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Finaltag |21.05.2019|08:40

Halberstadts Boltze: "Hoffen auf die Bayern"

Benjamin Boltze mit Halberstadt gegen Ex-Klub Halle: "Wir wissen um die Defensivstärke des HFC, müssen uns aber dennoch nicht verstecken".[Foto: imago/Picture Point]

Schon vor dem Landespokalfinale von Sachsen-Anhalt zwischen dem Nordost-Regionalligisten VfB Germania Halberstadt und dem Drittligisten Hallescher FC am „Finaltag der Amateure“ am Samstag, 25. Mai (ab 16.15 Uhr, live in der ARD), sind beide Vereine für den DFB-Pokal qualifiziert. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Halberstadts Kapitän Benjamin Boltze über das Duell mit seinem Ex-Klub.

FUSSBALL.DE: Im Pokalfinale treffen Sie mit Germania Halberstadt auf Ihren Ex-Verein Hallescher FC, für den Sie von 2010 bis 2012 am Ball waren. Werden Sie noch einige bekannte Gesichter wiedersehen, Herr Boltze?

Benjamin Boltze: Ja, ein paar Leute kenne ich noch. Mit Verteidiger Toni Lindenhahn habe ich zusammengespielt, Mannschaftsarzt Dr. Thomas Bartels war damals auch schon im Verein.

Wurde sich bereits über das Endspiel ausgetauscht?

"Gegen Halle brauchen wir einen Sahnetag und Spielglück."

Boltze: Nein, denn ich hatte zu beiden auch schon lange keinen Kontakt mehr. Ich freue mich aber auf das Wiedersehen. Zeit für ein wenig Smalltalk wird im Rahmen des Endspiels sicherlich sein.

Durch die starke Drittligasaison des HFC steht die DFB-Pokal-Qualifikation für Germania Halberstadt bereits fest. Der Titel im Landespokal ist aber auch so Anreiz genug, oder?

Boltze: Auf jeden Fall, zumal die Partie bei uns in Halberstadt im Friedensstadion stattfindet und wir unseren Fans etwas bieten möchten. Der HFC ist sicher der haushohe Favorit. Aber wir werden in unserem letzten Spiel vor der Sommerpause noch einmal alles raushauen, um den Pokal zu holen. Dass die Begegnung live im TV übertragen wird, ist definitiv noch einmal eine Extra-Motivation.

Halle stellte mit nur 34 Gegentreffern nach Meister VfL Osnabrück die zweitbeste Defensive der 3. Liga. Wie wollen Sie das Abwehrbollwerk des HFC am Finaltag knacken?

Boltze: Wir wissen um die Defensivstärke des HFC, müssen uns aber dennoch nicht verstecken. Eine unserer Stärken ist das Umschaltspiel über die schnellen Außenspieler. Wenn wir mit genügend Tempo anlaufen, wird es auch für Halle nicht einfach sein, gegen uns zu verteidigen.

Worauf wird es noch ankommen, um Halle am Finaltag zu bezwingen?

Boltze: In einem Pokalendspiel entscheiden oft Kleinigkeiten. Klar ist, dass wir gegen einen Verein, der in den vergangenen Jahren eine absolut positive Entwicklung genommen hat, einen Sahnetag und Spielglück benötigen, um die Partie für uns zu entscheiden. Wenn wir es schaffen, lange die Null zu halten, ist etwas drin.

Sie waren selbst schon in sechs DFB-Pokalspielen am Ball. Nur mit dem HFC gelang 2010 durch ein 1:0 gegen den 1. FC Union Berlin der Einzug in die zweite Runde. War es das schönste Erlebnis Ihrer Zeit in Halle?

Boltze: Als damaliger Viertligist einen Zweitligisten in der großen Arena von RB Leipzig zu besiegen, war ein großartiges Erlebnis. Daran erinnere mich immer wieder gerne zurück. In der zweiten Runde war dann beim 0:3 gegen den MSV Duisburg leider Schluss. Auch der Aufstieg in die 3. Liga in der Saison 2011/2012 gehörte zu meinen schönsten Momenten in den zwei Jahren beim HFC.

Nach neun Jahren ohne Sieg im DFB-Pokal wird es diesmal wieder Zeit, oder?

Boltze: (lacht) Mal sehen, was möglich ist. Dass wir uns innerhalb von drei Jahren zweimal für den DFB-Pokal qualifiziert haben, ist für Germania Halberstadt bereits eine Riesensache. Das hatte der Verein zuvor noch nie geschafft. Wir freuen uns einfach auf die erneute Chance, uns auf großer Fußballbühne zu beweisen und den Klub einmal mehr deutschlandweit bekannt zu machen.

Bei der ersten DFB-Pokal-Teilnahme der Vereinsgeschichte verloren Sie mit Halberstadt 2017 in der ersten Runde gegen den Bundesligisten SC Freiburg 1:2. Beschreiben Sie diesen Tag doch einmal!

Boltze: Wir waren 2017 gerade in die 4. Liga aufgestiegen und konnten dann auch noch mit einem Erstligisten durchaus mithalten. Das war ein herausragender Erfolg. Wir waren nicht traurig über die Niederlage, sondern eher glücklich, dass wir Freiburg Paroli bieten konnten. Insgesamt war es aus mehreren Gründen ein besonderer Tag für die Germania. Mit dem Aufbau von zusätzlichen Tribünen konnten mehr Fans denn je im Stadion dabei sein. Für viele unserer Spieler war es außerdem das erste TV-Livespiel. Hinzu kam noch das Vater-Sohn-Duell zwischen unserem Ex-Trainer Andreas Petersen und Freiburgs Nationalspieler Nils Petersen.

Seit 2016 kicken Sie für die Germania, Ihr Vertrag läuft aus. Werden Sie bei der nächsten DFB-Pokalpartie des VfB dabei sein?

Boltze: Das steht noch nicht fest. Klar ist aber, dass ich mich wohl fühle und mir nach drei erfolgreichen Jahren sehr gut vorstellen kann, meinen Vertrag zu verlängern. Spätestens nach dem Finaltag werden wir Gespräche führen.

Sie haben im DFB-Pokal schon gegen Eintracht Frankfurt, die TSG Hoffenheim, den SC Freiburg, den 1. FC Union Berlin und den VfL Bochum gespielt. Gegen welches Team wollen Sie in Ihrer Karriere unbedingt noch antreten?

Boltze: Als großer Fan des FC Bayern München gibt es da nur einen Klub. (lacht) Beim 0:0 bei RB Leipzig am 33. Spieltag war ich im Stadion und konnte leider noch nicht die Meisterschaft feiern. Aber das wurde dann zum Glück am Samstag beim 5:1-Heimerfolg gegen Eintracht Frankfurt nachgeholt.

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