Blut geleckt. Wenn man weiß, wie es ist, die Großen zu besiegen, dann will man das auf jeden Fall noch einmal erleben."

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