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Berühmte Söhne |28.12.2019|16:30

Roland Kroos: "Viel Fleiß bei Toni und Felix"

GFC-Trainer Kroos: "Es zählt erst einmal, was wir bisher erreicht haben - und das ist gut."[Foto: imago images / Matthias Koch]

Vor zwei Jahren noch in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern am Start, überwintert der Greifswalder FC in der NOFV-Oberliga Nord als Tabellendritter, punktgleich mit Spitzenreiter Tennis Borussia Berlin. Großen Anteil am Erfolg hat Trainer Roland Kroos, Vater der Profis Toni und Felix Kroos. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 60 Jahre alte GFC-Coach auch über seine prominenten Söhne.

FUSSBALL.DE: Der Greifswalder FC überwintert auf Platz drei. Wie fällt Ihr Zwischenfazit aus, Herr Kroos?

Roland Kroos: Wir können sehr zufrieden sein. Und damit meine ich nicht nur die Platzierung, sondern auch die Art und Weise, wie wir die Partien gestalten konnten. Mit dem noch ausstehenden Nachholspiel beim 1. FC Lok Stendal , in dem wir sicherlich favorisiert sind, könnten wir sogar die Tabellenführung übernehmen. Es zählt aber erst einmal, was wir bisher erreicht haben - und das ist gut.

Waren Sie denn mit dem Ziel in die Saison gestartet, um den Aufstieg in die Regionalliga Nordost mitzuspielen?

"Toni und Felix haben eine Vorbildfunktion und werden dieser absolut gerecht"

Kroos: Wir wollten auch in unserem zweiten Oberligajahr nichts mit dem Abstieg zu tun haben und hatten daher einen einstelligen Tabellenplatz angepeilt. Nach dem bisherigen Saisonverlauf wollen wir nun aber auch am Saisonende einen der vorderen Plätze belegen. Das Niveau der Topmannschaften ist sehr ausgeglichen.

Wäre denn die Regionalliga Nordost für den Greifswalder FC zu stemmen?

Kroos: Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Wir im Trainerteam wollen mit der Mannschaft in Vorleistung gehen und unser neu gesetztes Saisonziel erreichen. Mit den Voraussetzungen für die Regionalliga Nordost setzen sich die Vereinsverantwortlichen auseinander. Klar ist aber: Das wäre eine große Herausforderung für uns.

Was zeichnet Ihre Mannschaft aus?

Kroos: Schon in unserer Aufstiegssaison hatten wir in der Verbandsliga viel Qualität in der Mannschaft. Mit einem fast unveränderten Kader sind wir dann sogar Dritter in der Oberliga geworden. In diesem Sommer mussten wir mit unter anderem Frank Rohde, der 23 Tore erzielt hatte, die Abgänge von einigen wichtigen Spielern verkraften. Das haben wir jedoch als Team gut aufgefangen. Wir stehen in der Defensive sehr stabil und haben mit zwölf Treffern die wenigsten Gegentore der Liga kassiert.

Was wird im neuen Jahr gefordert sein, um bis zum letzten Spieltag um die vorderen Tabellenplätze mitspielen zu können?

Kroos: Wir müssen weiterhin so fokussiert auftreten wie bisher. Auch wenn das 0:3 im Verbandspokal-Achtelfinale beim Verbandsligisten SV Pastow die größte Enttäuschung war: Für den weiteren Saisonverlauf hat uns das Spiel gezeigt, dass wir mit ein paar Prozentpunkten weniger nicht erfolgreich sein können.

Nach vielen Jahren als Nachwuchstrainer bei Hansa Rostock waren Sie zwischenzeitlich auch als Scout für den Zweitligisten FC St. Pauli tätig, kehrten aber ins Trainergeschäft zurück. Müssen Sie den Rasen unter den Schuhen spüren?

Kroos: Die Tätigkeit als Scout war eine gute Erfahrung und eine sportlich interessante Aufgabe. Ich habe ein Jahr lang mögliche Zugänge für den Zweitligakader unter die Lupe genommen. Allerdings habe ich mich schon immer mehr als Trainer gesehen. Daher hatte ich mich 2017 dafür entschieden, Trainer beim Greifswalder FC zu werden.

Wieder als Trainer in Greifswald zu arbeiten, ruft bestimmt Erinnerungen wach, oder?

Kroos: Auf jeden Fall. Meine Söhne Toni und Felix sind in Greifswald geboren und haben beim Greifswalder SC - dem Vorgängerverein des Greifswalder FC - mit dem Fußballspielen angefangen. Die Verbundenheit war auch nach unserem Wechsel zum FC Hansa Rostock immer erhalten geblieben.

Konnte man Ihren Söhnen Toni und Felix schon früh ansehen, dass sie es weit bringen können?

Kroos: Beide haben sich schon recht früh von ihren Mitspielern abgehoben. Allerdings kann man nicht vorhersehen, wohin es genau gehen kann. Das haben sich Toni und Felix mit viel Fleiß erarbeitet. Der Schritt zu Hansa Rostock war damals sinnvoll. Die Nähe zur Familie war gegeben. Der weitere Weg, den beide eingeschlagen haben, ist beeindruckend. Toni wurde Deutscher und Spanischer Meister, Weltmeister und viermal Champions-League-Sieger. Felix spielt seit dieser Saison mit dem 1. FC Union Berlin in der Bundesliga.

Macht es Sie als Vater vielleicht noch stolzer, wie Ihre Söhne mit dem Erfolg umgehen?

Kroos: Toni und Felix haben eine Vorbildfunktion und werden dieser absolut gerecht. Sportlicher Erfolg ist immer die eine Seite. Beide haben die Bodenhaftung nicht verloren. Sie wollen etwas zurückgeben. Für Toni ist es eine Herzensangelegenheit, mit seiner Stiftung schwer kranken Kindern zu helfen. Sein Bruder Felix unterstützt ihn tatkräftig dabei.

Ihre Frau Birgit war Badminton-Nationalspielerin der DDR. Toni, Felix und Sie sind schon seit vielen Jahren im Fußball tätig. Gibt es überhaupt andere Themen als Sport, wenn die Familie zusammenkommt?

Kroos: Selbstverständlich. Das ist auch sehr wichtig, wenn man tagtäglich mit dem Sport zu tun hat. Dass wir uns alle zur selben Zeit sehen, ist leider recht schwierig. Wir nehmen uns aber jedes Jahr vor, dass wir zweimal im Jahr zusammenkommen. 2019 war das unter anderem bei der Premiere des Films über Toni und bei der Hochzeit von Felix der Fall. An den Weihnachtsfeiertagen habe ich beide gesehen, allerdings nacheinander.

Welche Wünsche und Vorsätze haben Sie für das Jahr 2020?

Kroos: Vorsätze habe ich eigentlich keine. Und auch Wünsche gibt es nur wenige. Vor allem, dass die Familie gesund bleibt und es uns weiterhin so gut geht. Auch beruflich bin ich zufrieden. Wenn es sportlich so erfolgreich weitergeht, hätte ich nichts dagegen. Wir stehen schließlich auf dem Platz, um das Maximale herauszuholen.

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