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Werder-Legende |08.01.2020|12:00

Reck: "Mit Jeddeloh die Regionalliga sichern"

Neue Herausforderung in Jeddeloh: Trainer Oliver Reck (4. von links) soll den SSV in der Regionalliga halten.[Foto: SSV Jeddeloh]

471 Bundesligaspiele hat Oliver Reck für Kickers Offenbach, Werder Bremen und Schalke 04 in seiner aktiven Zeit als Torhüter absolviert, zweimal die Deutsche Meisterschaft und viermal den DFB-Pokal gewonnen. Nun hat der 54 Jahre alte Fußball-Lehrer einen neuen Trainerjob - und zwar in der norddeutschen Provinz. An Heiligabend gab der SSV Jeddeloh aus der Regionalliga Nord die Verpflichtung des Europameisters von 1996 bekannt. Im Interview mit FUSSBALL.DE erzählt der vierfache Vater, was er mit dem kleinen Klub in der Nähe von Oldenburg vorhat.

FUSSBALL.DE: Herr Reck, wie kam der Kontakt nach Jeddeloh zustande?

Oliver Reck: Nachdem mein Vorgänger im vorigen Jahr dort beurlaubt wurde, ist der Verein auf mich zugekommen. Ich denke, dass ich aufgrund meiner Zeit bei Werder Bremen gerade in Norddeutschland noch einen ganz guten Namen habe und man mich deshalb gerne nach Jeddeloh holen wollte. Die ersten Gespräche mit den Verantwortlichen im Klub waren sehr positiv, sodass wir recht schnell überein gekommen sind.

Was haben Sie seit Ihrer letzten Trainerstation bei Kickers Offenbach, wo Ihr Vertrag im Juni 2018 nicht verlängert wurde, gemacht?

"Ich bin ein kommunikativer Trainer und möchte mit den Jungs viel sprechen, um schnell ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen"

Reck: Vieles! Ich habe mich weitergebildet, habe viele Gespräche geführt und war mit verschiedenen Vereinen in Kontakt. Allerdings hat es dann nicht ganz so gepasst, wie ich - oder vielleicht auch die Gegenseite - es mir vorgestellt habe. Also habe ich auf die richtige Gelegenheit gewartet, die hat sich nun in Jeddeloh ergeben.

Gab es nur Anfragen von deutschen Klubs oder auch aus dem Ausland?

Reck: Da waren auch zwei, drei Geschichten aus dem Ausland dabei, eine war sogar sehr konkret. Ich hatte eine Anfrage von einem kanadischen Verein, der in der zweiten US-Soccer-Liga spielte. Das hätte ich wirklich spannend gefunden und gerne gemacht. Allerdings hat sich der Klub dann vom Spielbetrieb in den USA zurückgezogen, also ist nichts daraus geworden.

Nun also die norddeutsche Provinz.

Reck:  Jeddeloh ist ein kleiner Ort mit nur 1800 Einwohnern. Dass man es dort im Fußball so weit nach oben schafft, verdient sehr viel Respekt. Die Vereinsführung um den Vorsitzenden Jürgen Ries hat mir Wege aufgezeigt, wie nach dem Aufstieg vor zweieinhalb Jahren und nach zwei guten Spielzeiten in der Regionalliga Nord hier auch dauerhaft Fußball in der vierten Spielklasse möglich gemacht werden soll. Zunächst geht es aber erst einmal um den Klassenerhalt, und am Freitag geht es mit der Vorbereitung los. Darauf freue ich mich schon sehr!

Sie sind ein Frankfurter Junge, lebten aber bisher in Düsseldorf. Sind Sie schon in den Norden gezogen?

Reck:  Nein, mein Hauptwohnsitz bleibt in Düsseldorf, aber ich habe eine kleine Wohnung hier in Jeddeloh und kann mich so voll und ganz auf meine Aufgabe beim SSV konzentrieren.

Sie sind ja ziemlich bekannt. Wie groß ist die Gefahr, dass sich im kleinen Jeddeloh alles auf Oliver Reck konzentriert?

Reck:  Die sehe ich überhaupt nicht. Dass man mich kennt, bin ich ja gewohnt, das spielt hier auch keine Rolle. Wichtig ist für mich, den Verein und die Mannschaft jetzt richtig kennenzulernen. Ich bin ein kommunikativer Trainer und möchte mit den Jungs viel sprechen, um schnell ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen. Dabei wird mir Peer Wegener, der lange beim SSV gespielt hat und jetzt Co-Trainer ist, eine wertvolle Hilfe sein.

Wie gut kennen Sie die Regionalliga Nord?

Reck:  Da ich mich grundsätzlich viel mit Fußball beschäftige und über die Geschehnisse in allen oberen Ligen auf dem Laufenden halte, bin ich auch in der Regionalliga Nord gut im Thema. Über ein Videotool habe ich bereits viele Spiele gesehen, nun kommt es darauf an, in der Kabine und auf dem Platz mit meinen Jungs zu arbeiten. Es wird sicher etwas anders als in Offenbach sein, da die Spieler beim SSV keine Vollprofis sind, sondern ganz normal arbeiten gehen oder studieren, sodass wir 'nur' abends trainieren können, aber auch dann kann man gemeinsam eine Menge erreichen.

Ihr Vertrag läuft vorerst bis zum Saisonende. Wie geht es dann weiter?

Reck:  Das werden wir sehen. Vorrang hat jetzt eine gute Vorbereitung und dann ein möglichst guter Start in die restliche Runde, an deren Ende der Ligaverbleib stehen soll. Wenn für beide Seiten alles zufriedenstellend gelaufen ist, werden wir uns danach sicherlich über die Zukunft unterhalten.

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