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4. Liga kurios|29.12.2019|15:00

Irre Wende, Blitztor, Comeback und Kartenflut

Spektakuläre Spiele und kuriose Geschichten: Die Regionalliga hat viel zu bieten.[Foto: imago/Getty Images/Collage FUSSBALL.DE]

Die fünf Regionalliga-Staffeln befinden sich in der Winterpause. Zeit, auf die erste Saisonhälfte zurückzublicken. Heute stellt FUSSBALL.DE spektakuläre Spiele sowie Besonderes und Kurioses vor. Unter anderem dabei: Ein Blitztreffer nach nur acht Sekunden, ein Viererpack eines Einwechselspielers und eine Gelbsperre nach dem 6. Spieltag.

4:3 nach 0:3: Florian Pieper wird mit Viererpack zum Helden

In der 57. Minute eingewechselt, mit einem Viererpack ein 0:3 in ein 4:3 gedreht: Florian Pieper vom Titelaspiranten 1. FC Schweinfurt 05 war in der  Regionalliga Bayern -Partie gegen den abstiegsbedrohten TSV 1860 Rosenheim zum Jahresabschluss der gefeierte Held. "Es war wie im Film", so Pieper, der zwei seiner vier Treffer erst in der Nachspielzeit erzielte, im Gespräch mit FUSSBALL.DE .

Bis zur 71. Minute hatte Schweinfurt gegen die abstiegsgefährdeten Rosenheimer noch scheinbar aussichtslos 0:3 zurückgelegen. Dann folgte die große Pieper-Show. "Wir wollten die Begegnung alle unbedingt noch für uns entscheiden - vor allem, weil es das letzte Spiel vor der Winterpause war", erklärt der 26 Jahre alte Mittelstürmer die riesige Moral seines Teams: "Mit einer Niederlage in die spielfreie Zeit zu gehen, wäre für den Kopf nicht gut gewesen. Daher haben wir uns noch einmal zusätzlich gepusht. Mit Erfolg."

"Acht Unentschieden auf dem Konto zu haben, aber noch keinen Sieg - das war schon komisch"

8,3 Sekunden: Thomas Steinherr mit Blitztor für Homburg

Exakt 8,3 Sekunden benötigte Thomas Steinherr vom ehemaligen Bundesligisten  FC 08 Homburg  für sein Führungstor im Topspiel der  Regionalliga Südwest  beim  TSV Steinbach Haiger  (2:1) im Rahmen des 11. Spieltages. "Wir schlagen nach dem Anstoß den Ball öfter mal lang nach vorne, um direkt Druck auf den Gegner auszuüben", erklärt der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler sein Blitztor FUSSBALL.DE : "Dass der Verteidiger den Ball bei der Annahme in meine Richtung lenkt und ich zum Abschluss komme, ist dann glücklich. Ärgerlich ist, dass Steinbachs Torwart Tim Paterok zunächst parieren konnte und ich leider erst im Nachschuss getroffen habe. Sonst hätte ich das Tor schon nach sieben Sekunden erzielt", so Steinherr grinsend.

Der schnellste Treffer der bisherigen Regionalliga Südwest-Saison war also kein Zufall. "Da steckt schon eine Idee dahinter und wir sprechen uns vorher ab. Blind nach vorne spielen wir den Ball nicht", betont der frühere Drittligaprofi der SpVgg Unterhaching: "Dass es in Steinbach so gut geklappt hat, freut uns." Die Homburger überwintern in der Südwest-Staffel auf Platz vier, zwölf Zähler hinter Spitzenreiter und "Erzrivale"  1. FC Saarbrücken .

Elf Spiele, acht Unentschieden: Babelsberger Remis-Könige

Nach dem 11. Spieltag erst drei Partien verloren zu haben, ist grundsätzlich nicht schlecht. Wenn man wie der ehemalige Zweitligist  SV Babelsberg 03  aus der  Regionalliga Nordost  zu diesem Zeitpunkt aber noch keine einzige Partie gewonnen hat, sieht das ein wenig anders aus. "Das war schon sehr deprimierend", so der damalige SVB-Trainer Marco Vorbeck im Gespräch mit FUSSBALL.DE : "Es war ja auch nicht so, dass wir immer wieder glücklich einen Punkt geholt haben. Im Gegenteil: Mindestens die Hälfte der Spiele, bei denen es keinen Sieger gab, hätten wir gewinnen können oder sogar müssen. Acht Unentschieden auf dem Konto zu haben, aber noch keinen Sieg - das war schon komisch."

