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|14.11.2018|17:15

Joachim Löw: "Reus kann gegen Russland nicht spielen"

Joachim Löw zum Stand bei Marco Reus: "Er laboriert an einer Mittelfußprellung"[Foto: GettyImages]

Vor dem Länderspiel gegen Russland in Leipzig am Donnerstag (ab 20.45 Uhr, live auf RTL) verrät Bundestrainer Joachim Löw erste Details zur Aufstellung. Auch Serge Gnabry wurde zu einem möglichen Einsatz in der Startaufstellung befragt. DFB.de hat bei der Abschluss-Pressekonferenz in der Red Bull Arena mitgeschrieben.

JOACHIM LÖW ÜBER...

... den Stand bei Marco Reus: Marco Reus wird leider nicht spielen können. Er laboriert an einer Mittelfußprellung und hat einen geschwollenen Knöchel. Damit macht es keinen Sinn. Wie es für Montag ist, muss man abwarten. Es ist geplant, dass er am Donnerstag ein leichtes Lauftraining macht. Aber da müssen wir von Tag zu Tag schauen. Alle anderen Spieler sind einsatzfähig.

... die Abreise von Julian Draxler: Er hat einen Trauerfall in der Familie. Dann ist es durchaus denkbar, dass er zum Niederlande-Spiel zur Mannschaft stößt.

... einen möglichen Abstieg aus der Nations League: Aus eigener Kraft können wir die Nations-League-Gruppe nicht mehr halten. Das Wichtigste für mich ist die EM-Qualifikation im nächsten Jahr. Das nächste Jahr wird wichtig, um uns richtig aufzustellen und in unserer Spielweise sicherer zu werden. Wir sind in einer Phase des Umbruchs. Das Frankreich-Spiel war ein wichtiger Fingerzeig. Das Ergebnis morgen ist nicht allzu relevant. Wichtig ist, welche Erkenntnisse wir aus dem Spiel ziehen. Je nach Ergebnis haben wir dann aber eine Chance auf den Klassenverbleib und dann wollen wir das Spiel auch gewonnen. Vielleicht haben wir die Nations Legue etwas zu hoch gehängt. Es war noch nicht zu erwarten, dass wir wieder auf dem höchsten Level spielen. Ein Abstieg wäre kein Weltuntergang, dann können wir auch wieder aufsteigen.

... Gegner Russland: Die Russen sind wieder auf dem Niveau von 2008. Ihre Spielweise spiegelt den Trainer wider. Sie sind eine disziplinierte Mannschaft, spielen aggressiv und gut in der Verteidigung. Außerdem sind sie dazu in der Lage, schnell und zielstrebig zu kontern. Sie erfüllen ihre Aufgaben zu 100 Prozent, wie der Trainer es möchte. Und das spiegelt Stanislaw Tschertschessow wider. Er ist diszipliniert und Systemfanatiker.

... die Rolle von Thomas Müller: Einen Umbruch so abrupt zu machen, ist bei der Nationalmannschaft nicht immer möglich. Es ist ein Prozess. Eine gute Mannschaft macht eine gute Mischung aus. Eine junge Mannschaft braucht ein paar erfahrene Spieler, die ihnen Orientierung geben. Davon haben wir nicht mehr allzu viele. Wir haben sehr viele junge Spieler und man muss ihnen zugestehen, dass sie nicht immer so konstant sind. Deswegen brauchen wir einen guten Mix. Thomas Müller ist ein Spieler, der viel Energie gibt, der die Jungen führen kann und sie antreibt. Er hat Qualitäten. Er ist ein Spieler, der immer dazu in der Lage ist, Spiele zu entscheiden, auch wenn er mal eine schwierige Phase hat.

... die Aufstellung gegen Russland: Im Tor steht Manuel Neuer. Im Sturm gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wir haben beispielsweise einen Julian Brandt, der auch auf der Außenbahn spielen kann. Die drei offensiven Spieler gegen Frankreich haben es aber gut gemacht. Die Tendenz geht dahin, dass sie wieder beginnen. Nach dem Training werden die Entscheidungen getroffen.

... die Rolle des klassischen Mittelstürmers: Es wäre wünschenswert, wenn wir einen Topstürmer auf dieser Position hätten. Da gibt es in Europa einige, die das Anforderungsprofil erfüllen. Im Moment haben wir diesen Stürmer nicht. Dann müssen wir andere Möglichkeiten finden. Es hängt nicht immer nur von einem Spieler ab, sondern von der ganzen Variabilität im Angriff. Kombinieren war über viele Jahre hinweg unsere große Stärke.

... weitere Neulinge: In Frankreich hatten wir schon einen jungen Kader gehabt. Eine Mannschaft muss sich einspielen und aneinander gewöhnen. Junge Spieler sind bei uns unter ständiger Beobachtung. Maximilian Eggestein und Lukas Klostermann sind beispielsweise wichtig für die U 21. Ich bin mit Stefan Kuntz unter ständigem Austausch. Sie sind dort Leistungsträger, das ist für die Entwicklung der Spieler gut. Es ist mir in dieser Phase wichtig gewesen, nicht wieder fünf bis sechs andere Spieler zu nominieren. Die Gruppe muss sich erst ein bisschen finden.

... Serge Gnabry: Serge hat sich gut entwickelt. Er war schon 2014 bei mir ein Thema. Er war leider dann immer wieder verletzt. Im Moment spielt er sehr gut. Auch im Länderspiel gegen Frankreich hat er es gut gemacht. Ich hoffe, dass er stabil und gesund bleibt. Wenn er so weiter macht, wird er für die Nationalmansnchaft ein extrem wichtiger Spieler werden.

Serge Gnabry über...

... einen möglichen Platz in der Startelf: Da hätte ich nichts dagegen. Ich würde mich freuen, wieder für Deutschland spielen zu dürfen. Wir haben uns gegen Frankreich auf dem Platz gut verstanden. Wir haben alles dafür getan, gefährlich zu sein und gut nach vorne zu spielen.

... die Stimmung im Team: Stimmungstechnisch ist es sehr positiv. Ich fühle mich sehr wohl und habe Spaß, hier zu sein. Es sind einige von früher aus der U 21 dabei. Das macht es einfacher, hier anzukommen.

... seine Schnelligkeit: Meiner Anatomie habe ich es zu verdanken, dass ich sehr schnell rennen kann. Man muss als Fußballer aber immer hart an seinen Stärken arbeiten. Timo Werner ist auch ein schneller Spieler. Schnelligkeit ist in jedem Fall eine große Stärke. Ich versuche auf dem Platz immer mein Bestes zu geben. Ich hoffe, dass meine Leistung dazu beiträgt, dass ich mich in beiden Mannschaften festspielen kann.

... den möglichen Abstieg in der Nations League: Absteigen tut keiner gerne. Wir müssen darauf hoffen, dass wir noch eine Chance haben, den zweiten Platz zu erreichen. Wir wollen am Montag unabhängig davon ein gutes Spiel machen.

... seine Zeit in England: Am meisten hat mir aus der Zeit in England die Weiterentwicklung als Person geholfen. Das macht es mir nun leichter, mich woanders anzupassen. Der Schritt war sehr wichtig für den weiteren Werdegang meiner Karriere. Arsenal war ein Topklub, in dem junge Spieler immer eine Chance bekommen haben. Deswegen war früh klar, es dort zu probieren.

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