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|14.07.2018|07:45

Neues Spieltagsformat der 3. Liga: Das müssen Fans wissen

[Foto: DFB]

Die 3. Liga präsentiert sich mit Beginn der Saison 2018/2019 in einem neuen Spieltagsformat . Die Regelspieltage an Wochenenden werden um einen Tag erweitert und nach einem festen Schema von Freitag bis Montag ausgetragen. Den Kern bildet weiterhin der Samstag mit sechs Begegnungen. DFB.de mit den Fragen und Antworten zum neuen Spieltagsformat.

Was ist neu an der Spieltagsgestaltung?

Der Regelspieltag an Wochenenden in der 3. Liga folgt ab der Saison 2018/2019 einem festen Schema und wird um einen Tag sowie zwei Anstoßzeiten erweitert. Bisher wurden die Spiele der 3. Liga an Regelspieltagen am Freitag, Samstag und Sonntag ausgetragen, wobei der Samstag (14 Uhr) als Kerntermin galt. Die genaue Verteilung der Spiele auf die einzelnen Tage war allerdings flexibel. Heißt: Mal konnten es drei Spiele am Freitagabend sein, mal zwei, mal eins, mal keins. Gleiches galt für den Sonntag.

Ab der Saison 2018/2019 hat der Spieltag einen klar definierten Rahmen.

  • Ein Spiel am Freitag (19 Uhr)

  • Sechs Spiele am Samstag (14 Uhr)

  • Zwei Spiele am Sonntag (13 und 14 Uhr)

  • Ein Spiel am Montag (19 Uhr)

Neu sind der Termin am Montagabend sowie die Sonntags-Anstoßzeit um 13 Uhr. Kern jedes Spieltags bleibt der Samstag. An den Wochenendspieltagen hat die 3. Liga nun fünf Anstoßzeiten für zehn Spiele. In der Bundesliga sind es bis zu sieben Anstoßzeiten für neun Spiele.

Wieso gibt es zwei neue Anstoßzeiten in der 3. Liga?

Vor dem Hintergrund der Diskussionen um die wirtschaftliche Stabilität der 3. Liga, die finanzielle Unterstützung der Vereine und die finanzielle Lücke zur 2. Bundesliga hat der DFB als Liga-Träger den klaren Auftrag, die Erlössituation für die Klubs aus der Liga-Vermarktung zu verbessern. Dies ist die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit, dies ist vor allem die Erwartungshaltung der Vereine.

Zur Steigerung der Erlöse ist es notwendig, den TV-Partnern interessante Formate anzubieten und ihnen zu ermöglichen, die 3. Liga bestmöglich zu präsentieren. Dies geschieht nun unter anderem durch zwei zusätzliche Anstoßzeiten pro Spieltag inklusive Einführung des festen Montagsspiels. Mit der Ansetzung des regelmäßigen Montagsspiels wird für die 3. Liga im wöchentlichen Live-Fußballprogramm ein eigener fester Ankerplatz geschaffen, der die Wahrnehmung und die mediale Reichweite der 3. Liga stärken soll.

Mehr Anstoßzeiten bedeuten mehr Sendezeiten und mehr Exklusivität. Dieses Ansinnen ist aus Sicht eines TV-Partners verständlich. Aufgabe des Liga-Trägers und der Vereine ist es, eine vernünftige Lösung zu finden, mit der die Balance aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten, einem attraktiven sportlichen Wettbewerb sowie den Interessen der Fans im Stadion und der Fans vor den TV-Bildschirmen gewahrt bleibt. Dies ist aus Sicht des DFB und der Vereine der 3. Liga mit dem neuen Medienrechte-Vertrag gelungen. Die Vereine waren darüber informiert und haben dies mitgetragen.

Mit dem Vertrag und dem damit verbundenen Einstieg eines Pay-TV-Partners (Telekom) ist eine Steigerung der Erlöse aus der TV-Vermarktung um 25 Prozent im Vergleich zur abgelaufenen Medienrechte-Periode gelungen – und dies in keiner einfachen Marktsituation für die 3. Liga. Denn diese muss im Gegensatz zur 2. Bundesliga einen tatsächlichen Marktpreis erzielen, sie kann nicht im Paket mit noch nachgefragteren Rechten vermarktet werden. Der neue Medienrechte-Vertrag der 3. Liga läuft über vier Jahre bis zum Ende der Saison 2021/2022.

Zu beachten ist auch das wichtige Thema Sicherheit: Eine Entzerrung der Spieltage in den Profi-Spielklassen erleichtert die Umsetzung der erforderlichen Sicherheitsvorgaben.

Werden die Fans im Stadion vergessen?

Auf keinen Fall. Allen Beteiligten ist bewusst, dass die Fans mit ihrer Leidenschaft, ihrem Engagement und ihrem Herz für den Fußball zu den wichtigsten Bestandteilen unseres Sports gehören. Der Spieltag der 3. Liga wird im Gegensatz zu vielen anderen Profiligen auch nicht zerstückelt. Acht von zehn Partien des Regelspieltags werden zu frühen Nachmittagsterminen an Wochenendtagen angestoßen, also zu Zeiten, die als "fanfreundlich" gelten. Diese Termine erschweren An- und Abreise nicht zusätzlich.

Die Montagsspiele sollen mit besonderer Sensibilität gehandhabt werden. Unter anderem soll speziell dort auf eine ausgewogene Verteilung der Ansetzungen unter den 20 Vereinen geachtet werden.

Geht es nur noch ums Geld?

Die Entscheidung für das neue Spieltagsformat ist nicht zuletzt eine wirtschaftliche, das ist nicht wegzudiskutieren. Es handelt sich dabei um eine Entscheidung zu Gunsten der Vereine der 3. Liga, denn an diese werden die Erlöse aus dem Medienrechte-Vertrag zu gleichen Teilen ausgeschüttet. Allerdings hat die Ausdehnung eines Spieltags Grenzen. Eine völlige Zerstückelung des Spieltags wäre weder im Sinne des DFB noch der Vereine, erst recht nicht der Fans, und ist daher kein Thema.

In der 2. Bundesliga hat sich das feste Montagsspiel bewährt und als Marke mit sehr guten Quoten etabliert. Insofern kann das feste Montagsspiel auch die 3. Liga bereichern und ihre Außenwahrnehmung weiter verbessern. Mit der Ansetzung des regelmäßigen Montagsspiels wird für die 3. Liga im wöchentlichen Live-Fußballprogramm ein eigener fester Ankerplatz geschaffen.

Gibt es an jedem Spieltag ein Montagsspiel?

Nein, das ist schon durch die drei Wochenspieltage ausgeschlossen. Auch an den Regelspieltagen zu Beginn jeder englischen Woche in der 3. Liga wird kein Montagsspiel ausgetragen. Gleiches trifft auf den letzten Spieltag vor der Winterpause zu. Darüber hinaus wird keine Montagspartie an den letzten beiden Spieltagen der Saison stattfinden, da hier alle Begegnungen samstags zeitgleich angepfiffen werden. In der Saison 2018/2019 wird es also insgesamt 29 Montagsspiele an 38 Spieltagen geben.

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