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Sport-Fanatiker |27.12.2019|14:00

Panknin pausenlos: Tore, Trainer, Triathlon

Michael Panknin (l. und M.): "Ein wenig fußballverrückt bin ich schon."[Foto: Fotos privat / Collage FUSSBALL.DE]

Im Hauptberuf unterrichtet Michael Panknin an der Senefelder-Realschule in Treuchtlingen, einer Stadt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Sport und Informatik. In seiner Freizeit dreht sich beim 30-Jährigen aber fast alles um Fußball. Entweder als Co-Trainer des VfB Eichstätt in der Regionalliga Bayern. Oder als Mittelfeldspieler des FC Ehekirchen in der Landesliga Südwest. Damit aber nicht genug: Panknin, den alle nur "Panki" nennen, war bis vor wenigen Monaten auch DFB-Stützpunkttrainer in Weißenburg. Außerdem engagiert er sich in den Ferien noch regelmäßig für die "Schanzer Fußballschule" des Drittligisten FC Ingolstadt 04.

"Ein wenig fußballverrückt bin ich schon", sagt Michael Panknin im Gespräch mit FUSSBALL.DE - und untertreibt damit maßlos. Quasi als "Beweis", dass es nicht immer ein Ball sein muss, hat "Panki" in diesem Jahr auch noch zwei Triathlon-Wettbewerbe absolviert. Als Ausgleichssport sozusagen.

Die Liebe zum Fußball hatte Panknin von seinem Vater Gerhard, der ihn bereits als F-Jugendlichen in seinem Heimatverein SC Altenmünster (Landkreis Augsburg) trainierte und im weiteren Verlauf immer unterstützte, in die Wiege gelegt bekommen. Sein Talent wurde früh erkannt und den fußballerischen Feinschliff erhielt Sohn Michael dann in der Nachwuchsabteilung des Bundesligisten FC Augsburg.

Nach den Stationen im Seniorenbereich beim FC 1920 Gundelfingen, FC Affing, TSV Gersthofen und TSG Thannhausen sorgte schließlich die berufliche Versetzung zu seinem jetzigen Wohnort Treuchtlingen für den entscheidenden sportlichen Impuls. In der Winterpause der Saison 2014/2015 schloss sich "Panki" dem nur knapp 30 Kilometer entfernten VfB Eichstätt an. Mit dem Oberbayern stieg er 2017 von der Bayernliga bis in die Regionalliga Bayern auf.

"Die Belastung ist groß, aber es macht mir unheimlich Spaß"

Aufstieg mit Ehekirchen gleich im ersten Anlauf

Dort sah sich Mittelfeldspieler Michael Panknin am sportlichen Maximum angekommen. "Eine Profi-Karriere war nie ein Thema für mich, dafür fehlte mir das Talent", sagt er nüchtern. "Die Konkurrenz beim VfB wurde zum Schluss immer größer und ich hatte das Gefühl, meinen Zenit erreicht zu haben."

Nach 28 Regionalligaspielen und vier Toren entschied sich der 1,76 Meter große Rechtsfuß deshalb 2018 für einen Vereinswechsel, heuerte beim FC Ehekirchen an - erst als Spielertrainer, inzwischen "nur" noch als Spieler. "Die Abteilungsleiter Simon Schmaus und Markus Bissinger hatten sich damals sehr um mich bemüht", erinnert sich Panknin. Das sollte sich lohnen. Gleich bei seiner ersten Station als Spielertrainer gelang mit dem "Dorfklub" aus Ehekirchen als Meister der Bezirksliga Schwaben Nord auf Anhieb der Aufstieg in die Landesliga.

Vor Saisonbeginn musste "Panki" eine schwierige sportliche Entscheidung treffen. VfB Eichstätts Cheftrainer Markus Mattes war die erfolgreiche Arbeit seines ehemaligen Schützlings nicht verborgen geblieben. Er wollte ihn als Co-Trainer zurückholen. "Das Angebot lag auf dem Tisch und ich wollte mir diese spannende Aufgabe nicht entgehen lassen", sagt Michael Panknin.

