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Gewaltprävention|17.01.2020|14:45

Gewalt verhindern: Das lässt sich trainieren

"Mein Verhalten beginnt im Kopf. Ich bin fair im Sport und cool im Alltag": Der Vorsatz des SC Rot-Weiß Rheinau.[Foto: bfv]

"Jeder steht in der Verantwortung". Als erster Verein im bfv hat der SC Rot-Weiß Rheinau freiwillig an einem Gewaltpräventionsseminar teilgenommen. "Mein Verhalten beginnt im Kopf. Ich bin fair im Sport und cool im Alltag", mit diesem Vorsatz, von den 24 Teilnehmern gemeinsam aufgesagt, endeten am Dienstagabend kurzweilige dreieinhalb Stunden Workshop zum Thema Konfliktmanagement.

Die Referenten Patrick Orf und Satuk Cinan des Vereins "zweikampfverhalten e.V." hatten es geschafft, die aus Funktionären, Spielern und Trainern des SC bestehende Gruppe mit vielen praktischen Beispielen und Übungen abzuholen und zu begeistern. Egal ob jung oder älter, alle diskutierten engagiert und offen mit, dabei wurde auch viel gelacht.

Der erste Teil der Schulung drehte sich um Konfliktverstärker. Dazu zählen beispielsweise Körpersprache, das Eindringen in das persönliche Magnetfeld und Gruppendynamik. Letztere erlebten die Teilnehmer am eigenen Leib: aus einer simplen Übung entstand unter Provokation von außen eine Eskalationsspirale. "Diese Übung hat mir am besten gefallen, denn sie hat uns hautnah erleben lassen, wie schnell es gehen kann", erklärte einer der Trainer. "Beim Fußball üben ja auch oft Zuschauer von außen Einfluss aus." 

"Je länger man in dieser Spirale drin ist, desto schlimmer wird es", erklärte Cinan, der viele Beispiele aus seinem eigenen Fußballerleben beisteuerte. "Weder dem Spieler noch der Mannschaft hilft es, wenn man sich auf Provokationen einlässt und am Ende vielleicht mit Rot vom Platz fliegt!" Mit Blick auf den als Gast anwesenden Schiedsrichter Marvin Hoffmann fügte ein Teilnehmer hinzu: "Ich habe auch noch nie erlebt, dass ein Schiedsrichter seine Entscheidung ändert, nur weil ich mich aufrege." Die Anwesenheit des Unparteiischen bereicherte das Seminar, da beide Seiten Einblicke in die Perspektive des anderen erhielten und das gegenseitige Verständnis steigern konnten.

"Mit Gewalt auf dem Platz wird Fußball kaputtgemacht. Wenn wir alle fair miteinander umgehen behalten wir uns den Spaß"

"Ich nehme heute besonders mit, dass jeder in erster Linie für sich selbst in der Verantwortung steht, ob eine Situation eskaliert oder ob man Konflikte in Ruhe lösen kann", betonte der Mannschaftskapitän. Genau das zu steuern, könne man lernen, betonte Orf. Dafür erhielten die Spieler nach dem Wissen um die Entstehung von Konflikten noch hilfreiche Lösungsstrategien. Dabei blieb vor allem der "Plan B" hängen. Das bedeutet, sich schon vor einer möglichen Konfliktsituation Gedanken um sein Verhalten zu machen. "Ich habe mich schon mit dem Trainer beraten, wir wollen in Zukunft vor dem Spiel in der Gruppe darüber reden, wenn noch keine Emotionen im Spiel sind", so der Kapitän.

Mannschaften sind Aushängeschilder

In einem waren sich die Fußballer einig: Die Schulung sei ein sehr guter erster Impuls gewesen und notwendig, um das Bewusstsein zu schaffen. "Doch genau wie ein Muskel beim Spieler, muss auch Konfliktmanagement immer wieder geübt werden", betonte der Trainer der 2. Mannschaft. "Wir haben den Stein nun ins Rollen gebracht. Ich sehe mich da auch selbst in der Vorbildrolle. Jeder muss das jetzt immer wieder in seiner Funktion im Verein weitertragen. Mit Gewalt auf dem Platz wird Fußball kaputtgemacht. Wenn wir alle fair miteinander umgehen behalten wir uns den Spaß." 

"Die Mannschaften sind unsere Aushängeschilder und daher wichtig für die Außendarstellung. Wir wollen als fairer Verein wahrgenommen werden", betonte auch Präsident Erwin Prudlik, der das Schulungsangebot des bfv, an deren Kosten sich der Fußballkreis Mannheim zur Hälfte beteiligte, gerne annahm, nachdem die 2. Mannschaft des SC an einem Spielabbruch beteiligt war. "Wir alle sind dafür verantwortlich, dass so etwas nicht mehr passiert."

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