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Amateurstatistiken

Bollwerke |09.07.2019|11:00

Hier steht die Null (fast) immer!

[Foto: ATS Buntentor]

"Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften!" Dass dieses geflügelte Fußballer-Sprichwort sehr oft zutrifft, stellten zwei Vereine in der abgelaufenen Saison 2018/2019 des deutschen Amateurfußballs ganz besonders unter Beweis. Der ATS Buntentor kassierte in der Frauen-Verbandsliga Bremen in seinen 18 Ligaspielen während der regulären Saison nur einen einzigen Gegentreffer. Das macht einen beeindruckenden Schnitt von 0,0556 Gegentreffern pro Partie.

Der Bestwert bei den Männern liegt nur knapp darüber. Der TV Gundelfingen kassierte in der B-Klasse West 2 im Kreis Donau zwei Gegentore in 26 Ligaspielen (Schnitt: 0,0769).  FUSSBALL.DE  stellt die beiden "Bollwerke" genauer vor.

ATS Buntentor: Nur bei 11:1-Kantersieg überwunden

"Ein wesentlicher Grund dafür, dass wir nur ein Gegentor kassiert haben, war die Eingespieltheit unserer Mannschaft", sagt Hermann Hennigs, 1. Vorsitzender beim ATS Buntentor, im Gespräch mit  FUSSBALL.DE . "Trotz des Abstiegs aus der Frauen-Regionalliga Nord ein Jahr zuvor war das Team zusammengeblieben."

"Unsere Spielweise ist auf Ballbesitz ausgelegt."

Die Qualität, mit der der ATS Buntentor bereits in der Regionalliga am Start war, machte sich eine Spielklasse tiefer deutlich bemerkbar: 18 Spiele, 18 Siege, 122 Tore erzielt und eben nur eines kassiert. Der ATS sorgte für eine Ligabestmarke nach der anderen. In der Endabrechnung waren es 17 Punkte Vorsprung auf die eigene dritte Mannschaft, die - wie auch die Zweitvertretung - ebenfalls in der Frauen-Verbandsliga Bremen am Start ist.

"Wir waren schon im Mittelfeld und Angriff deutlich überlegen", so Hennigs. "Die Gegner hatten also meistens kaum die Möglichkeit, unsere Defensive richtig unter Druck zu setzen. Dafür stand unsere Abwehr aber auch zu gut." Einmal wurde die Defensive der Bremerinnen dann aber doch überwunden. Am 13. Spieltag kassierte der ATS Buntentor gegen die zweite Mannschaft des TuS Schwachhausen ausgerechnet bei einem seiner höchsten Saisonsiege sein einziges Gegentor. Das Endergebnis lautete 11:1.

Kein Happy End für souveränen Verbandsliga-Meister

Die starke Saison des ATS Buntentor fand jedoch trotz des souveränen Meistertitels kein Happy End. In den Aufstiegsspielen zur Rückkehr in die Regionalliga Nord unterlag die Mannschaft der beiden Trainer Dennis Bittner und Marc Schönthal dem Hamburger SV 0:4 und 0:2. Mit einem bitteren Nachgeschmack aus Sicht des ATS Buntentor: Beim 0:4 im Hinspiel in Hamburg soll in der Halbzeitpause nur die Spielhälfte der Bremerinnen bewässert worden sein. Nach dem ersten Durchgang hatte es noch 0:0 gestanden.

"Es ist unfassbar bitter, so kurz vor dem Ziel zu scheitern", erklärt Hermann Hennigs. "Wir hätten die Regionalliga Nord finanziell stemmen können und haben sportlich eine beeindruckende Saison abgeliefert." Der Blick des ATS Buntentor geht aber schon wieder nach vorne. "Unser Ziel ist es, in ein oder zwei Jahren die Rückkehr in die Regionalliga Nord geschafft zu haben", erklärt der Vorsitzende.

