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Spitzenspiel in Berlins sechster Liga |04.05.2015|17:00

Irre! 1910 Fans sehen großes Tennis Borussia

Im Mommsenstadion war gut was los: TeBe schlug Tasmania vor fast 2000 Zuschauern mit 2:0. [Foto: Effell]

Eine Stunde vor Spielbeginn blickte Denis Roters auf die Ränge des Mommsenstadions. Was er sah, überraschte den Pressesprecher von Tennis Borussia komplett: „Da waren schon so viele Leute wie sonst beim Anpfiff.“ TeBe begrüßt in der Berlin-Liga im Schnitt 450 Zuschauer, an sich bereits ein erstaunlicher Wert für die 6. Liga.

Aber diesmal, zum Spitzenspiel gegen den SV Tasmania , war alles anders: Lange Schlangen vor den Kassen, Aufsichtsratsmitglieder des Klubs, die nach draußen eilten, um zusätzliche Karten zu verkaufen, ein um zehn Minuten verzögerter Anpfiff wegen des großen Andrangs – und schließlich eine nie erwartete Zuschauerzahl: 1910 Zahlende erlebten das Duell der Traditionsklubs um den Aufstieg in die Oberliga, Rekord in Berlins höchster Spielklasse! TeBe gegen Tasmania wollten mehr als zweieinhalb Mal so viele Zuschauer sehen wie die ein paar Kilometer weiter zeitgleich stattfindende Regionalliga-Partie FC Viktoria 89 gegen den FSV Zwickau.

"Wir sind alle platt, aber sehr glücklich"

Auf 1500 Zuschauer hatten sie bei TeBe im Vorfeld des Spitzenspiels der beiden früheren Bundesligisten gehofft. Dann zeigte sich aber auch das Wetter als Freund des Amateurfußballs – 20 Grad, Sonne. „Mit jedem Zuschauer, der reinkam, wurde unser Lächeln etwas breiter. Wir wussten, dass heute richtig was geht“, beschreibt Pressesprecher Roters die Gefühlslage der Verantwortlichen von Tennis Borussia vor dem Anpfiff. Der Spielverlauf sorgte bei den Gastgebern für noch fröhlichere Gesichter: TeBe gewann durch Tore des 37 Jahre alten Torjägers Michael Fuß (6. Minute) und des eingewechselten libanesischen Nationalspielers Ramy Raychouni (71.) verdient 2:0 und machte einen riesigen Schritt Richtung Aufstieg.

Kurios: Trainer Daniel Volbert hatte Raychouni kürzlich aus disziplinarischen Gründen suspendiert und angekündigt, dieser werde kein Spiel mehr für TeBe bestreiten, solange er Trainer sei. Der Mannschaftsrat hatte Volbert dann unter der Woche gebeten, den Stürmer doch wieder zu berücksichtigen.

Kabel quer über Tribüne verlegt

Knapp 2000 Fans im Stadion – dazu 350 im Livestream mit englischem Kommentar. Den hatten die TeBe-Fans auf die Beine gestellt, da das Interesse am Spiel von „Freunden des Vereins“ (Roters), die nicht vor Ort sein konnten, riesig war. Sowohl von Berlinern, die inzwischen woanders leben oder im Urlaub sind als auch von Fans aus dem Ausland. Über die Sozialen Medien meldeten sich während der Partie unter anderem Anhänger aus Nordirland, Bolivien, Israel und den USA. Die Organisatoren des Streams hatten kurz vor dem Spiel noch ordentlich gewirbelt: Da das WLAN-Signal zu schwach war, verlegten sie kurzerhand ein Netzwerkkabel quer über die Tribüne bis zum Router in der Geschäftsstelle.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Je zwei Mann pro Halbzeit kommentierten, freuten sich auch abseits des Spielgeschehens über den „tollen Blick mit dem Funkturm im Hintergrund“ und diskutierten die Frage, wo es in der Liga die beste Bratwurst gibt. Unruhe kam nur kurz vor Schluss auf, weil unklar war, ob schon die Nachspielzeit lief oder erst die 90. Minute.

Im normalen Ligabetrieb findet bei TeBe nur dann eine Pressekonferenz statt, wenn die Sponsoren des Vereins aus dem sogenannten Wirtschaftsclub eingeladen sind. Diesmal war der Presseraum bei den Statements der beiden Trainer sehr gut mit Journalisten gefüllt. Der TV-Sender rbb, im Normalfall eher selten in der 6. Liga zu Gast, brachte abends in seiner Sendung „Sportplatz“ einen Beitrag, noch vor den Berichten über Albas Basketballer und den Volleyballern der BR Volleys.

Zu diesem Zeitpunkt hatte TeBe-Pressesprecher Denis Roters, der schon um zehn Uhr morgens im Stadion gewesen war, seinen Arbeitstag längst beendet. Sein Fazit: „Wir sind alle platt, aber sehr glücklich.“

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