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Jung und wild |01.02.2020|11:15

Kreisliga: Drei 19-Jährige in der Dreierkette

Philipp Brüning (l.): "Bei den Senioren wird in den Zweikämpfen der Körper viel stärker eingesetzt."[Foto: privat]

Der FC Matellia Metelen steht in dieser Saison für einen Jugendstil. Zur Startelf gehören in der Regel fünf Spieler, die 20 Jahre oder jünger sind. "Meine Marienkäfergruppe aus der Kita", scherzte Trainer Thomas Dauwe deshalb zuletzt im Gespräch mit der Münsterschen Zeitung. Die jungen Spieler haben sich im Seniorenbereich aber schnell zurechtgefunden. In der Kreisliga B Steinfurt hat Metelen 15 von 17 Partien gewonnen. Das Team ist Erster, wobei die Sportfreunde Gellendorf 2 noch zwei Nachholspiele haben und vorbeiziehen können. Der 19 Jahre alte Matellia-Spieler Philipp Brüning spricht im FUSSBALL.DE-Interview über die Sprüche seines Trainers, Beinschüsse gegen Routiniers und Vorbereitung durch Spielerprofile.

FUSSBALL.DE: Herr Brüning, wie ist die Stimmung in der Marienkäfergruppe?

Philipp Brüning: Da hat unser Trainer mal wieder einen rausgehauen. Solche Sprüche sind wir von ihm gewohnt. Aber zurück zur Frage: Die Stimmung in der Marienkäfergruppe ist sehr gut. Viele von uns spielen ihre erste Saison bei den Senioren und kämpfen direkt um den Aufstieg. Natürlich sind wir deshalb gut drauf. Noch besser wäre die Stimmung, wenn wir im Oktober gegen Gellendorf nicht verloren hätten. Aber es gibt ja noch ein Rückspiel.

Was ist für Sie der große Unterschied zwischen Jugendfußball und Seniorenfußball?

"Am Anfang haben wir jungen Spieler die Routiniers im Training mal getunnelt. Das fanden die gar nicht so lustig"

Brüning: Das Tempo in der Kreisliga B konnte ich von Anfang an problemlos mitgehen. Was eine Umstellung war: Bei den Senioren wird in den Zweikämpfen der Körper viel stärker eingesetzt. Das haben wir jungen Fußballer im Training und in den Spielen zu spüren bekommen.

Haben Sie ein Beispiel?

Brüning: Am Anfang haben wir jungen Spieler die Routiniers im Training mal getunnelt. Das fanden die gar nicht so lustig. Dann ging es beim nächsten Zweikampf etwas resoluter zur Sache. Seitdem lasse ich den Tunnel im Training weg.

Wie sind Sie sonst in der ersten Mannschaft empfangen worden?

Brüning: Sehr gut. Die älteren Spieler geben uns Tipps, wie wir uns in Zweikämpfen verhalten sollen. Das ist schon hilfreich. Natürlich gab es auch ein Einstandsritual. Wir mussten die Matellia-Hymne singen. Da ich in Metelen bereits viele Jahre in der Jugend gespielt habe, war ich aber ganz textsicher und habe mich nicht blamiert.

Auch in der Liga blieben die Blamagen aus. Die Bilanz liest sich gut – mit einer Ausnahme.

Brüning: Ja, gegen Gellendorf mussten wir Lehrgeld zahlen. Die Spieler haben ihre Chancen gegen uns eiskalt ausgenutzt. Da hat man gemerkt, dass wir noch etwas unerfahren sind. Unsere Dreierkette bestand aus drei 19-Jährigen. Der Trainer schenkt uns aber weiter das Vertrauen. Okay, er musste zuletzt mal wieder foppen.

Was war da los?

Brüning: Er hat mir geschrieben, dass in der Winterpause ein erfahrener Mann für die Abwehr kommt. Tatsächlich hat der Verein auch einen Spieler verpflichtet. Am Ende hat sich rausgestellt, dass es einer für das offensive Mittelfeld ist.

Was bei Ihrer Mannschaft noch auffällt: Viele Spieler haben ein Profil auf FUSSBALL.DE angelegt. Auch Sie sind dabei. Warum nutzen die Metelener gerne diese Funktion?

Brüning: Da kann man sich als Amateurspieler mal ein Stück weit wie ein Profi fühlen. Ich habe da gerne mein Foto hochgeladen und auch noch ein paar Angaben zur Person ausgefüllt. Dass ich Innenverteidiger bin und der rechte mein starker Fuß ist, kann jeder wissen.

Nutzen Sie FUSSBALL.DE auch, um sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten?

Brüning: Ich gucke mir in der Regel die Einsatzzeiten der einzelnen Spieler an. Daraus kann man schon ableiten, wer für die Startelf infrage kommt. Und ein Blick auf die Torschützenliste kann auch nie schaden. So weiß ich als Abwehrspieler, wer beim Gegner besonders gefährlich ist.

Werden Sie Ihr Spielerprofil kommende Saison in der Kreisliga A wiederfinden?

Brüning: Da wäre natürlich klasse. Einfach wird es nicht, die Konkurrenz ist stark. Aber klar ist die Meisterschaft unser Ziel. Und wenn wir Zweiter werden sollten, haben wir immer noch die Chance über die Aufstiegsrunde nach oben zu kommen. Ich hätte schon große Lust darauf, mit der jungen Mannschaft demnächst in der Kreisliga A zu spielen.

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