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Heimatverbunden |22.05.2020|14:00

Grüttner bald in Oberliga: "Zeitpunkt passt"

Marco Grüttner (M.): "Es stand außer Frage, dass wir wieder in die Heimat zurückkehren".[Foto: SGV Freiberg Fußball]

Marco Grüttner (34) erzielte in bislang 134 Pflichtspielen für den Zweitligisten SSV Jahn Regensburg 48 Tore, bereitete weitere 25 Treffer vor. Ab der nächsten Saison ist der Jahn-Kapitän als Sportlicher Leiter und Spieler wieder für seinen Jugendverein SGV Freiberg in der Oberliga Baden-Württemberg tätig. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht er über Geisterspiele und seine Rückkehr.

FUSSBALL.DE: In der 2. Bundesliga rollt der Ball wieder. Wie erleichtert sind Sie, auf dem Feld stehen zu können, Herr Grüttner?

Marco Grüttner: Die Ungewissheit während der Spielpause hatte schon ein wenig genervt. Es gab lange Zeit kein klares Ziel, auf das man hinarbeiten konnte. Das hat sich dann nach und nach unter anderem mit dem Training in Kleingruppen geändert. Jetzt sind wir froh, zumindest im Rahmen von Spielen ohne Zuschauer die Saison fortsetzen zu können. Das hilft den Vereinen. Ich hätte mir meinen Abschied vom SSV Jahn Regensburg im Sommer natürlich anders und gemeinsam mit unseren Fans vorgestellt. Die Umstände lassen das aber nicht zu.

Wie war es für Sie, ein Ligaspiel ohne Zuschauer zu bestreiten?

"Ich bin zu fußballverrückt und auch noch zu fit, um schon ganz aufzuhören"

Grüttner: Für einige Spieler von uns war das keine komplett neue Erfahrung. In der Saison 2016/2017 wurde unser 0:0 im Auswärtsspiel beim FC Hansa Rostock unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Die Umstände waren diesmal noch besonderer, weil wir rund um den Spieltag und in der Vorbereitung auf zahlreiche Hygieneregeln achten mussten. Mit dem Anpfiff des Schiedsrichters waren wir aber komplett auf das Spiel fixiert. Wir haben es sogar geschafft, einen Zwei-Tore-Rückstand gegen Holstein Kiel noch aufzuholen. Das 2:2 war in der Entstehung mit dem Elfmeter in der Nachspielzeit vielleicht ein wenig glücklich, aufgrund unserer harten Arbeit aber auch verdient.

Sie haben in dieser Spielzeit sieben Tore in 25 Einsätzen erzielt und dabei jedes Spiel über 90 Minuten bestritten. Warum haben Sie dennoch ihren Rückzug aus dem Profifußball zum Saisonende erklärt?

Grüttner: Das hat familiäre Gründe. Unsere Kinder Laia und Lunis kommen nun mit vier bzw. einem Jahr in ein Alter, in dem uns besonders wichtig ist, dass sie bei der Familie aufwachsen und unter anderem ihre Großeltern regelmäßig sehen können. Außerdem fängt meine Frau Natalie nach Mutterschutz und Elternzeit im September wieder an, als Grundschullehrerin zu arbeiten. Für uns stand immer außer Frage, dass wir wieder in die Heimat zurückkehren werden. Nun hat ganz einfach der Zeitpunkt gepasst. Auch wenn der SSV Jahn Regensburg nochmal mit mir verlängern wollte.

Was hat für einen Wechsel zur SGV Freiberg gesprochen?

Grüttner: Ich habe in Freiberg ab den D-Junioren bis zur U 19 und später auch noch zwei Jahre im Herrenbereich gespielt. Der SGV ist mein Heimatverein. Der Kontakt ist nie abgerissen. Ich habe immer wieder verfolgt, wie es um die SGV Freiberg steht. Als das Angebot kam, hat einfach das Gesamtpaket gestimmt. Ich kann außerhalb des Platzes meine ersten Schritte als Sportlicher Leiter machen und mein Wissen und meine Kontakte einbringen. Gleichzeitig werde ich auch noch als Spieler auf dem Feld stehen. Ich bin zu fußballverrückt und auch noch zu fit, um schon ganz aufzuhören.

Mit Blick auf den SGV Freiberg dürfte Ihnen die Saison 2003/2004 besonders in Erinnerung geblieben sein, oder?

Grüttner: Das kann man so sagen. Mit der U 19 hatten wir im DFB-Pokal der Junioren unter anderem den Karlsruher SC und den SV Werder Bremen besiegt und waren so sensationell bis ins Finale gekommen. Das Endspiel gegen Hertha BSC haben wir leider 0:5 verloren. Es war dennoch eine super Zeit. Wir hatten einfach Bock auf Fußball und ein super Gemeinschaftsgefühl. Die Mannschaft, zu der damals auch Marc Schnatterer vom 1. FC Heidenheim gehörte, war während der zwei Jahre im Altersbereich der U 19 nahezu unverändert geblieben.

Wie bereiten Sie sich auf Ihre Tätigkeit als Sportlicher Leiter vor?

Grüttner: Ich habe ein Fernstudium im Bereich Sport-Management gemacht und absolviere aktuell auch eine Fortbildung im Bereich Scouting und Spielbeobachtung. Vor der Corona-Krise hatte ich schon beim SSV Jahn Regensburg ein Praktikum in diesem Bereich gemacht. Mit Freibergs Sportdirektor Christian Werner, mit dem ich ein Team bilden werde, bin ich regelmäßig in Kontakt und auch bei Personalentscheidungen eingebunden. Mein Fokus liegt aber ganz klar darauf, mit dem SSV Jahn Regensburg die Saison in der 2. Bundesliga so erfolgreich wie möglich abzuschließen.

In Freiberg werden Sie dann mit Ihren Mitspielern auch Vertragsgespräche führen. Ist das nicht ein wenig seltsam?

Grüttner: Das Problem sehe ich als nicht ganz so groß an. Christian Werner bildet ja gemeinsam mit mir die Sportliche Leitung. Dann wird er halt derjenige sein, der mit den Spielern über die Zahlen spricht. ( lacht ) Wir werden uns da schon gut absprechen und ergänzen.

Welchen Einfluss hat die Tatsache, dass Sie nun noch mindestens bis Ende Juni, vielleicht sogar noch im Juli für den SSV Jahn Regensburg am Ball sein werden?

Grüttner: Das muss man abwarten. Aktuell sieht es so aus, als würde die Spielzeit in der Oberliga Baden-Württemberg wegen der Corona-Pandemie abgebrochen werden. Wann dann aber die nächste Saison beginnen kann, ist noch nicht absehbar. Ich lasse das daher einfach auf mich zukommen. Bei der SGV Freiberg sehe ich uns als Duo in der sportlichen Führung gut aufgestellt.

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