Hilfe-Center

Hilfe-Center

Regionalliga

Regionalligen

Verbände

Verbände

Wenn Du dich bei unserer Community einloggst, kannst du Vereine und Mannschaften als Favoriten speichern und direkt von hier aus schnell und einfach erreichen.

Matchkalender

Begegnungen in deiner Nähe

{{typeaheadInput.text}}

* Pflichtfelder

Amateurstatistiken

Neu in Oldenburg|24.01.2020|16:00

Rückkehrer Plautz: Traum von Bundesliga lebt

Justin Plautz (o.): "Die 1. Dänische Liga ist eine attraktive Liga mit starken Mannschaften."[Foto: imago images/Ritzau Scanpix]

Nach einem halben Jahr beim dänischen Erstligisten Sönderjysk Elitesport ist der frühere Junioren-Nationalspieler Justin Plautz zurück in Deutschland. Auf Leihbasis kickt der 20 Jahre alte Linksverteidiger ab sofort für den VfB Oldenburg in der Regionalliga Nord. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Plautz über seine Zeit in Skandinavien und den Grund für die schnelle Rückkehr in die Heimat.

FUSSBALL.DE: Das zurückliegende Halbjahr spielten Sie in der 1. dänischen Liga. Wie würden Sie Ihre Erfahrungen beschreiben, Herr Plautz?

Justin Plautz: Es war zunächst einmal menschlich etwas komplett Neues für mich. Neben dem Platz war alles anders. In der Kabine wurde beispielsweise nur Englisch geredet. Das war für mich zwar kein Problem. Aber ich war dennoch froh, mit Torhüter Sebastian Mielitz einen Teamkollegen zu haben, mit dem ich mich auch auf Deutsch austauschen konnte.

Mielitz, der 2009 mit dem SV Werder Bremen den DFB-Pokal gewann, spielt bereits seit 2017 für Sönderjysk Elitesport. War er Ihre Bezugsperson?

"Es wäre das Größte für mich, irgendwann in der Bundesliga am Ball sein zu dürfen"

Plautz: Definitiv. Sebastian war von Anfang an für mich da und hat mir schon bei der Wohnungssuche geholfen. In unserer Freizeit haben wir gemeinsam Champions-League-Spiele geschaut. Außerdem sind wir jeden Tag zusammen von Deutschland nach Dänemark mit dem Auto zum Training gefahren.

Sie haben also beide weiterhin in Deutschland gelebt?

Plautz: Korrekt, allerdings nahe der dänischen Grenze in Glücksburg. Der Weg zum Trainingsplatz war nicht allzu weit. Rund eine Stunde waren wir unterwegs.

Was macht den dänischen Profifußball aus Ihrer Sicht aus?

Plautz: Er geht in die Richtung des englischen Profifußballs. Es wird ein harter Fußball mit vielen Zweikämpfen gespielt. Für mich persönlich war das gut, weil ich mich dadurch in der Zweikampfführung stetig verbessern konnte. Unser Trainer hat mir in der kurzen Zeit bereits viel beibringen können.

Wie kam es im vergangenen Sommer zum Wechsel von der U 23 des SV Werder Bremen nach Dänemark?

Plautz: Ich wurde zu einem Probetraining eingeladen und konnte dabei überzeugen. Danach habe ich die Möglichkeit, ins Ausland zu wechseln, zuhause mit meiner Familie besprochen. Es war für mich die Chance auf einen Profivertrag. In Bremen hatte ich noch keinen. Also habe ich den Schritt gewagt und mich selbst ins kalte Wasser geschmissen.

Zum Einsatz kamen Sie für die erste Mannschaft allerdings nur einmal. Das hatten Sie sich anders erhofft, oder?

Plautz: Klar hätte ich gerne öfter gespielt. Allerdings standen wir schnell unten drin und der Trainer hat dann eher auf die erfahrenen Spieler gesetzt. Das habe ich verstanden und ich war auch nicht sauer. Der Verein und ich waren uns aber einig, dass ich Spielpraxis benötige und deshalb erst einmal verliehen werden sollte.

So ging es für Sie jetzt zurück nach Deutschland zum VfB Oldenburg in die Regionalliga Nord. War es Ihr ausdrücklicher Wunsch, wieder im Heimatland zu spielen?

Plautz: Nicht unbedingt. Am wichtigsten war mir, zu einem Klub zu wechseln, bei dem ich häufiger zum Einsatz kommen kann. Es hätte grundsätzlich auch wieder ein Team aus dem Ausland sein können. Dennoch bin ich froh, wieder in Deutschland und damit auch in der Nähe meiner Familie zu sein. Zuhause fühlt man sich bekanntlich am wohlsten. Außerdem hatte ich sehr gute Gespräche mit Oldenburgs Trainer Alexander Kiene.

Ihr Vertrag in Dänemark läuft noch bis 2022. Geht es für Sie im Sommer auf jeden Fall wieder zurück?

Plautz: Das ist der Plan. Allerdings werde ich mich damit erst in ein paar Monaten beschäftigen. Jetzt will ich erst einmal Spielpraxis sammeln und mit Oldenburg so erfolgreich wie möglich sein.

Ihr Anspruch ist es also, sich danach auch in Dänemark durchzusetzen?

Plautz: Auf jeden Fall. Die 1. Dänische Liga ist eine attraktive Liga mit starken Mannschaften. Unter anderem mit dem FC Kopenhagen und Bröndby IF spielen dort Teams, die auch international konkurrenzfähig sind. Es wäre für mich ein wichtiger Schritt, wenn ich in dieser Liga Fuß fassen könnte.

Langfristig wollen Sie dann Erstligaprofi in Deutschland werden?

Plautz: Davon träume ich. Die Bundesliga ist eine der Top-Ligen Europas. Die gesamte Welt schaut bei den Spielen zu. Es wäre das Größte für mich, irgendwann in der Bundesliga am Ball sein zu dürfen.

Anzeige

Hinweis

Bitte prüft zunächst, das Spiel mit eurer Spielberichtskennung im DFBnet aufzurufen und die Torschützen selbstständig zu korrigieren. Wenn das nicht mehr möglich ist, ist eine Korrektur nur noch über den Staffelleiter möglich. Um den zuständigen Staffelleiter zu kontaktieren öffnet das betroffene Spiel hier auf FUSSBALL.de, klickt auf „Falsches Ergebnis melden“ und versendet das ausgefüllte Formular. Bitte verwendet die Kontaktfunktion nur, wenn euch diese Informationen nicht geholfen haben.Für die Pflege der Staffeln, die Kontrolle und Freigabe der Ergebnisse ist der jeweilige Staffelleiter zuständig. Hinweise auf falsche oder fehlende Ergebnisse oder Tabellen richtest Du bitte an den zuständigen Staffelleiter. Wenn du über die Wettbewerbsnavigation zur entsprechenden Staffel gehst, findest du direkt unter der Liste der Begegnungen den Button „Falsches Ergebnis melden“ Dort kannst Du Dein Anliegen beschreiben. Bitte gib so viele detaillierte Daten wie möglich an, mindestens Mannschaftsart, Spielklasse, Gebiet und Spielnummer. Alternativ gelangst Du auch über das Profil deiner Mannschaft unten auf die aktuellen Wettbewerbe.

Weiter