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DJ "MP3"|17.05.2020|10:30

Ngom Ngom: Vom Rasen an die Plattenteller

In seinem musikalischen Element: Joel Ngom Ngom auf der Bühne als DJ "MP3".[Foto: Instagram: thomashabr]

Joel Ngom Ngom hat sich in der Jugend vom FC Schalke 04 und von Rot-Weiß Essen in den Junioren-Bundesligen mit den besten Nachwuchskickern Deutschlands gemessen. Nach einem kurzen Auftritt in der Oberliga beendete er seine sportliche Karriere und wandte sich der Musik zu. Unter dem Namen "MP3" arbeitete er schon in ganz Europa als DJ und legte auch bei der "BOA"-Party von Jerome Boateng im Münchener P1 auf. Aus seinem durch die Coronakrise verlängerten Urlaub auf Bali spricht Ngom Ngom mit FUSSBALL.DE über seine Zeit in der A- und B-Junioren-Bundesliga, sein Leben als DJ und die Rolle, die sein ehemaliger Mannschaftskamerad Kaan Ayhan in den Anfängen von "MP3" gespielt hat.

FUSSBALL.DE: Wie ist das Leben auf Bali im Moment? Bekommen Sie viel von der Corona-Krise mit?

Joel Ngom Ngom: Ehrlich gesagt bekomme ich nicht so viel mit, weil auch mein Handy größtenteils ausgeschaltet bleibt. Ich will die Gelegenheit nutzen, um wirklich abzuschalten. Von daher lebt es sich hier ganz entspannt. Mein Urlaub sollte eigentlich nur zwei oder drei Wochen dauern, aber da ich in Deutschland zurzeit nicht arbeiten kann, habe ich mich entschieden, noch nicht zurückzureisen. Bisher bereue ich diese Entscheidung auf keinen Fall.

Sie haben in der Junioren-Bundesliga für Schalke und Essen gespielt. Nach der A-Jugend sind Sie zu Schwarz-Weiß Essen gewechselt und haben dort ein halbes Jahr lang Oberliga gespielt, bevor Sie die Fußballkarriere beendeten. Wie kam es zu dem frühen Karriereende?

"Nach einem halben Jahr in der Oberliga habe ich gemerkt, dass meine Motivation nicht mehr da war"

Ngom Ngom: Nachdem ich den Sprung in die Regionalliga zur ersten Mannschaft von RWE nicht geschafft hatte, war ich schon ein bisschen enttäuscht. Nach einem halben Jahr in der Oberliga habe ich gemerkt, dass meine Motivation nicht mehr da war. Am Anfang war die Entscheidung natürlich nicht leicht, mit dem Fußball aufzuhören. Besonders im Stadion, wenn ich meine ehemaligen Kollegen habe spielen sehen, habe ich es vermisst, selbst auf dem Platz zu stehen. Rückblickend kann ich aber sagen, dass das der richtige Schritt für mich war. 

Wieso sind Sie in der U 17 von Schalke nach Essen gewechselt?

Ngom Ngom: Auf Schalke haben auf meiner Position, in der Innenverteidigung und auf der Sechs, Kaan Ayhan und Noah Korczowski gespielt. Zu der Zeit waren beide auch für die Jugendnationalmannschaft des DFB nominiert. Deshalb habe ich die meiste Zeit auf der Bank verbracht und das Gefühl vermisst, wertgeschätzt zu werden. Daher hat der Schritt zu Rot-Weiß Essen Sinn gemacht, da auch der Trainer von RWE mich unbedingt haben wollte.

Sie haben während Ihrer Zeit bei Schalke und Essen mit und gegen Spieler wie Kaan Ayhan und Leroy Sané gespielt, die mittlerweile zu festen Größen im internationalen Profifußball geworden sind. Verfolgen Sie die Karriere von den Spielern, gegen die und mit denen Sie selbst gespielt haben?

Ngom Ngom: Anfangs habe ich natürlich geschaut, wer generell aus der A-Jugend Bundesliga den Sprung zu den Profis geschafft hat. Mittlerweile verfolge ich den Fußball nicht mehr so intensiv. Mit Kaan verbindet mich noch heute eine Freundschaft, aber der Fußball kommt bei uns kaum zur Sprache.

