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Verbundenheit |19.04.2020|18:30

Leistner und Jantschke bezahlen Trainer

Jugo (l.): "Die beiden haben Borea schon vor Corona unter die Arme gegriffen".[Foto: SC Borea Dresden/Getty Images/Collage DFB.de]

Elvir Jugo hat beim SC Borea Dresden schon fast alle Positionen durchlaufen. Aktuell betreut der 41-Jährige die A-Junioren und die U 13 des Klubs aus der Hauptstadt Sachsens. Doch seit Corona rollt im Jägerpark der Ball nicht mehr. Um den Klub zu retten, fragte Jugo die früheren Borea-Spieler Toni Leistner (heute 1. FC Köln) und Tony Jantschke (Borussia Mönchengladbach), ob sie finanziell helfen könnten. Können sie. Wie genau, verrät Elvir Jugo im FUSSBALL.DE-Interview.

FUSSBALL.DE: Herr Jugo, wie kam es dazu, dass Toni Leistner und Tony Jantschke den SC Borea unterstützen?

Elvir Jugo: Das war ganz umkompliziert. Als ich bei Borea in der ersten Mannschaft gespielt habe, waren die beiden bei uns in der Jugend. Seit sie Dresden verlassen haben, ist der Kontakt nicht eingeschlafen. Als ich vor ein paar Wochen mit Toni Leistner telefoniert habe, hat er gefragt, wie es denn jetzt bei uns im Verein aussehe und ob er helfen könne. Gerne, habe ich ihm gesagt. Dann habe ich mit dem Geschäftsführer Frank Krummrey besprochen, was wir genau machen könnten, und haben beschlossen, dass unsere vielen Jugendtrainer am ehesten finanzielle Unterstützung bräuchten.

Toni Leistner und Tony Jantschke übernehmen jetzt deren Aufwandsentschädigung.

"Seit sie Dresden verlassen haben, ist der Kontakt nicht eingeschlafen"

Jugo: Genau! Inzwischen hat sich in Marvin Stefaniak, der aktuell vom VfL Wolfsburg an die Spielvereinigung Greuther Fürth ausgeliehen ist, noch ein weiterer ehemaliger Borea-Spieler der Hilfsaktion angeschlossen. Unter unseren Jugendtrainern sind ja viele Studenten, die auf die 100 oder 200 Euro im Monat angewiesen sind. Ich selbst bin beim Verein angestellt, daher bin ich von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zum Glück bisher nicht betroffen, aber den anderen Jungs hilft das Geld ungemein. Toni Leistner und Tony Jantschke haben dem SC Borea aber auch schon vor Corona immer wieder mal unter die Arme gegriffen.

Inwiefern?

Jugo: Beide waren zum Beispiel schon mehrfach Schirmherren eines unserer Kinder- und Jugendturniere. Tony Jantschke kommt auch immer zu unserem Ehemaligen-Stammtisch am 24. November, wenn sich frühere Borea-Spieler zum Turnier bei uns in der Halle mit anschließendem geselligen Beisammensein treffen. Er spielt manchmal nicht mit, ist aber immer gerne am Rande dabei und freut sich, die alten Haudegen zu sehen. (lacht)

Sie haben fast Ihr komplettes Leben lang Fußball gespielt beziehungsweise haben nach der aktiven Karriere direkt andere Aufgaben im Verein übernommen. Wie sieht denn Ihr Alltag aus, seitdem nicht mehr gespielt werden darf?

Jugo: Ich habe viel mit Organisation zu tun. Natürlich vermisse ich das Training mit den Jungs auf dem Platz sehr, aber es ist nicht so, dass ich jetzt Langeweile habe. Der Fußball fehlt mir und ich habe aus meinem geliebten Hobby glücklicherweise einen Beruf machen können. In meiner Tätigkeit als Sportlicher Leiter bereite ich nun die nächste Saison vor, da geht es zum Beispiel um die Kaderplanung bezüglich der Spieler und Trainer.

Und als Trainer der U 19 und U 13?

Jugo: Das ist ganz unterschiedlich. Die älteren Jungs in der U 19 brauchen natürlich nicht so viel Anleitung für ihr Training zu Hause. Sie gehen laufen, machen Kraft- und Stabilisationsübungen und so weiter. Für die Kids in der U 13 ist das sicher noch etwas schwieriger, dass sie zurzeit nicht auf den Sportplatz dürfen, aber technische Übungen kann man auch zu Hause machen.

Berufsfußballer wie Toni Leistner und Tony Jantschke trainieren schon, wenn auch unter besonderen Bedingungen. Die Amateure dürfen das nicht. Finden Sie das in Ordnung?

Jugo: Ja! Wir haben durch Corona eine besondere Situation, die meiner Meinung nach alle Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Menschen rechtfertigt. Dann müssen wir halt für eine Zeit lang zurückstecken, das ist nicht ganz einfach, aber wichtig. Ich halte auch nichts von der Kritik am Profifußball, weil die DFL möglichst schnell wieder Spiele durchführen lassen will. Die meisten Amateurkicker oder -trainer sind doch auch Fans von einem großen Verein. Ganz neidlos möchte ich also, dass die Bundesliga und 2. Bundesliga wieder spielen, damit ich mit meinen Kindern wenigstens am Fernseher mitfiebern kann. Geisterspiele ohne Zuschauer sind für keinen Beteiligten schön, aber momentan der einzige Weg, um eine Pleitewelle, die ganz bestimmt keiner will, zu vermeiden.

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