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Wein-Team |12.06.2019|08:15

Kreisliga-Spieler treffen Papst im Vatikan

Besondere Audienz: Papst Franziskus empfängt die Weinelf herzlich.[Foto: Bernhard Herzer /Weinelf]

Die deutsche Weinelf macht weiter von sich reden: Nach dem Vize-Europameistertitel im vergangenen Jahr trug die Nationalmannschaft der Winzer nun ein außergewöhnliches Länderspiel aus: Gegner war im Schatten des Petersdoms die Auswahl des Vatikanstaats. Nicht fehlen durfte auch eine Generalaudienz bei Papst Franziskus auf dem Petersplatz.  Die 50-köpfige Weinelf-Delegation hatte der Heilige Vater in seiner Ansprache neben einigen Pilgergruppen nicht vergessen zu erwähnen. Ehrenkapitän Franz Josef Jung und Managerin Erica Fischbach konnten Franziskus zudem eine Karikatur sowie einen Weinelf-Wimpel überreichen.

Und die aus Önologen, Weinjournalisten, Profis aus dem Weinmarketing, Zubehör-Lieferer und natürlich Winzer selbst zusammengestellte Mannschaft orientierte sich am Tag nach der Begegnung mit dem Papst im Duell auf dem Kunstrasenplatz im Vatikanstaat auch gleich an einem Bibelvers: "Lasst uns mit Ausdauer in den Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist."

Das Match forderte den Schützlingen der beiden Trainer Erich Rutemöller (ehemaliger Coach der U 20-Nationalmannschaft, des 1. FC Köln sowie Hansa Rostock) und Friedel Müller (einst Trainer verschiedener höherklassiger Amateurvereine in Hessen und im Rheinland, darunter beim RSV Würges und den Sportfreunden Eisbachtal ) einiges ab: Der Gegner hatte das Beste aus den aktuell acht aktiven Herrenmannschaften im Vatikan, der nur rund 1000 Einwohner zählt, aufgeboten.

Das Team um Spielführer Stefan Winter, der ansonsten für den SC Dittelsheim-Heßloch in der A-Klasse Alzey-Worms kickt, trotzte aber den Gastgebern aus dem kirchlichen Kleinstaat ein 1:1 ab.

"Vielleicht bleibt Hendrik damit irgendwann später der Abmarsch in die Hölle erspart. Denn zwei Tore quasi gegen den Papst, das wäre doch etwas zu viel gewesen"

Aufregung um Elfmeterpfiff

"Unsere Mannschaft hatte eine Ballbesitzquote von geschätzten 60 Prozent und ein Chancenplus. Meist gingen die Möglichkeiten von Christian Gebhardt aus, der trotz Schmerzen im Knie großartig aufspielte und mit seinen Überraschungs-Einwürfen über 50 Meter Distanz beeindruckte", berichtet Weinelf-Pressesprecher Rudolf Knoll. Spielmacher Gebhardt, dessen Vereinsmannschaft die SG Walluf ist, war also einer der Garanten des Remis. Ansonsten hielt Torwart Maxi Stigler vom südbadischen Club SV Achkarren (fast) alles und traf der Pfälzer Hendrik Amborn vom rheinhessischen Verein TSV Gundheim : Er war zunächst an der Latte gescheitert und verwertete dann den Abpraller mit einem präzisen Schuss.  

Aufregung gab es kurz vor Schluss: Der Unparteiische gab einen zweifelhaften Elfmeter für die Gastgeber. "Das war nie ein Elfer", erregte sich Ehrenkapitän und Ex-Bundesverteidigungsminister Jung mit einem Augenzwinkern. Aber ein Videobeweis war nicht möglich. Ebenso nicht, als praktisch im Gegenzug nach einem Eckball erneut Amborn ins Schwarze traf, aber der Assistent die Fahne wegen Abseits hob. "Vielleicht bleibt Hendrik damit irgendwann später der Abmarsch in die Hölle erspart. Denn zwei Tore quasi gegen den Papst, das wäre doch etwas zu viel gewesen", ulkte Pressesprecher Knoll. Auch Konstantin Gänz von Südwest-Verbandsligist Alemannia Waldalgesheim hatte die erneute Führung auf dem Fuß, schoss aber drüber.

So gab es am Ende ein durchaus leistungsgerechtes Unentschieden, mit dem sich beide Trainer der Weinelf zufrieden zeigten. "Wenn es ein bisschen kracht, werden halt solche Elfmeter gegeben", resümierte Erich Rutemöller. "Es war ein starkes Spiel unserer Jungs", lobte Friedel Müller.

Vatikan-Besuch als Höhepunkt

Lob gab es auch aus einem anderen berufenen Munde: Manfred Petz, Torwarttrainer von Eintracht Frankfurt, und Bekannter von Weinelf-Sportdirektor Michael Apitz hatte einen Abstecher von seinem Urlaubsort in der Nähe gemacht. Er sprach von einem richtig guten Match und hob dabei die Sicherheit von Torhüter Maxi Stigler hervor.

Der Besuch im Vatikan war somit ein weiterer Höhepunkt der Weinelf, deren Ursprünge auf den 9. Mai 2005 zurückgehen: Vier Tage vor dem letzten Bayern-Heimspiel im Olympiastadion in München traf eine noch relativ bunt zusammengewürfelte Mannschaft auf ein Team der Deutschen Spitzenköche und -Restaurateure. Am Ende hieß es 3:2 für die Winzer. Das Spiel war ansehnlich – und der Tenor lautete, dass es nicht bei einer einmaligen Angelegenheit bleiben sollte.

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