Jerome Boateng haben Sie über Ihre Arbeit als DJ kennengelernt. Drücken Sie beim Wiederbeginn des Spielbetriebs in der Bundesliga deshalb auch dem FC Bayern die Daumen?

Ngom Ngom: Nein, ich trenne das Fußballerische von der Person Jerome Boateng oder auch von Kaan Ayhan. Natürlich freue ich mich über ihre Erfolge, aber ich versuche immer, mehr den Menschen zu sehen als den Fußballer. Abgesehen davon ist der FC Schalke mein Herzensverein, aber auch von S04 verfolge ich nicht jedes Spiel.

Wie fing Ihre Karriere als DJ an?

Ngom Ngom: Angefangen habe ich noch in Essen. Als Kaan Ayhan zu Fortuna Düsseldorf gewechselt ist, ist er nach Essen gezogen, weil es von dort für ihn nur 20 Minuten Fahrt zum Training waren. Durch die Nähe hatten wir dann die Gelegenheit, viel Zeit miteinander zu verbringen. Kaan brachte dann Mal einen DJ-Controller mit, weil er sich daran ausprobieren wollte, um ein bisschen Ablenkung vom Fußball zu haben. Am Anfang war ich skeptisch und habe mich selbst überhaupt nicht damit beschäftigt, aber als er mir dann zeigte, was er bisher gelernt hatte, war mein Interesse geweckt. Während einer Länderspielpause, in der Kaan für zwei Wochen unterwegs war, hatte ich sein DJ-Controller ausgeliehen und in dieser Zeit wirklich Spaß an der Sache entwickelt.

Wie kam es zu Ihrem Alias "MP3"?

Ngom Ngom: Bevor ich mit dem Auflegen angefangen habe, habe ich Musik produziert. Ich brauchte daher einen Produzentennamen, und da die Musikdateien immer im MP3-Format gespeichert werden, war das eine einfache Lösung. Den Produzentennamen habe ich dann als DJ übernommen.

Wie kam der Kontakt zu Jerome Boateng zustande?

Ngom Ngom: Der Kontakt kam über meinen jetzigen Manager zustande, der auch vieles im PR-Bereich für Jerome macht. Für die "BOA"-Party war ein DJ aus Miami gebucht, aber es wurde noch jemand gesucht, der auflegt, bevor der Main-DJ startet. Ich habe dann das Vertrauen bekommen und - denke ich - die Sache auch gut gemeistert. Da der Main-DJ erst um drei Uhr nachts kam, habe ich quasi die ganze Party übernommen. Das war ein tolles Erlebnis.

Hatten diese Party und die Aufmerksamkeit, die Sie dadurch generieren konnten, Auswirkungen auf Ihre Karriere als DJ?

Ngom Ngom: Auf jeden Fall. Nach der "BOA"-Party kamen viele Anfragen von Clubs. Dabei war mein erster Club-Gig erst sechs Monate davor, ich war also noch relativ unerfahren und hatte großes Glück, dass mir so früh so viel Vertrauen geschenkt wurde. Rückblickend ging es für mich vielleicht auch ein bisschen zu schnell, weil ich dadurch zu hohe Ansprüche an mich selbst entwickelt habe. Wenn man direkt auf so einem Level spielt, möchte man es natürlich gerne halten. Das ist aber nicht immer möglich, und wenn es dann nicht mehr so gut läuft, fragt man sich schnell, woran das liegt.

Wie sieht Ihre Planung fürs restliche Jahr aus?

Ngom Ngom: Planung ist im Moment nicht wirklich möglich. Ich stehe mit Club-Promotern im Austausch, um zu wissen, wie die Lage bei ihnen ist, aber eine Prognose, wann die Clubs wieder aufmachen, ist im Moment noch nicht möglich. So langsam wünsche es mir, dass es wieder weitergeht, weil ich die Clubs und meine Arbeit vermisse, aber man darf nie vergessen, dass die Gesundheit natürlich Vorrang hat.

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