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Fernost |11.12.2019|11:00

Oberliga-Primus SV Straelen: Big in Japan

Shun Terada (l.) und Meguru Odagaki (2.v.r.): Zwei Fußballer aus Fernost beim vom Inka Grings (M.) trainierten SV Straelen.[Foto: Bilder Imago, Getty Images / Collage FUSSBALL.DE]

Der Song "Big in Japan" verhalf der deutschen Popband Alphaville 1984 zum Durchbruch und wurde die erfolgreichste Single des Jahres. Das Land der aufgehenden Sonne spielt auch beim SV Straelen, Tabellenführer in der Oberliga Niederrhein, eine große Rolle. Nicht weniger als fünf Japaner stehen im Kader von Ex-Nationalspielerin und Trainerin Inka Grings. Hinzu kommen noch zwei Spieler aus Südkorea.

Drei Akteure stechen beim SVS besonders heraus. Shun Terada, mit 17 Treffern nach 18 Einsätzen Führender der Torschützenliste, sowie Kaito Mizuta (acht Tore) und Meguru Odagaki (sieben), die in der internen Rangliste auf den weiteren Plätzen folgen. Gemeinsam sorgte das Nippon-Trio für rund 57 Prozent der insgesamt 56 Tore. Damit stellt der letztjährige Teilnehmer der Regionalliga West die mit Abstand erfolgreichste Offensive in der Oberliga Niederrhein.

"Shun, Kaito und Meg sind im Training immer die ersten Spieler auf dem Platz und die letzten, die das Feld wieder verlassen. Das macht sich dann auch bei ihren Leistungen bemerkbar", sagt Inka Grings im Gespräch mit FUSSBALL.DE . "Schon während meiner aktiven Karriere hatte ich den Eindruck, dass Spielerinnen aus Japan besonders diszipliniert und ehrgeizig sind. Das gilt für die drei auf jeden Fall auch."

Grings lobt: "Shun ein Vollblutstürmer"

"Unsere Mannschaft ist mit guten Typen bestückt, die Mischung aus jungen und erfahreneren Spielern stimmt"

Top-Torjäger Shun Terada trägt bereits in der zweiten Spielzeit das SVS-Trikot. Über die Stationen beim Düsseldorfer SC, beim Wuppertaler SV und beim FSV Vohwinkel war der heute 26-Jährige in Straelen gelandet. Schon in der Regionalliga West-Saison steuerte er elf Tore bei, konnte den Abstieg am letzten Spieltag aber auch nicht verhindern.

"Shun ist ein Vollblutstürmer und weiß, wo er stehen muss", so die vielfache Bundesliga-Torschützenkönigin Grings über ihren Top-Torjäger. "Er ist mit seinen 1,86 Metern kopfballstark, kann aufgrund seiner Schnelligkeit und Spielintelligenz aber auch auf den Flügeln spielen. Im Sturmzentrum ist er aktuell für uns am wertvollsten."

Ebenfalls seit 2018 ist Meguru Odagaki für den SV Straelen am Ball. Der 22-Jährige stand zuvor in Deutschland schon bei Alemannia Aachen und bei Viktoria 08 Arnoldsweiler unter Vertrag. Im Trikot der Viktoria belegte er 2017/2018 mit 18 Treffern in der Mittelrheinliga den zweiten Platz der Torjägerliste. "Die Stärke von Meg ist seine Spielintelligenz", so Fußball-Lehrerin Grings. "Er kann das Geschehen sehr gut lesen und Situationen schon früh erkennen. Dazu verfügt er über eine feine Technik. Körperlich könnte er allerdings noch ein wenig zulegen."

Mizuta überzeugt bei Probetraining

Den direkten Weg aus Japan von der Maebashi Ikuei High School nach Straelen hatte Kaito Mizuta in diesem Sommer eingeschlagen. "Kaito war mit seiner Schulmannschaft in Deutschland und ist einem Berater bei einem Turnier aufgefallen. Der wiederum kam auf uns zu, ob wir Interesse an Kaito haben. Nach einem zweiwöchigen Probetraining haben wir ihn verpflichtet. Kaito ist bei jedem Training mit viel Hingabe dabei und legt auch privat zusätzliche Trainingseinheiten ein. Seine Beidfüßigkeit, Handlungsschnelligkeit und Variabilität machen ihn für den Gegner schwer ausrechenbar."

Shun Terada, dessen Bruder Ryo seit dieser Saison ebenfalls beim SV Straelen spielt, aber derzeit mit einem Mittelfußbruch pausieren musste, sowie Kaito Mizuta und Meguru Odagaki eint das Ziel, den Sprung in den Profifußball schaffen zu wollen. "Dem gehen sie mit aller Konsequenz nach. Die Aufgaben in den Trainingseinheiten werden akribisch umgesetzt und nicht ständig hinterfragt, warum wir bestimmte Übungen machen", lobt ihre Trainerin.

Dank Tecklenburg: Auch vormittags Training

Die japanischen Torjäger gehören beim SV Straelen zu den Spielern, die sich aktuell auf den Fußball konzentrieren. Dank der Unterstützung von Präsident Hermann Tecklenburg, Ehemann von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, stehen dem Verein auch ein Kraftraum und Videoanalyse zur Verfügung.

"Bei unseren Einheiten am Vormittag sind in der Regel 15 Spieler dabei. Viele Jungs sind Studenten oder werden für das Training von ihren Arbeitgebern freigestellt. Bei dem Aufwand, den wir betreiben, ist es auch unser klares Ziel, die Rückkehr in die Regionalliga West zu schaffen", so Inka Grings.

17 von 18 Spielen gewonnen

Nach dem ersten Rückrundenspiel beim abstiegsbedrohten Cronenberger SC (3:2 durch einen Treffer von Shun Terada in der Nachspielzeit) stehen die Chancen nicht schlecht, dass der SV Straelen am Saisonende sein Ziel erreichen wird. In den bisherigen 18 Saisonspielen unterlag der souveräne Herbstmeister SVS nur beim 1. FC Monheim (0:1). In den übrigen 17 Partien gelang die volle Punktausbeute. Der Vorsprung auf Verfolger Monheim beträgt bereits 13 Zähler.

"Unsere Mannschaft ist mit guten Typen bestückt, die Mischung aus jungen und erfahreneren Spielern stimmt", so Grings. "Die Mannschaft tritt als Kollektiv auf." Und dann ist da ja noch das erfolgreiche japanische Offensiv-Trio des SV Straelen.

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