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Beach-Meister |30.09.2020|17:15

Ibbenbürens Metzler: "Titelfreude ist riesig"

Joscha Metzler (M.): "Wir sind momentan nur schwer zu besiegen."[Foto: Getty Images]

Am vergangenen Wochenende hat der Ibbenbürener BSC zum zweiten Mal die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft gewonnen. Die mit vielen deutschen Nationalspielern gespickten Westfalen setzten sich in Warnemünde gegen die Beach Royals Düsseldorf mit 4:2 durch. Für Nationalspieler und Neu-Ibbenbürener Joscha Metzler ist es der erste Meistertitel seiner Karriere. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 25-Jährige über den Triumpf gegen seine ehemaligen Teamkameraden und die makellose Bilanz des Ibbenbürener BSC.

FUSSBALL.DE: Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Gewinn Ihrer ersten Deutschen Meisterschaft mit dem Ibbenbürener BSC. Im vergangenen Jahr sind Sie noch im Finale mit den Beach Royals Düsseldorf knapp im Neunmeterschießen an den Rostocker Robben gescheitert. Am Wochenende haben Sie nun Ihren ehemaligen Verein bezwingen können. Was war es für ein Gefühl, gegen den Ex-Klub im Finale zu stehen und sogar noch ein Tor erzielt zu haben?

Joscha Metzler: Wir haben zwar in der regulären Saison schon gegen Düsseldorf gespielt, aber da hatte ich verletzt gefehlt. Von daher war das Finalspiel die erste Partie gegen meinen Ex-Klub. Es war ein schönes Gefühl, sich mit den alten Kollegen zu messen, aber im Großen und Ganzen habe ich mir darüber nicht allzu viele Gedanken gemacht.

Wie groß ist die Freude über den Titelgewinn?

Metzler: Die Titelfreude ist riesig bei mir und natürlich auch im ganzen Team. Wir haben die Saison ungeschlagen überstanden und haben uns dadurch in eine Favoritenrolle gebracht, die wir beim Final Four mit dem Titelgewinn bestätigen konnten. Daher sind wir überglücklich, die Meisterschaft gewonnen zu haben.

Schon in der Liga konnte der Ibbenbürener BSC mit sensationellen neun Siegen in neun Spielen in diesem Jahr eine makellose Bilanz aufweisen. Was war Ihr Gefühl vor dem Finale, sind Sie mit breiter Brust in dieses Spiel gegangen?

Metzler: Natürlich haben wir durch die reguläre Saison Selbstvertrauen getankt, aber beim Final Four und gerade bei Finalspielen kann alles passieren. Wir wussten, dass unsere bisherigen Siege nichts wert gewesen wären, hätten wir dort nicht abgeliefert. Uns fehlten vor dem Wochenende noch zwei Siege, um die Saison vollständig ungeschlagen zu überstehen. Das war unser klares Ziel und wir sind alle happy, dass wir dies mit dem Meistertitel erreicht haben.

Ihr Nationalmannschaftskollege Christian Biermann legte gleich in der Anfangsphase mit zwei Freistoßtreffern den Grundstein für den Titelgewinn. War danach der Knoten geplatzt und noch mehr Selbstvertrauen in der Mannschaft zu spüren?

Metzler: Wir haben mit den zwei Toren von Christian Biermann zum Beginn einen Traumstart erwischt, das hat uns natürlich in die Karten gespielt und uns Selbstvertrauen gegeben, keine Frage. Aber beim Beachsoccer sind zwei Tore nicht viel und daher wussten wir auch, dass das Spiel noch lange nicht entschieden ist. Deshalb haben wir versucht, unser Spiel weiter durchzuziehen.

Im letzten Drittel steuerten Sie den Treffer zum 4:1 bei. Was waren darüber hinaus die entscheidenden Faktoren im Spiel, die Ihrer Mannschaft zum Sieg verholfen haben?

Metzler: Die Wetterumstände waren zwar nicht perfekt für ein Beachsoccer Finale (lacht) , aber vielleicht waren es gerade die äußeren Faktoren, die wir so hingenommen haben, um uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und dadurch gut ins Spiel zu starten. Mit der individuellen Qualität, die wir zusätzlich auf den Platz bringen können, sind wir momentan nur schwer zu besiegen. Darüber hinaus spüren wir einen großen Zusammenhalt im Team und im Umfeld des Vereins, der uns als Spieler unheimlich stärkt.

Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit Ihrer eigenen Leistung und der Ihrer Mannschaftskollegen am vergangenen Meisterschaftswochenende und darüber hinaus in dieser durch die Corona-Pandemie verkürzten Saison?

Metzler: Erst einmal war es für uns alle ein Geschenk, dass wir diese Saison überhaupt noch spielen konnten, das ganz klar. Zudem bin ich neu in den Verein gekommen und sehr froh, so gut aufgenommen worden zu sein. Die Ruhe und das Selbstvertrauen, die der Verein uns und mir geben, lassen uns Spieltag für Spieltag unsere Leistung abrufen. Am Ende des Tages bin ich froh, dass ich der Mannschaft mit dem ein oder anderen Tor helfen konnte, ihre Ziele zu erreichen und am Ende die Schale in den Himmel strecken durfte.

Schon im letzten Jahr konnten Sie mit Düsseldorf beim Final Four antreten. Ist es trotzdem immer noch etwas Besonderes, in Warnemünde zu spielen und daher in der Liga ein besonderer Antrieb, um am Ende der Saison zu den besten vier Mannschaften Deutschlands zu gehören?

Metzler: Für uns war es keine Frage, das Final Four zu erreichen, denn unser Minimalziel bestand darin, das Finale zu bestreiten. Aber natürlich ist es jedes Jahr etwas Besonderes, rund um das große Event der Finalendspielrunde in Warnemünde dabei zu sein. Und auch dieses Jahr hat der DFB dort – wenn auch leider ohne Zuschauer - einen schönen Rahmen aufgebaut, um das Finale auszutragen.

Volle Punkteausbeute in der Liga und jetzt die gewonnene Meisterschaft, besser geht es eigentlich nicht. Welche Ziele setzen Sie sich fürs nächste Jahr mit dem Klub, und was sind Ihre Ambitionen im Nationalmannschaftsdress?

Metzler: Erst einmal genießen wir die Erfolge dieser Saison, bevor es in ein paar Wochen weitergeht. Aber unsere Ziele sind gesteckt: Mit dem Klub wollen wir national die beste Mannschaft in Deutschland bleiben, und wir haben mit dem Finaleinzug gleichzeitig die Qualifikation für die Champions League, den Euro Winners Cup, erreicht. Auf die Teilnahme an diesem riesigen Event, das nächstes Jahr ansteht, freue ich mich jetzt ganz besonders mit unserem Team. Das ist neben der nationalen Meisterschaft auch international eine große Aufgabe, die uns erwartet. Mal schauen, wie weit die Reise dort nächstes Jahr geht. Und mit der Nationalmannschaft müssen wir uns kleine Ziele setzen, die wir erreichen können. Die Entwicklung, auch in diesem schweren Corona-Jahr, war gut, aber insgesamt dürfen wir unsere Erwartungen für das nächste Jahr nicht zu hoch hängen. Wir müssen anfangen, Spiele zu gewinnen, um uns danach die nächsten Ziele zu stecken.

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