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Irrer Auftakt |14.08.2019|14:00

Herne-Keeper köpft 3:3 in der Nachspielzeit

Torwart Ricardo Seifried: "In der Kabine haben wir gut gefeiert."[Foto: Verein]

Am ersten Spieltag der Oberliga Westfalen empfängt der SV Schermbeck die Westfalia aus Herne. Vom Papier her für beide Klubs ein schöner Saisonauftakt, doch die 200 Zuschauer in der Volksbank-Arena ahnen vor dem Anpfiff nicht, dass sie in den folgenden 90 Minuten plus Nachspielzeit Zeugen eines Wahnsinns-Spektakels werden. Nur drei Tage zuvor hatte sich der Traditionsklub in der ersten Runde des Kreispokals blamiert und war mit einer peinlichen 0:1-Niederlage auf der Asche des B-Ligisten Constantin Herne aus dem Wettbewerb geflogen. In Schermbeck läuft die letzte Minute der Nachspielzeit, als SCW-Keeper Ricardo Seifried nach vorne läuft...

FUSSBALL.DE: Ricardo Seifried, beschreiben Sie doch bitte mal aus Ihrer Sicht die Szene, die zum 3:3 in Schermbeck geführt hat!

Ricardo Seifried:  Wir hatten eine Ecke und unser Trainer Christian Knappmann gibt mir ein Zeichen, ich solle nach vorne gehen. Die Ecke kommt in den Strafraum und irgendwie haben mich die Schermbecker nicht richtig gedeckt. Ich komme aus etwa acht Metern zum Kopfball und versenke das Ding. Ein bisschen Glück war dabei, denn die Schermbecker hatten beide Pfosten besetzt, aber der Ball ist einem der Jungs durch die Beine geflogen. Da konnte er halt nichts mehr machen (lacht) .

Und danach Ekstase...

"Es war ein bisschen Instinkt, ich stand an der richtigen Stelle und habe gelauert, wo der Ball hinkommt. Dann bin ich reingelaufen"

Seifried:  Auf jeden Fall! Alle sind auf mich drauf gesprungen, sogar einige unserer mitgereisten Fans sind auf den Platz gerannt. Der Schiedsrichter hatte ja nach dem Tor auch sofort abgepfiffen, mein Tor zum 3:3 war die letzte Szene des Spiels. In der Kabine haben wir gut gefeiert und auch auf der Rückfahrt ging es noch hoch her, allerdings ist es von Schermbeck nach Herne ja nicht so weit.

Machen Sie das öfter, so ein Tor als Torwart?

Seifried:  Nein, das war tatsächlich mein erstes Tor. Es war ein bisschen Instinkt, ich stand an der richtigen Stelle und habe gelauert, wo der Ball hinkommt. Dann bin ich reingelaufen. Ich bin mit meinen 1,83 Metern für einen Torwart ja nicht der Allergrößte, aber irgendwie hat alles gepasst.

Zum Glück, denn wenn Ihr nach der Pokalschmach auch noch den Ligaauftakt vergeigt hättet, hätte in Herne wahrscheinlich der Baum gebrannt, oder?

Seifried:  So ist es auf jeden Fall besser, nach dem Pokalaus wollten wir unbedingt schnell eine positive Reaktion zeigen. Schließlich sind wir letztes Jahr mit fünf Niederlagen in die Saison gestartet – wie 'mein Verein' Schalke. So einen Fehlstart wollten wir uns nicht noch einmal erlauben. Damit die Leute nicht schon wieder denken: Was ist denn da in Herne los?

Tatsächlich liest man nicht nur positive Nachrichten über die Westfalia...

Seifried:  Ich bin jetzt im zweiten Jahr am Schloss Strünkede und kann, ehrlich gesagt, nicht nachvollziehen, was da manchmal geschrieben wird. Angeblich ist ja bei uns ständig Unruhe, aber ich als Teil der Mannschaft kann nur sagen, dass wir alle den Hut ziehen vor der Arbeit, die in Herne geleistet wird – angefangen vom Präsidenten über den Sportlichen Leiter bis zum Trainer. Die reißen sich alle den Ar... für den Verein auf, dafür gebührt ihnen Respekt.

Sie haben Schalke angedeutet. In der Jugend haben Sie ja auch die 'Knappenschmiede' durchlaufen. Mit wem haben Sie auf Schalke zusammengespielt?

Seifried:  Da waren einige dabei, die Profis geworden sind, aber nur einer, der jetzt noch im Schalker Profikader ist: Nassim Boujellab, der in der vergangenen Saison von der U 23 hochgezogen worden ist. Außerdem habe ich früher noch unter anderem mit Lukas Daschner, Florian Mayer und Chris Führich zusammengespielt. Lukas ist jetzt beim MSV Duisburg, Flo bei Borussia Mönchengladbach und Chris bei Borussia Dortmund II.

Weltmeister Manuel Neuer ist sicherlich der bekannteste Keeper, der aus der Schalker Jugend stammt. Ist er Ihr Vorbild?

Seifried:  Ja, aber nicht nur er, sondern auch Marc-André ter Stegen. Alex Nübel finde ich auch sehr stark, er ist für sein Alter schon sehr weit und bringt alles mit. Ich mag Torhüter, die mitspielen und biete mich auf dem Platz selbst auch immer an. Die Jungs vor mir wissen, dass sie mich jederzeit mit in den Spielaufbau einbeziehen können.

Haben Sie jetzt Blut geleckt und rennen nächsten Sonntag wieder nach vorne, wenn es kurz vor Schluss eine Ecke gibt?

Seifried:  Wenn der Trainer mir das Zeichen gibt, dann gerne...

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