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Wacker-Trainer |15.01.2020|14:00

Können Sie überhaupt Abstiegskampf, Leo Haas?

Leonhard Haas (M.): "Ich werde versuchen, das Team so schnell wie möglich wieder in die Spur zu bringen."[Foto: SV Wacker Burghausen]

Als Nachwuchsspieler kickte Leonhard Haas (38) für den FC Bayern München und als Zweitligaprofi für die SpVgg Greuther Fürth. Es folgte ein furioser Start in die Trainerlaufbahn. Mit dem TSV 1880 Wasserburg stieg er viermal in Folge bis in die Bayernliga Süd auf. Ab sofort coacht "Leo" Haas den SV Wacker Burghausen in der Regionalliga Bayern. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht er über den Wechsel.

FUSSBALL.DE: Nach viereinhalb äußerst erfolgreichen Jahren beim TSV 1880 Wasserburg sind Sie nun neuer Trainer des SV Wacker Burghausen. Wie schwer ist Ihnen der Abschied gefallen, Herr Haas?

Leonhard Haas: Es war schon nicht einfach, weil ich mittlerweile eine große Verbundenheit zum Verein hatte. Allerdings habe ich nun damit abgeschlossen. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in Burghausen.

Mit Wasserburg stiegen Sie viermal in Folge auf. Auch in der Bayernliga mischte der Neuling in der ersten Saisonhälfte oben mit. Wie waren diese Erfolge möglich?

"In dieser ausgeglichenen Liga kann der Abstiegskampf bis zum Saisonende dauern"

Haas: Viele Faktoren haben uns diesen gigantischen Erfolg ermöglicht. Erst einmal hat die Mannschaft Jahr für Jahr eine überwältigende Performance hingelegt. Hinzu kam, dass sich der Verein insgesamt positiv entwickelt hat, die Strukturen professioneller wurden. Wir hatten außerdem beim Scouting einige Male ein glückliches Händchen und ein Auge dafür, wer optimal ins Team passen könnte.

Sie trainierten unter anderem Ihre beiden jüngeren Brüder Dominik (36) und Matthias (29). Das ist schon außergewöhnlich. Lief bei der Zusammenarbeit immer alles glatt?

Haas: Tatsächlich ja. (lacht) Wir verstehen uns auch privat sehr gut und unternehmen regelmäßig etwas miteinander. Es gab nie Probleme beim Training oder in den Spielen. Im Gegenteil: Ich habe es als Privileg angesehen, auch bei der Arbeit mit meinen Brüdern Zeit verbringen zu dürfen.

Wie traurig waren Ihre Brüder über Ihren Abgang?

Haas: Ich hatte schon den Eindruck, dass sie zunächst einmal nicht glücklich darüber waren und es lieber gehabt hätten, wenn ich geblieben wäre. Aber sie freuen sich dennoch, dass ich die Chance bekomme, mich bei einem großen Verein zu beweisen.

Mit dem SV Wacker Burghausen trainieren Sie ab sofort einen Traditionsverein und ehemaligen Zweitligisten. Ist es der logische nächste Schritt in Ihrer Trainerlaufbahn?

Haas: Wenn Sie das so bezeichnen wollen. (lacht) Ich denke, dass ich mich in der Regionalliga auf jeden Fall als Trainer weiterentwickeln kann. Der Fußball in dieser Liga ist noch einmal schneller, die Kader sind qualitativ auf einem höheren Niveau. Ich werde tagtäglich dazu lernen und viel neuen Input bekommen.

Burghausen muss überraschend gegen den Abstieg kämpfen, hat lediglich zwei Zähler Vorsprung auf die Relegationsplätze. Können Sie als erfolgsverwöhnter Trainer überhaupt Abstiegskampf?

Haas: Das hoffe ich doch. (lacht) Ich werde auf jeden Fall versuchen, das Team so schnell wie möglich wieder in die Spur zu bringen. Allerdings ist mir bewusst, dass in dieser ausgeglichenen Liga der Abstiegskampf bis zum Saisonende dauern kann. Es wird kein einfaches Unterfangen. Aber ich bin optimistisch, dass wir auch in der nächsten Saison Regionalligafußball in Burghausen spielen werden.

Sie haben einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 unterschrieben. Wie lauten Ihre langfristigen Ziele mit dem SV Wacker?

Haas: Es wäre in der aktuellen Situation vermessen, wenn wir jetzt sagen, dass wir in zwei Jahren um den Wiederaufstieg in die 3. Liga mitspielen wollen. Erst einmal geht es darum, in den nächsten Monaten den Abstieg zu vermeiden. Danach können wir neue Ziele für die nächsten Spielzeiten definieren.

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