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Kultvideo |14.01.2020|17:00

"Hätten nie mit so vielen Klicks gerechnet"

Die Damen von Effeltrich im Video: "Wenn jemandem irgendein Blödsinn eingefallen ist, haben wir das mitgefilmt."[Foto: Christina Stein]

Ihr kennt Apache 207? Dann solltet ihr euch unbedingt das Musikvideo der Damenmannschaft von der DJK-SpVgg Effeltrich ansehen, die damit den Rap-Shootingstar locker in den Schatten stellt. Wenn in der Winterpause nicht gekickt wird, landen die Mädels mal eben einen Viral-Hit mit bisher mehr als 230.000 Klicks. Sandra Sillner, eine der beiden Initiatorinnen des Musikvideos, erzählt im FUSSBALL.DE-Interview, wie der Clip entstanden ist und welche Rolle Musik in der Kabine der Effeltricher spielt.

FUSSBALL.DE:   Während andere in der Winterpause die Füße hochlegen, wird bei Ihnen getanzt und gesungen. Wie kamen Sie auf die Idee, ein Musikvideo zu drehen?

Sandra Sillner:  Wir haben die letzten Jahre immer Videos für unsere Weihnachtsfeier produziert – quasi als Überraschung. Dazu findet sich jedes Jahr eine Gruppe aus unseren beiden Damenmannschaften zusammen. Christina Stein und ich leiten dann das Projekt. Christina hat zum Beispiel auch den Songtext für unser diesjähriges Video umgedichtet.

Aus "Apache bleibt gleich" wurde dann "Effeltrich ist geil". Warum haben Sie sich für den Song "Roller" von Apache 207 entschieden?

"Das Video war ja auch nur als Beitrag für unsere Weihnachtsfeier gedacht"

Sillner:  Eine unserer Spielerinnen fährt voll auf den Künstler ab und wir fanden den Song auch für die Kabine passend, da fiel uns die Entscheidung nicht schwer.

Und schon standen Musik und Text. Wie liefen die Dreharbeiten für das kreative Musikvideo?

Sillner:  Wir haben zuallererst nach Ideen für unseren Clip gesucht. Dabei haben wir uns auch das Originalvideo genaustens angeschaut und uns überlegt, was wir für unser eigenes Video übernehmen könnten. Die Inspirationen daraus haben wir aber beim Dreh fast komplett verworfen und die meisten Szenen in der Kabine gefilmt. Aber die Idee mit den Rollern aus dem Originalvideo wollten wir unbedingt übernehmen und so sind wir dann mit unseren City-Rollern auf den Parkplatz unseres Supermarktes gefahren. Ansonsten war der Rest relativ spontan. Wenn jemandem irgendein Blödsinn eingefallen ist, haben wir das gleich mitgefilmt.

Und dann?

Sillner:  Nachdem wir an zwei Abenden gefilmt haben, haben wir uns getroffen und besprochen welche Szenen es in die endgültige Videofassung schaffen. Insgesamt haben wir für das komplette Video von der Ideenfindung bis zur Veröffentlichung nur etwa eine Woche gebraucht.

Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Haben Sie sich denn professionelle Hilfe für den Dreh und die technische Aufbereitung geholt?

Sillner:  Nein, gar nicht. Wir haben eine normale Videokamera genutzt und alles selbst gefilmt. Mein Freund arbeitet aber beim Bayerischen Rundfunk und hat das Ganze zusammengeschnitten. Also ist der Clip nur zu einem kleinen Teil professionell produziert. Aber ansonsten ist das Video sehr zusammengeschustert worden, da hätte man noch deutlich mehr rausholen können.

Und trotzdem verbreitet sich Ihr Video rasend schnell. Aktuelle Bestandsaufnahme: mehr als 230.000 Views. Was sagen Sie dazu?

Sillner:  Nie im Leben hätten wir mit so vielen Klicks gerechnet. Dass wir damit so viel Aufmerksamkeit erlangen würden, konnte vorher niemand erahnen. Das Video war ja auch nur als Beitrag für unsere Weihnachtsfeier gedacht.

Was haben Sie denn in den Jahren zuvor schon alles produziert?

Sillner:  2018 haben wir ein Video zu einem Lied von den Backstreet Boys gedreht und auch veröffentlicht. Aber das aus dem Jahr davor haben wir niemandem gezeigt, das war eher Gschmarri. Und noch ein Jahr davor hatten wir einen Motivationsfilm mit der ganzen Mannschaft gedreht. Unsere Videos entstehen also immer aus spontanen Einfällen.

Wie sieht es mit Musik als Motivationsspritze vor Spielen aus? 

Sillner:  Wir haben mittlerweile insgesamt vier umgeschriebene und aufgenommene Lieder, die wir auch ganz oft in der Kabine hören, aber auch bei anderen Gelegenheiten, wie Abschlussfeiern oder ähnlichem. Vor allem holen wir uns musikalische Motivation, wenn ein Spiel richtig schlecht läuft.

Einen Satz noch zum Fußball – wie läuft die Saison bisher?

Sillner:  Mit der ersten Mannschaft sind wir in der Bezirksliga auf dem siebten Platz, da läuft es eher so mäßig und die zweite ist momentan auf dem zweiten Platz in der Kreisklasse. Aber wir steigen nicht auf, das ist eigentlich schon sicher  (lacht).

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