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Prominenz |09.07.2019|14:00

Neu in 4. Liga: Meister und ein "Königlicher"

Früher Nationalspieler und Deutscher Meister: Dimitar Rangelov hält Energie Cottbus auch in der Regionalliga die Treue.[Foto: imago images / Picture Point]

Mit der Regionalliga Bayern startet am Donnerstag die erste der insgesamt fünf Regionalligastaffeln in die neue Saison. Vor Beginn der Spielzeit 2019/2010 wirft FUSSBALL.DE einen Blick auf neue prominente Namen in der 4. Liga. Unter anderem dabei sind ein Deutscher Meister, ein Ex-Spieler von Real Madrid und ein ehemaliger Bundesligatrainer.

Dimitar Rangelov hält Cottbus die Treue

Mit dem 36 Jahre alten Routinier Dimitar Rangelov spielt ab sofort ein Deutscher Meister in der Regionalliga Nordost . 2011 holte der Torjäger mit Borussia Dortmund unter Trainer Jürgen Klopp den Titel. Jetzt blieb der frühere bulgarische Nationalspieler dem FC Energie Cottbus nach dem Abstieg aus der 3. Liga treu. Beim FC Energie, für den Rangelov bereits zu Erstligazeiten (2007 bis 2009) am Ball war, verlängerte er seinen Vertrag vor wenigen Wochen bis zum 30. Juni 2020. Das Ziel ist die direkte Rückkehr in den Profifußball.

Ein weiterer neuer "Promi" in der Nordost-Staffel ist Jan Löhmannsröben. Der 28 Jahre alte Mittelfeldakteur ist zwar kein ehemaliger Bundesligaprofi. Dennoch dürfte ihn fast ganz Fußball-Deutschland kennen. Der langjährige Drittligaspieler erregte in der zurückliegenden Saison im Trikot des 1. FC Kaiserslautern unter anderem dadurch Aufsehen, dass er einem Schiedsrichter in einem TV-Interview „das Zählen von Cornflakes“ empfahl. Im FUSSBALL.DE -Interview erklärte Löhmannsröben, dass daraus sogar ein Mallorca-Hit produziert werden sollte. "Mir wurde aber nahegelegt, dass ich mich lieber auf Fußball konzentrieren und es sein lassen sollte. Vermutlich war das die richtige Entscheidung", so der Mittelfeldspieler, der nach vier Jahren in der 3. Liga zum FSV Wacker Nordhausen zurückkehrte, mit dem er den Aufstieg schaffen will.

Ex-Madrilene Schorch kickt jetzt für Saarbrücken

Wer erinnert sich noch an Christopher Schorch? 2007 war der damalige deutsche Juniorennationalspieler als großes Talent von Hertha BSC zu Real Madrid gewechselt. Dort sollte der Verteidiger erst einmal in der B-Mannschaft Spielpraxis sammeln. Eine große Karriere bei den "Königlichen" blieb aber aus, nach zwei Jahren kehrte Schorch zurück nach Deutschland. Beim 1. FC Köln spielte er noch in der 1. Bundesliga, danach kickte Schorch vor allem in der 3. Liga (zuletzt zwei Jahre beim KFC Uerdingen 05). Ab sofort spielt der einstige Madrilene in der Regionalliga Südwest für den ambitionierten 1. FC Saarbrücken , der weiterhin vom früheren Bundesligaprofi und gebürtigen Kölner Dirk Lottner trainiert wird.

Ex-Bundesligaprofi darf sich auch der 32-jährige Nejmeddin Daghfous nennen. Der ehemalige Nationalspieler von Tunesien kam im Oberhaus für den FSV Mainz 05 zu exakt einem Einsatz. Sonst stehen für den Zugang von Saarbrückens Ligakonkurrent Kickers Offenbach unter anderem 144 Zweitligaeinsätze zu Buche. Zuletzt stand Daghfous zwei Jahre beim SV Sandhausen unter Vertrag. Von der 2. Liga ging es für den beidfüßigen Mittelfeldspieler nun zwei Ligen runter in die Südweststaffel der Regionalliga.

Titz, Bönig & Co.: Reichlich Prominenz auf der Trainerbank

Aber nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf der Trainerbank gibt es in der 4. Liga einige neue Gesichter, die bereits im Profifußball Bekanntheit erlangt haben. So verpflichtete der Traditionsverein Rot-Weiss Essen Christian Titz als neuen Cheftrainer. Mit dem ehemaligen Bundesligatrainer des Hamburger SV will der West-Regionalligist  einen weiteren Anlauf auf die 3. Liga nehmen. Der 48-jährige Titz war von März bis Oktober 2018 bei den Profis des HSV tätig und musste mit dem einstigen "Bundesliga-Dino" den erstmaligen Gang in die 2. Bundesliga bestreiten.

