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Familienbande |12.11.2016|07:00

Holtby: Vierte Liga statt Abstiegskampf

Die Ähnlichkeit ist unverkennbar: Joshua Holtby (links) und sein großer Bruder Lewis. [Foto: Fotos Getty, imago; Collage FUSSBALL.DE]

Zwölf Jahre lang spielte er in der Jugend für Borussia Mönchengladbach, doch statt mit den „Fohlen“ in der Champions League gegen die Weltstars vom FC Barcelona oder von Manchester City antreten zu dürfen, hat es ihn in die ostwestfälische Provinz verschlagen. Joshua Holtby kickt seit dieser Saison für den SV Rödinghausen. Der Klub ist zwar nach seinem rasanten Aufstieg in den letzten Jahren inzwischen auch in der Regionalliga eine attraktive Adresse, doch hat der Bruder des HSV-Profis Lewis Holtby eigentlich größere Pläne. Die neueste Folge unserer Serie Familienbande.

"Ich bin ich sehr stolz auf Lewis und möchte gerne irgendwann einen ähnlichen Status erreichen wie er. Selbst wenn ich es nicht schaffen sollte, werde ich auch nicht neidisch sein. Das käme mir nie in den Sinn"

Als Lewis Holtby 2010 gemeinsam mit André Schürrle und Adam Szalai als Mainzer „Bruchweg Boys” die Bundesliga rockt und Nationalspieler wird, hat er den Höhepunkt seiner Karriere fast schon erreicht. 1990 in Erkelenz bei Aachen als Sohn einer deutschen Mutter und eines britischen Soldaten geboren, schafft Lewis Holtby den Aufstieg vom kleinen Vorortklub Sparta Gerderath bis ins Trikot der DFB-A-Auswahl. Heute, sechs Jahre später, ist der Hamburger zwar Stammspieler in der Bundesliga, kämpft mit dem Tabellenletzten HSV aber mal wieder gegen den Abstieg.

Sein sechs Jahre jüngerer Bruder Joshua steht im Januar 2015 vor dem Sprung in die Bundesliga. In der U 19 von Borussia Mönchengladbach macht der Mittelfeldkicker auf sich aufmerksam und wird von Ex-VfL-Trainer Lucien Favre zu einem Vorbereitungsspiel der Profis eingeladen. Joshua Holtby spielt bereits seit seinem siebten Lebensjahr für die „Fohlen“, nachdem er bei einem Jugendturnier auf sich aufmerksam macht. „Daraufhin bekam ich eine Einladung zum Vorspielen in Gladbach und am Ende habe ich es tatsächlich geschafft“, erinnert sich der heute 20-Jährige.

Treffer im Westfalenpokal

In Mönchengladbach durchläuft er sämtliche Stationen in der Nachwuchsabteilung bis zur U 23 in der Regionalliga, die große Profibühne bleibt ihm aber bisher verwehrt. Neidisch auf seinen älteren Bruder Lewis, der bis heute immerhin 162 Bundesliga-Einsätze sowie 32 Europapokal-Partien vorweisen kann und zudem wertvolle Erfahrungen in der englischen Premier League sammeln konnte, ist Joshua aber überhaupt nicht. „Ganz im Gegenteil. Es ist eher ein Grund ihm nachzueifern. Es zeigt doch, wo man mit harter Arbeit und viel Willen hinkommen kann“, betont er in einem Gespräch mit spox.com und führt aus: „Ich bin ich sehr stolz auf Lewis und möchte gerne irgendwann einen ähnlichen Status erreichen wie er. Selbst wenn ich es nicht schaffen sollte, werde ich auch nicht neidisch sein. Das käme mir nie in den Sinn.“

Rödinghausen statt Mönchengladbach also, Regionalliga statt Bundesliga oder gar Champions League. Falls Joshua Holtby noch in den Profifußball durchstarten will, dürfte für ihn der erst 1970 gegründete und noch vor sieben Jahren in der Kreisliga spielende Klub, der derzeit Tabellensiebter ist, eine Durchgangsstation sein. Die Wirklichkeit heißt momentan also Wattenscheid und Wiedenbrück. Beim früheren Bundesligisten aus Bochum gab es für Rödinghausen vergangenen Samstag ein 1:1, ehe der SVR am Dienstagabend den SC Wiedenbrück 2000 mit einem 3:2-Sieg aus dem Westfalenpokal warf. Einer der Torschützen gegen Wiedenbrück: Joshua Holtby. Ein weiterer kleiner Erfolg auf dem Weg zu möglichst höheren Zielen.

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