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Karrieresprung |05.07.2020|14:00

Fußball-Internat: Top Vier aus zwölf Jahren

Aus Talenten werden Nationalspielerinnen: Vier Top-Spielerinnen, die aus dem Mädchenfußball-Internat stammen.[Foto: Rüdiger Zinsel]

Kathrin Peter war Ideen-Geberin und Initiatorin des Mädchenfußball-Internats zur Eliteförderung im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW). Nach nunmehr zwölf Jahren blickt nicht nur die aktuelle U 20-Nationaltrainerin der Frauen stolz zurück, wenn von den bisherigen Top-Spielerinnen der Einrichtung in Kamen-Kaiserau die Rede ist. Ein perspektivisches Ranking skizziert die bislang bemerkenswertesten Karrieren.

Zu den Gründungsmitgliedern des FLVW-Mädchenfußballinternats im Jahr 2008 gehörte mit Lina Magull nicht nur die erste spätere A-Nationalspielerin sondern wohl auch das sportliche Aushängeschild der Kaiserauer Einrichtung. Mit inzwischen 42 Einsätzen in der Frauen-Nationalmannschaft, bei denen sie 13 Tore erzielte (hinzu kamen fast 60 Einsätze für die U 15- bis U 20-Nationalmannschaften, inklusive U 20-WM-Titel 2014 in Kanada), hat die Dortmunderin nicht nur international für Furore gesorgt. Nachdem die kreative Offensivspielerin den FSV Gütersloh , bei dem sie ihre ersten Einsätze bei den Frauen absolvierte, 2012 Richtung Wolfsburg verließ, sammelte sie fast 150 Bundesligaeinsätze. Nach ihrer Zeit beim VfL Wolfsburg , mit dem sie zweimal Deutscher Meister wurde, spielte die heute 26-Jährige noch für den SC Freiburg und aktuell für den FC Bayern München .

Lina Magull war bei ihrem Einzug ins FLVW-Mädchenfußballinternat kurz nach ihrem 14. Geburtstag eine der jüngsten Talente in der neu geschaffenen Eliteschule des Fußballs, und wusste schon damals, dass sich die beiden persönlichen Ziele, die sie im Fußball erreichen wollte, ziemlich gut ergänzen: "Ich will erfolgreich Fußball spielen und weit um die Welt kommen“, verriet sie im Talente-Porträt.

Als einziger "Mann der ersten Stunde" erinnert sich Björn Lerbs, seit dem Startjahr 2008 als Koordinator für die Geschicke der westfälischen Talente mitverantwortlich, noch gut: "Ich habe Lina schon als Elfjährige im Talentförderzentrum Kaiserau trainiert und später im Internat. Athletisch wollte sie zunächst nicht immer so viel investieren wie in das Fußballspielen. Es hat dann aber "klick" gemacht, und seitdem war sie vorbildlich in allen Trainingseinheiten. Heute ist Lina technisch eine der besten Spielerinnen der Bundesliga.“

"Ich will mich fußballerisch immer weiterentwickeln, um später so hoch wie möglich zu spielen"

"Soffe" mit ganz heißer Nummer

Sechs Jahre jünger als Lina Magull ist Sophia Kleinherne. Und die spekulierte bei ihrem Einzug ins Kaiserauer Internat im Jahr 2015: "Ich will mich fußballerisch immer weiter entwickeln. Um später so hoch wie möglich zu spielen." – Gesagt, getan! Die Telgterin bestritt bislang zwei Spiele in der Frauen-A-Nationalmannschaft, und begann da mit einer ganz heißen Nummer: Im November 2019 feierte "Soffe" im Londoner Wembley-Stadion vor rund 77.700 Zuschauern gegen England ihr Debüt, und wurde nach dem 2:1-Sieg per Internet-Voting auch noch zur "Spielerin der Partie" gewählt. Zuvor bestritt die vielseitige Defensivspielerin, die 2017 vom FSV Gütersloh zum 1.FFC Frankfurt wechselte und bei den Hessinnen inzwischen 50 Bundesligaspiele bestritten hat, exakt 49 Länderspiele für die DFB-U 15- bis -U 20-Teams.

