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Mission Bautzen |13.03.2019|11:30

Sander: "Hatte sofort ein gutes Gefühl"

Petrik Sander: "Ständig aufzuspringen, ist mir zu anstrengend."[Foto: imago/Thomas Frey]

Ex-Bundesligatrainer Petrik Sander (58) ist nach mehr als einem Jahr Pause zurück im Geschäft, soll die FSV Budissa Bautzen in der Regionalliga Nordost vor dem Abstieg bewahren. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der Fußball-Lehrer über seine neue Aufgabe und die legendären Gartenstühle beim FC Energie Cottbus.

FUSSBALL.DE: Seit Ende Februar sind Sie zurück im Trainergeschäft. Wie haben Sie das Jahr nach Ihrem Abschied bei der TuS Koblenz verbracht, Herr Sander?

Petrik Sander:  Trotz meiner Trainerpause viel mit Fußball. Da ich in Berlin wohne, hatte ich kurze Wege zu zahlreichen Vereinen und war oft im Stadion - vor allem im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, in dem die beiden Nordost-Regionalligisten  BFC Dynamo  und  VSG Altglienicke  spielen. Ich habe mir einige Partien angeschaut und mich besonders intensiv mit der Regionalliga Nordost ausgesetzt. Langweilig war mir also nicht.  (lacht)  Nach einer gewissen Zeit fängt es aber wieder an zu kribbeln und man verspürt die Lust, nicht mehr nur als Beobachter im Stadion zu sein.

Nachdem Sie von 2015 bis Anfang 2018 den Ex-Zweitligisten TuS Koblenz betreut hatten, sind Sie nun für Budissa Bautzen tätig. Warum haben Sie sich für diese Aufgabe entschieden?

"Wir müssen an unsere Stärken glauben, dann kommt auch der Erfolg zurück"

Sander:  Ich hatte vorher auch Gespräche mit einigen anderen Vereinen, aber es hat nie so richtig gepasst. Als dann die Anfrage aus Bautzen kam, zunächst bis zum Saisonende zu unterschreiben, hatte ich sofort ein gutes Gefühl. Nach einem Jahr ohne Trainerjob wollte ich endlich wieder arbeiten und Bautzen dabei helfen, den Klassenverbleib zu erreichen.

Nach zwei Spielen unter Ihrer Regie warten Sie noch auf den ersten Sieg. Wie bewerten Sie die bisherigen Leistungen Ihrer Mannschaft?

Sander:  Die Jungs strotzen nach einer längeren Negativserie verständlicherweise nicht vor Selbstvertrauen. Die Auftritte waren durchwachsen. Gegen  Rot-Weiß Erfurt  haben wir sehr couragiert gespielt und uns ein verdientes 0:0 erkämpft. Beim 1:2 beim  VfB Auerbach  haben wir zu viele einfache Fehler gemacht, waren aber trotzdem nah dran am Punktgewinn. Kurz vor Schluss war nur der Pfosten im Weg. Ich bin überzeugt, dass wir da unten herauskommen werden.

Bautzen rangiert auf einem möglichen Abstiegsplatz, hat seit fünf Begegnungen nicht gewonnen und stellt mit 17 Treffern den bislang harmlosesten Angriff der Liga. Warum wird Ihr Team dennoch den Klassenverbleib schaffen?

Sander:  Besonders die Leistung gegen Erfurt hat gezeigt, dass wir mehr können, als es die die aktuelle Tabellenplatzierung aussagt. Wenn Thomas Brdaric als Trainer eines Top-Teams wie Erfurt sagt, dass sich seine Mannschaft einen Zähler erzittert hat, ist das ein großes Kompliment für uns. Wir müssen an unsere Stärken glauben, dann kommt auch der Erfolg zurück.

Wie man im Abstiegskampf erfolgreich ist, wissen Sie unter anderem aus Ihrer Zeit beim ehemaligen Bundesligisten FC Energie Cottbus. Es war Ihre mit Abstand erfolgreichste Trainerstation, oder?

Sander:  Die Jahre in Cottbus waren auf jeden Fall von Erfolg geprägt. Mit dem Bundesligaaufstieg und dem Klassenverbleib im Oberhaus durfte ich fantastische Momente erleben. Aber auch mit der TuS Koblenz konnten wir einiges erreichen. Der Wiederaufstieg in die  Regionalliga Südwest  trotz finanzieller Probleme, der anschließende souveräne Klassenverbleib und der Gewinn des Rheinlandpokals waren schöne Erfolge. Zwar auf einer anderen sportlichen Ebene, aber das macht sie nicht minder wertvoll.

Legendär waren zu Ihrer Zeit in Cottbus die Gartenstühle, auf denen das Trainerteam des FC Energie während der Spiele Platz nahm. Wieso haben Sie die genutzt?

Sander:  Wenn ich mich richtig erinnere, war das vielmehr eine Notlösung, als dass da eine Idee dahintersteckte.  (lacht)

Gibt es denn noch mal ein Comeback der Gartenstühle?

Sander:  Nein, das ist nicht geplant. Außerdem stehe ich derzeit ohnehin lieber an der Seitenlinie, als zu sitzen.

Wie kommt’s?

Sander:  Ich bin schneller am Spielfeld und kann so besser Einfluss auf das Geschehen nehmen. Ständig von einer Sitzmöglichkeit aufzuspringen, ist mir zu anstrengend.  (lacht)

Bevor Sie Cheftrainer in Cottbus wurden, waren Sie lange Assistent von Trainerlegende Eduard „Ede“ Geyer. Haben Sie noch Kontakt zu ihm?

Sander:  Wir telefonieren regelmäßig und sehen uns hin und wieder im Stadion des FC Energie. Seit vielen Jahren versuchen wir außerdem, ein Treffen mit der gesamten ehemaligen Cottbus-Crew zu organisieren. Leider hat das bisher noch nicht geklappt. Immer hat mindestens einer dann doch keine Zeit. Aber wir versuchen es weiter. Vielleicht klappt es ja bald einmal.

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