Beim VfR Garching aus der Regionalliga Bayern steht nun der langjährige Bundesligaprofi Philipp Bönig an der Seitenlinie. Die meiste Zeit seiner Karriere verbrachte der Linksverteidiger beim VfL Bochum (2003 bis 2012), danach war er noch für Ferencvaros Budapest in Ungarn unter der Regie von Thomas Doll am Ball. 2015 wurde Bönig mit dem Team ungarischer Pokalsieger.

Bei seiner Trainerlaufbahn steht der 39-jährige Bönig noch am Anfang. Nach einem Jahr beim Landesligisten BCF Wolfratshausen versucht er sich in der 4. Liga in Garching, wo er das Erbe von Daniel Weber antritt. Weber war insgesamt zwölf Jahre im Amt, trat nun aus persönlichen Gründen zurück. Über seine Ziele als Trainer sagt Bönig gegenüber FUSSBALL.DE : "Es ist schwer, sich im Fußball-Geschäft langfristige Ziele zu setzen - das habe ich bereits in meiner Laufbahn als Spieler mehrfach feststellen müssen. Diese Branche ist so schnelllebig, dass sich in nur kurzer Zeit alles verändern kann. Daher kann ich nur eines tun: Jeden Tag alles geben, hart arbeiten und mich stetig verbessern. Ich bin gespannt, wo meine Reise als Trainer hingehen wird."

Tedesco-Zimmergenosse Drews betreut HSV-Nachwuchs

Anders als Philipp Bönig war Hannes Drews, neuer Trainer der U 21 des Hamburger SV aus der Regionalliga Nord , nie Profispieler. Dafür hat der 37 Jahre alte Fußball-Lehrer aber bereits Erfahrung als Profitrainer gesammelt. Der einstige Zimmergenosse von Ex-Schalke-Trainer Domenico Tedesco bei der Ausbildung zum Fußball-Lehrer 2015/2016 betreute in der Saison 2017/2018 den FC Erzgebirge Aue.

Wie der damals im Profibereich noch komplett unerfahrene Drews an den Job kam? "Als Domenico in Aue aufhörte, schmiss er meinen Namen ins Rennen", erklärt Drews im Gespräch mit FUSSBALL.DE : "Das war natürlich hilfreich." Zum jetzigen Schritt in die 4. Liga sagt er: "Der HSV ist ein sehr großer Verein mit großer Strahlkraft. Hinzu kommt, dass ich selber aus Norddeutschland komme, immer ein HSV-Sympathisant war und früher selber Spiele im alten Volksparkstadion verfolgt habe."

Türkgücü München: Hohe Ziele mit Reiner Maurer

Ein weiterer Fußball-Lehrer, der neu in der 4. Liga ist, ist Reiner Maurer. Der 59 Jahre alte Ex-Trainer des TSV 1860 München, der die Münchner „Löwen“ zu Zweitligazeiten gleich zweimal betreut hatte (Dezember 2004 bis Januar 2006 sowie Juli 2010 bis November 2012), übernahm den Trainerposten beim Regionalligaaufsteiger Türkgücü München. Nach Stationen in Griechenland und Thailand soll Maurer den Münchner Verein in den Profibereich führen. Mit einem beinahe komplett neuen Kader, der aus regionalliga- und zum Teil auch drittligaerfahrenen Spielern besteht, gehört der Liganeuling prompt zu den Meisterfavoriten in der Bayern-Staffel.

Maurer tritt im FUSSBALL.DE -Gespräch allerdings vorerst auf die Euphoriebremse: "Erst einmal geht es darum, eine ordentliche Saison zu spielen und zu schauen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Nachdem die U 23 des FC Bayern aufgestiegen ist, sind wir scheinbar das nächste Opfer, auf das als angeblicher Titelfavorit Druck ausgeübt wird."

Am Freitag (ab 18.30 Uhr) startet Türkgücü München mit der Partie beim SV Schalding-Heining in die neue Saison. Zumindest bis zur Winterpause trägt der ambitionierte Aufsteiger seine Heimspiele im Sportpark Heimstetten aus. Erst danach folgt der Umzug in das traditionsreiche Stadion an der Grünwalder Straße, der eigentlichen Heimat von Maurers langjährigem Verein TSV 1860 München.

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