Dieses Ziel geht der Verein mit einem neuen Trainer an. "Die Mannschaft hat sich nach dem verpassten Aufstieg für eine Neuausrichtung ausgesprochen. Aktuell sind wir noch auf der Suche nach einem passenden Kandidaten", so Hennigs. "Wir wollen definitiv auf die Spielerinnen aus unserem eigenen Nachwuchs setzen. Dabei spielt auch die zweite Mannschaft eine wichtige Rolle."

TV Gundelfingen: Weit weg von Catenaccio-Fußball

Fast makellos ist auch das Männerteam des TV Gundelfingen in der B-Klasse West im Kreis Donau durchmarschiert. Nach 26 Partien stand die optimale Ausbeute von 78 Punkten und Platz eins zu Buche. Dabei kassierte der TVG nur zwei Gegentreffer. Das macht einen Gegentor-Schnitt von nur 0,0769 pro Spiel.

Trainiert wird der TV Gundelfingen von Salvatore Di Gregorio, dessen Eltern aus Sizilien stammen. Wer aber denkt, dass der 39-Jährige seine Mannschaft in italienisch-defensiver Art im Catenaccio-Stil auflaufen lässt, täuscht sich gewaltig. In der Liga erzielte sein Team nicht weniger als 131 Treffer - ebenfalls mit Abstand Ligabestwert.

"Unsere Spielweise ist auf Ballbesitz ausgelegt", so Di Gregorio gegenüber  FUSSBALL.DE . "Wenn der Gegner den Ball hat, stören wir ihn außerdem schon sehr früh im Spielaufbau, um ihn so zu Fehlern zu zwingen." Einen Grund für die starke Saison sieht der Trainer auch in der körperlichen Verfassung seiner Mannschaft. "Da ich die Mannschaft erst vor der Saison als Trainer übernommen hatte, waren wir sehr früh in die Vorbereitung eingestiegen. Es gab fast keine Sommerpause. Dadurch waren wir fitter als unsere Gegner."

Nur die DJK Breitenthal II trifft gegen Titelträger

Auch wenn Di Gregorio die erste Mannschaft neu übernommen hatte, ist er beim TV Gundelfingen kein Unbekannter. Bereits seit 2003 ist er im Verein: Zunächst als Spieler, dann zwei Jahre als Trainer der A-Junioren. "Einige Spieler sind dann mit hoch zur ersten Mannschaft gegangen. Das hat bei unserer guten Saison sicherlich ebenso eine Rolle gespielt wie unsere außergewöhnlich hohe Trainingsbeteiligung. Regelmäßig hatten wir mehr als 30 Spieler im Training dabei."

Zweimal wurde der TV Gundelfingen dann aber doch überwunden. Und das ausgerechnet jeweils von der DJK Breitenthal II. "Wenn es gegen eine Mannschaft zu erwarten war, dann gegen den Tabellenzweiten", so Di Gregorio. "Bei unserem 6:1 im Hinspiel fiel der Gegentreffer nach einem Eckball. Beim 3:1 im Rückspiel sind wir in einen Konter gelaufen."

Nach der ungefährdeten Meisterschaft steht für den TV Gundelfingen in der nächsten Saison die Herausforderung A-Klasse an. "Als Aufsteiger müssen wir erst einmal schauen, dass wir die Klasse halten", dämpft Salvatore Di Gregorio die Erwartungen. "Das Potenzial dafür ist auf jeden Fall vorhanden. Wenn noch mehr geht, wollen wir das natürlich mitnehmen." Die Chancen für den Klassenverbleib schätzt der leidenschaftliche Trainer ("Ich bin mit Leib und Seele dabei") als gut ein. "Wir sind als Kollektiv verdammt stark. Auch wenn wir unsere besten Torschützen rausrechnen, verteilen sich noch 90 Treffer auf die übrigen Spieler. Jeder ist bereit, seinen Mitspielern zu helfen."

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