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Sportfoto 2018 |14.02.2019|14:30

Inklusion: Zwölfjähriger als Vorbild

Sportfoto des Jahres in der Kategorie Amateurfußball: "Vater und Sohn".[Foto: Steve Bauerschmidt]

Sven Seyfarth hilft seinem Sohn Simon, den Fußballschuh an seiner Fußprothese zu befestigen: Bei der Auszeichnung zum "Sportfoto des Jahres 2018" gewann das Motiv „Vater und Sohn“ den vom  kicker  und dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) ausgerichteten Wettbewerb   in der Kategorie "Unsere Amateure. Echte Profis." Die Geschichte hinter dem Bild, die Geschichte von Simon ist bemerkenswert.

Zwölf Jahre jung und schon 76-mal operiert. Das ist das Leben von Simon Seyfarth in zwei Zahlen – und doch so viel mehr. Infolge einer schweren Meningokokken-Sepsis (Hirnhautentzündung) musste dem Jungen der Fuß amputiert werden. Doch das hält ihn nicht vom Fußballspielen ab.

Simon kickt in der D-Jugend des VfB  Grün-Weiß Erfurt . Trotz seiner Behinderung ist er vor allem technisch auf dem Level der anderen Jungs aus seiner Mannschaft. „Grün-Weiß hat auf unsere Anfrage, ob Simon bei ihnen spielen kann, klar Stellung bezogen: ‚Simon gehört mit rein, wir schaffen das!‘ “, zeigt sich Papa Sven Seyfarth gerührt. Simons Einsatz im Fußball sei unheimlich wertvoll für sein Selbstvertrauen.

Vorbild im Umgang mit seiner Behinderung

"Simons Geschichte soll anderen Mut geben, an ihren Träumen festzuhalten"

Bemerkenswert ist der sehr offene Umgang mit seinem Handicap. Allerdings will der Zwölfjährige kein Mitleid. „Trotzdem kann er im Umgang mit seiner Behinderung andere mitreißen und ein Vorbild sein“, unterstreicht sein Vater Sven.

Auf dem Gewinner-Foto sieht man Sven Seyfarth mit seinem Sprössling in der Umkleidekabine, wie er ihm vor dem Training hilft, seinen Schuh anzuziehen. „Ich bin immer zur Stelle, egal ob im Krankenhaus oder im Training. Leider tun sich viele Personen im Umgang mit seiner Behinderung schwer“, so der Vater im Gespräch mit  FUSSBALL.DE .

Wie gut, dass das im Verein anders ist: „Diese Gelegenheit zum inklusiven Sportmachen sollten auch andere bekommen“, meint er. Denn schließlich verbinde gemeinsames Fußballspielen alle Kinder. Auch der deutlich größere Nachbarverein  Rot-Weiß Erfurt  setzt sich für Handicap-Fußball und Inklusion im Sport ein. Er möchte ebenfalls eine Inklusionsmannschaft für Kinder mit und ohne Behinderung an den Start bringen.

"Simons Geschichte soll anderen Mut geben"

„Simons Geschichte soll anderen Mut geben, an ihren Träumen festzuhalten“, erklärt sein Vater. „Er ist so ehrgeizig und so mutig. In Kooperation mit anderen Vereinen kann man die Inklusion im und durch Sport stärken.“ Der Familienvater ist deshalb dabei, die Vereine nicht nur regional, sondern deutschlandweit zu animieren, behinderten Spielern eine Chance zu geben.

„Simon möchte sich im Fußball selbst beweisen. Mit seinem Kämpferherz macht ihm das richtig Spaß. Diese Chance sollten viel mehr Kinder in Deutschland bekommen“, betont er. „Inklusionsturniere sind eine tolle Möglichkeit, ihnen ein ‚normales‘ Leben näherzubringen.“ Auf Facebook ( https://www.facebook.com/simon.seyfarth ) versucht die Familie, andere Betroffene auf Simons Geschichte aufmerksam zu machen.

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