Das Aufstiegsteam beim FC Ehekirchen und alle handelnden Personen waren davon nicht begeistert, bastelten aber bereits an einer für alle Seiten brauchbaren Lösung. Schließlich überredeten die Abteilungsleiter Schmaus und Bissinger Panknin, zumindest als Spieler weiterhin für Klub am Ball zu bleiben.

Seinen Posten als DFB-Stützpunkttrainer, dem er ein halbes Jahr lang in Weißenburg (zehn Kilometer nördlich von Treuchtlingen) nachgegangen war, musste er deshalb schweren Herzens niederlegen. Dort hatte Panknin einmal pro Woche ein Sondertraining für 25 talentierte Spieler aus den umliegenden Vereinen geleitet.

Oskar Kretzinger, DFB-Stützpunktkoordinator für Westbayern, den "Panki" bereits seit Kindheitstagen kennt, zeigte für seinen Entschluss Verständnis. "Ich hätte es gerne länger gemacht, aber mit der Doppelbelastung war das für mich nicht mehr zu stemmen", sagt Panknin. "Der Vereinsfußball hat bei mir aktuell Priorität und die Türen bleiben als DFB-Stützpunkttrainer weiterhin offen."

500 Kilometer und sechs Stunden pro Woche im Auto

Seit dieser Saison pendelt der sportbegeisterte Co-Trainer des VfB Eichstätt täglich zwischen seinem Wohnort Treuchtlingen, Eichstätt und Ehekirchen hin und her. Pro Woche kommen rund 500 Kilometer und mindestens sechs Stunden im Auto zusammen. Auf ein Jahr hochgerechnet, macht das rund 25.000 Kilometer Fahrleistung für den Fußball.

Ein gutes Zeitmanagement und Disziplin sind angesichts dieser Strapazen nötig. Montags, dienstags und donnerstags stehen die Trainingseinheiten beim Regionalligisten in Eichstätt auf dem Programm. Freitags pendelt "Panki" zum FC Ehekirchen, um dort wenigstens einmal pro Woche am Training teilnehmen zu können. Samstags stehen meistens die Spiele in der Regionalliga an. Sonntags läuft er dann für den FC Ehekirchen auf, kam in dieser Spielzeit in 18 von 22 Partien zum Einsatz.

"Die Belastung ist groß, aber es macht mir unheimlich Spaß", schwärmt Michael Panknin, der auch trotz seiner Regionalliga-Erfahrung kein Problem damit hat, sich mal auf die Ersatzbank zu setzen. "An der Fitness haperte es nicht. Aber ich stelle mich hinten an, weil ich nur einmal pro Woche beim Team bin", betont er. Das kommt bei seinen Teamkollegen gut an.

Mountainbike, Ski und Triathlon

Schon als Spieler wollte "Panki" immer hoch hinaus, als Trainer will er jetzt möglichst den gleichen Weg einschlagen. Sportlich ausgelastet ist er jedoch offenbar noch nicht. Während seiner fußballfreien Zeit unternimmt er Bergtouren, ist mit dem Mountain-Bike unterwegs, fährt im Winter Ski oder widmet sich seiner neuesten Leidenschaft - dem Triathlon.

"Ich bin total sportbegeistert, habe in diesem Jahr noch zwei Wettbewerbe im Volks-Triathlon draufgepackt: 750 Meter schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen - kurz und knackig", sagt "Panki" - und muss selbst grinsen. Bei den Wettkämpfen, an denen jeweils mehr als 300 Sportler teilgenommen hatten, landete er als Neuling jeweils unter den besten 100.

Der "Sport-Fanatiker" (Panknin über Panknin) charakterisiert sich dann auch als besonders ehrgeizig. "Ich habe immer viel an meinem Körper gearbeitet, wollte das Maximale aus mir herausholen und nichts dem Zufall überlassen. So habe ich mich als Spieler in der Bayernliga etabliert und es bis in die Regionalliga geschafft", sagt er. Den gleichen Weg will "Panki" auch irgendwann als Cheftrainer einschlagen.

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