Erst am 15. Spieltag war es dann für die Potsdamer so weit. Beim 3:2 gegen den Abstiegskonkurrenten  FSV Optik Rathenow  fuhr Babelsberg den ersten Saisonsieg ein. Kurios: Ausgerechnet nach dem ersten Dreier trennte sich der SVB von Ex-Profi Vorbeck. Unter der Regie von Interimstrainer Matthias Boron folgten drei weitere Niederlagen. Im neuen Jahr soll Predrag Uzelac, zuletzt bis Juni 2018 als Chefscout für den Drittligisten Würzburger Kickers tätig, die Babelsberger zum Klassenverbleib führen. Das Jahr 2019 beendet der SVB mit elf Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Cousin von Barca-Star Ansu Fati kickt in Lüneburg

Was Megatalent Ansu Fati (17) vom spanischen Spitzenklub FC Barcelona mit der Regionalliga Nord zu tun hat? Sein älterer Cousin spielt dort! Stürmer Braima Baldé ist seit Sommer für den Lüneburger SK am Ball. Während der erst 17 Jahre Fati bereits LaLiga und Champions League aufmischt, gab Baldé (24) in der abschließenden Partie des Kalenderjahres gegen die  SV Drochtersen/Assel  (0:1) sein Startelfelfdebüt für Lüneburg.

"Ich bin sehr stolz auf Ansu", sagt Baldé FUSSBALL.DE : "Dass er den Sprung in den Profibereich schon in so jungen Jahren geschafft hat und dann auch noch für einen solchen Spitzenklub am Ball ist, freut mich extrem. Ich drücke ihm die Daumen, dass es für ihn so erfolgreich weitergeht."

Die beiden Cousins stehen immer wieder in Kontakt miteinander. "Wir tauschen uns hin und wieder aus", so der Viertligakicker aus Lüneburg: "Seine Champions League-Spiele sind bei unseren Gesprächen natürlich auch ein Thema." Der steile Aufstieg von Fati kommt für Baldé nicht unbedingt überraschend. Er hat sein großes Talent früh erkannt: "Zugetraut habe ich ihm auf jeden Fall, sich beim FC Barcelona durchzusetzen. Allerdings gehört bei so einem schnellen Aufstieg auch Glück dazu. Dass er bereits mit 16 Jahren einen Profivertrag bei einem der besten Vereine der Welt unterschrieben hat, ist unglaublich."

Comeback nach Karriereende: Pagano weiter am Ball

Eigentlich hatte Silvio Pagano seine aktive Karriere im Sommer beendet. Doch nur rund zwei Monate später stand der 34 Jahre alte Außenbahnspieler, der neben dem Fußball zwei Eiscafés betreibt, schon wieder im Kader des abstiegsbedrohten Traditionsvereins  Wuppertaler SV  in der  Regionalliga West . "Silvio soll mit seiner Erfahrung helfen, unsere junge Mannschaft zum Klassenverbleib zu führen", sagt WSV-Sportdirektor Karsten Hutwelker. "Wir haben immer den Kontakt gehalten und freuen uns, dass uns Silvio mit seiner fußballerischen und menschlichen Qualität in dieser schweren Saison unterstützt."

Seit 2016 kickt Pagano in seiner Heimatstadt für den WSV. Schon im Sommer 2018 hatte der Deutsch-Italiener darüber nachgedacht, seine Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Damals entschied er sich für eine Vertragsverlängerung, jetzt für ein Comeback. Mit einem Assist trug Pagano beim abschließenden Spiel des Jahres bei  Alemannia Aachen  (2:1) dazu bei, dass Wuppertal eine Sieglos-Serie von 15 Partien beendete.

Gelbsperre nach sechs Spielen: Benjamin Baier nimmt Stellung

Benjamin Baier vom SV Viktoria Aschaffenburg aus der Regionalliga Bayern gilt als "aggressive Leader". Bereits die ersten Begegnungen in dieser Saison zeigten deutlich, dass der 31 Jahre alte Mittelfeldakteur dieses Image weiterhin pflegt. Der jüngere Bruder von Bundesligaprofi Daniel Baier (35/FC Augsburg) musste schon nach dem 6. Spieltag nach fünf Verwarnungen seine erste Gelbsperre absitzen. Am 10. Spieltag handelte er sich außerdem eine Gelb-Rote Karte ein.

"Ich würde mich als jemanden beschreiben, der auf dem Platz gerne ein Zeichen setzt", kommentiert Benjamin Baier die vielen Karten. "Außerdem führe ich aufgrund meiner Position im zentralen Mittelfeld mehr Zweikämpfe als andere Spieler. Das Foul-Risiko ist allein dadurch hoch. Es ist aber sicher nicht mein Plan, im Karten-Ranking am Ende ganz oben zu stehen", betont er mit einem Grinsen im Gesicht und fügt an: "Fakt ist, dass ich mittlerweile ruhiger geworden bin." Mit Blick auf die Kartenstatistik kann  FUSSBALL.DE  das durchaus bestätigen. Nach dem 10. Spieltag folgten in zwölf Partien nur noch zwei Gelbe Karten.

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