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Rückkehrer |25.05.2019|16:50

Kreisligacoach führt Delmenhorst in DFB-Pokal

Rückkehr in den DFB-Pokal: Der "neue" SV Atlas Delmenhorst macht es dem "alten" nach.[Foto: Atlas Delmenhorst]

Im bisher größten Spiel seiner noch jungen Vereinsgeschichte hat der erst 2012 neugegründete Oberligist SV Atlas Delmenhorst am „Finaltag der Amateure“ erstmals den Verbandspokal gewonnen. Im Endspiel um den Niedersachsenpokal der Amateure behielt die Mannschaft von Atlas-Interimstrainer Daniel von Seggern, der eigentlich das Delmenhorster Kreisligateam betreut, vor 1874 Zuschauern im Nachwuchsstadion von Bundesliga-Absteiger Hannover 96 gegen den Ligakonkurrenten TuS Bersenbrück 3:2 (2:0) die Oberhand und nimmt am DFB-Pokal 2019/2020 teil.

Schon in der ersten Halbzeit stellte der SV Atlas die Weichen auf Sieg. Thade Hein (13./40.) sorgte mit einem Doppelpack für die 2:0-Führung. Kurz nach der Halbzeitpause schraubte Marco Priessner (50.) das Ergebnis in die Höhe. Bersenbrück kam durch zwei Treffer von Aaron Goldmann (63.) nur noch zum Anschluss, verpasste damit den zweiten Titel im Niedersachsenpokal und die zweite DFB-Pokal-Teilnahme nach 1990.

Pfosten verhindert Ausgleich für Bersenbrück

Die Partie begann munter, es ging hin und her. Mit der ersten besseren Chance traf Atlas Delmenhorst dann prompt zum 1:0. Thade Hein (13.) stand im Strafraum goldrichtig und kam vor Bersenbrücks Torwart Christoph Bollmann an den Ball. Die nächste größere Möglichkeit ging ebenfalls auf das Konto des SV Atlas. Ein Abwehrbein war aber beim Schussversuch von Marco Priessner (32.) dazwischen.

Wenig später dann aber die Riesenchance zum Ausgleich: Malik Urner (37.) traf nur den Pfosten. Das Tor fiel dafür auf der anderen Seite. Wieder war es Thade (40.), der diesmal mit einem Abstauber erfolgreich war. Mit einem 2:0 für Delmenhorst ging es in die Pause.

Priessner köpft ein - Goldmann macht es spannend

In der zweiten Hälfte machte der SV Atlas Delmenhorst da weiter, wo er in Halbzeit eins aufgehört hatte. Nach einer Flanke von Marvin Osei kam Priessner (49.) ungestört zum Flugkopfball und markierte das 3:0.

Bersenbrück gab sich jedoch nicht auf. Aaron Goldmann (52.) prüfte Delmenhorsts Keeper Florian Urbainski, wenig später köpfte Goldmann (58.) am Tor vorbei. Im dritten Versuch war der Offensivspieler dann aber erfolgreich. Mit einem abgefälschten Freistoß stellte Goldmann (63.) den Anschluss her.

Atlas Delmenhorst konnte sich in dieser Phase kaum noch befreien. Einen Kopfball vom Urner (67.) konnte Urbainski noch parieren. Bis kurz vor Schluss brachten die weiteren Bemühungen der TuS nichts ein, dann wurde es aber noch einmal spannend. Goldmann (86.) tankte sich durch und erzielte mit Hilfe des Innenpfostens das 2:3. In einer dramatischen Schlussphase rettete Delmenhorst den knappen Vorsprung ins Ziel.

Vorgängerverein war bereits im DFB-Pokal-Achtelfinale

Während der „neue“ SV Atlas Delmenhorst jetzt erstmals im DFB-Pokal dabei ist, hat der Vorgängerverein, der von 1973 bis 2002 existierte und dann insolvenzbedingt aufgelöst werden musste, eine Vergangenheit im DFB-Pokal. In der Saison 1980/1981 war der Klub aus dem Oldenburger Land erstmals im Wettbewerb vertreten und erreichte prompt das Achtelfinale.

Nach Siegen gegen Blau-Weiß Wesselburen (6:2), Rot-Weiß Oberhausen (1:0) und Kickers Offenbach (1:1 n.V./2:1 im Wiederholungsspiel) musste sich Delmenhorst erst in der Runde der letzten 16 Mannschaften Borussia Mönchengladbach 1:6 geschlagen geben. Ob es nun erneut bis ins Achtelfinale geht? Zunächst einmal fiebert der Oberligist jetzt der Auslosung der ersten Hauptrunde am Samstag, 15. Juni (ab 18 Uhr), im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund entgegen.

Premiere: Zwei Wettbewerbe im Niedersachsenpokal

Ein weiteres Niedersachsenpokal-Endspiel fand übrigens schon am Mittwochabend zwischen der SV Drochtersen/Assel aus der Regionalliga Nord und dem Drittligisten SV Meppen statt (1:0).

Hintergrund: Der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV), der als einer der drei größten Landesverbände zwei Teilnehmer am DFB-Pokal stellen darf, veranstaltete in dieser Saison erstmals zwei Wettbewerbe: Einen Pokal für die Dritt- und Viertligisten sowie einen für die Amateure (Oberliga und tiefer), der am „Finaltag“ über die Bühne ging.

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