"Die "Soffe" ist unglaublich fleißig mit einem starken Spielverständnis, gerade in der Defensive. Sie hat einen großen Durchsetzungswillen und einen starken, absolut liebevollen Charakter", ist die sportliche Einschätzung der 20-Jährigen durch Talentförderer Björn Lerbs schon eine echte Herzensangelegenheit.

Mit Fleiß, Fokus und Ehrgeiz zum Erfolg

Als Carina Schlüter im Jahr 2013 in das Kaiserauer Fußballinternat zog, war Gründungsmitglied Lina Magull gerade zum ersten Mal mit dem VfL Wolfsburg Deutscher Meister geworden. Dass die sportlichen Vorbilder in Kaiserau mittlerweile aus dem eigenen Hause kamen, wusste auch die Mindenerin: "Weil der Fußball mir alles bedeutet, ich es im Fußball weit schaffen will, und ich die Schule mit dem Sport so gut wie möglich kombinieren möchte, habe ich mich für diesen Schritt entschieden", erklärte die ehrgeizige Torhüterin, die als 16-Jährige direkt nach einem einjährigen USA-Schüleraustausch in Houston/Texas in Kaiserau einzog, damals.

Und Internats-Koordinator Björn Lerbs unterstreicht: "Ich kenne keine fleißigere Spielerin als Carina! Sie macht immer mehr als sie muss, ist unheimlich fokussiert und wahnsinnig ehrgeizig." Nach ihren westfälischen Stationen Arminia Bielefeld , VfL Bochum und Herforder SV bestritt Carina Schlüter für den SC Sand ihre ersten Bundesligaspiele und gehört seit vergangenem Jahr ebenfalls dem FC Bayern München an. Nach 13 Einsätzen in den DFB-U 16-, -U 19- und -U 20-Teams bestritt sie im Juni 2018 bei einem 3:2-Sieg der deutschen Frauen-Nationalmannschaft in Kanada ihr bisher einziges A-Länderspiel, das der 23 Jahre alten Keeperin Platz drei in diesem kleinen "Ranking" beschert.

Sjoeke auf dem Sprung nach oben

Nicht mehr lange warten auf ihre Premiere in der A-Nationalmannschaft möchte Sjoeke Nüsken. Die Hammerin war 2019 bereits mit im Winter-Trainingslager der DFB-Auswahl und hat ihre erste Station im Frauen-Bereich gleich in der ersten Bundesliga gefunden: Seit Sommer vergangenen Jahres spielt auch sie für den 1.FFC Frankfurt , nachdem sie zuvor noch mit den Jungs des SV Westfalia Rhynern kickte und insgesamt 50 Länderspiele für die weiblichen U 15- bis U 20-Nationalmannschaften absolviert hat.

Nicht nur Björn Lerbs ist optimistisch, was die zukünftige Karriere der 19 Jahre alten vielseitigen und torgefährlichen Mittelfeldspielerin angeht: "Sjoeke ist ein absolutes Top-Talent! Sie hat kaum Schwächen, das Gesamtpaket ist unglaublich stark. Sie denkt sehr offensiv, ist immer fleißiger geworden und wird den Sprung nach ganz oben schaffen!"

Auch Lea Notthoff, die neue Leiterin des FLVW-Mädchenfußball-Internats, freut sich über jeden Karriereschritt der westfälischen Elitekickerinnen: "Das Ziel des Internats ist klar definiert: den talentiertesten Nachwuchsspielerinnen den Weg in die Spitze des Fußballs zu ermöglichen. Klappt dies, haben die Verantwortlichen einen guten Job gemacht. Dies motiviert alle beteiligten Personen und bestätigt das einzigartige Konzept. Die A-Nationalspielerinnen "aus dem eigenen Stall" sind Vorbilder für unsere Spielerinnen aus der Westfalenauswahl. Mit ihnen können sie sich identifizieren."

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