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Ex-Profi |05.02.2019|09:00

Schlicke und Schweinfurt: DFB-Pokal als Ziel

Björn Schlicke möchte mit Schweinfurt zurück in den Profibereich.[Foto: imago/Sportfoto Rudel]

Seit dem 1. Januar ist Ex-Bundesligaprofi Björn Schlicke Sportlicher Leiter beim 1. FC Schweinfurt 05 in der Regionalliga Bayern. Der 37-Jährige, der zuvor als U 23-Teammanager für seinen Heimatklub SpVgg Greuther Fürth gearbeitet hatte, will den Traditionsverein in den DFB-Pokal und zurück in den Profifußball führen. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Schlicke über seine Ziele.

FUSSBALL.DE: Warum haben Sie sich für den Schritt von Ihrem langjährigen Verein SpVgg Greuther Fürth zum 1. FC Schweinfurt 05 entschieden, Herr Schlicke?

Björn Schlicke: Ich finde das Projekt sehr interessant. Der 1. FC Schweinfurt 05 ist ein Verein mit großer Tradition und Vergangenheit im Profifußball. Jetzt will Schweinfurt zurück in den Profibereich. Ich möchte ein Teil des Teams sein, das dieses Ziel in Angriff nimmt.

Sie sind Nachfolger von Gerd Klaus, der mehr als sechs Jahre im Verein war und als Cheftrainer und Sportlicher Leiter beim FCS gearbeitet hatte. Gab es vor Ihrem Amtsantritt auch ein Gespräch mit ihm?

"Ich bin jetzt in der Position, die mir am meisten Spaß bereitet"

Schlicke: Gerd Klaus hat viel Herzblut in den Verein gesteckt und kennt ihn vermutlich in- und auswendig. Ein Gespräch mit ihm war aber nicht nötig. Ich hatte genügend Zeit, um mir ein Bild davon zu machen, was mich bei meinem Amtsantritt erwartet. Die abschließenden Spiele im Kalenderjahr 2018 habe ich mir auch live im Stadion angeschaut. Ich habe mich in einer fast dreimonatigen Vorlaufzeit bestens auf meinen neuen Job vorbereitet.

Sie haben einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben. Wie würden Sie Ihre Vision beschreiben?

Schlicke: Wir wollen uns überall verbessern - auf und auch neben dem Platz. Das heißt: Ich möchte dazu beitragen, dass jeder im Verein - ganz egal ob Spieler, Trainer oder Mitarbeiter in der Geschäftsstelle - einen Schritt mehr macht, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

In dieser Saison wird es schwierig, den Aufstieg in die 3. Liga noch zu schaffen. Der Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern München II beträgt bei nur noch zwölf ausstehenden Begegnungen neun Punkte. Außerdem hat Schweinfurt bereits zwei Spiele mehr absolviert.

Schlicke: Es stimmt, dass die Chancen auf den Titel und damit auch den möglichen Aufstieg nur noch sehr gering sind. Die Meisterschaft sollte deshalb auch in dieser Saison nicht mehr unser Ziel sein. Realistisch ist aber noch, dass wir hinter dem FC Bayern II Vizemeister werden und uns damit als beste bayerische Amateurmannschaft zum dritten Mal in Folge für den DFB-Pokal qualifizieren könnten. Darauf arbeiten wir hin.

Der zuvor vereinslose Mittelfeldspieler Nicolas Andermatt, Sohn des früheren Profis und Bundesliga-Trainers Martin Andermatt, gehört seit wenigen Tagen als Neuzugang zum Kader. Was versprechen Sie sich von ihm?

Schlicke: Nach dem Abgang von Christopher Kracun zur SpVgg Oberfranken Bayreuth hatten wir nach einer Alternative im zentralen Mittelfeld gesucht. Die haben wir mit Nicolas Andermatt gefunden. Trotz seiner erst 23 Jahre hat Nicolas für den TSV 1860 München und den SV Wacker Burghausen schon fast 80 Spiele in der Regionalliga absolviert. Ich bin davon überzeugt, dass er uns verstärken wird.

Seit Ihrem Karriereende haben Sie verschiedene Jobs ausprobiert. Zunächst waren Sie Marketing-Mitarbeiter bei der SpVgg Greuther Fürth, dann Co-Trainer und schließlich Teammanager bei Fürths U 23. Jetzt sind Sie Sportlicher Leiter in Schweinfurt. In welcher Position sehen Sie sich langfristig?

Schlicke: Ich bin jetzt in der Position, die mir am meisten Spaß bereitet und die ich von nun an ausüben möchte. Mit allen anderen Tätigkeiten habe ich Vorarbeit geleistet und wichtige Erfahrungen gesammelt, um meinen Job als Sportlicher Leiter bestmöglich zu machen. Die Arbeit im Marketingbereich war beispielsweise sehr spannend und lehrreich. Um aber langfristig im Marketing zu arbeiten, fehlt mir das nötige Fachwissen. Die Tätigkeit hätte mich auch nicht erfüllt, weil mir dabei der ständige Bezug zum Fußball gefehlt hätte. Als Sportlicher Leiter bin ich zwar nicht ständig auf dem Platz, aber ich arbeite nah an der Mannschaft und habe unterschiedliche, spannende Aufgabengebiete. Außerdem kann ich in vielen Bereichen etwas bewirken.

Wäre der Trainerjob nichts für Sie?

Schlicke: Nein, eher nicht. Viele Fußballer merken nach ihrem Karriereende schnell, dass sie die tägliche Arbeit auf dem Fußballplatz vermissen. Dann steht schnell fest, dass sie Trainer werden wollen. Bei mir ist das nicht so. Ich muss nicht jeden Tag auf dem Fußballplatz stehen, um glücklich zu sein.

Als Profi waren Sie lange in der 1. und 2. Bundesliga am Ball, unter anderem für den Hamburger SV, den MSV Duisburg, den 1. FC Köln und die SpVgg Greuther Fürth. Wo hatten Sie Ihre schönste Zeit?

Schlicke: Das kann ich gar nicht so genau sagen, weil ich bei jeder Station in meiner Karriere viele schöne Momente hatte. Für große Traditionsvereine wie den Hamburger SV oder den 1. FC Köln spielen zu dürfen, war schon klasse. Aber auch die Zeit beim MSV Duisburg, mit dem ich 2007 in die Bundesliga aufsteigen konnte, möchte ich nicht missen. Ich will mich daher nicht auf einen Verein festlegen, sondern einfach insgesamt sagen, dass ich als aktiver Spieler eine hervorragende Zeit hatte, für die ich sehr dankbar bin.

Die SpVgg Greuther Fürth ist Ihr Heimatverein, für den Sie mehrere Jahre selbst am Ball waren und auch nach Ihrem Karriereende im Berufsleben Fuß gefasst hatten. Ist eine Rückkehr vorstellbar?

Schlicke: Wie heißt es so schön: Man sollte niemals nie sagen. (lacht) Der Verein und ich sind im Guten auseinander gegangen. Ich würde nicht ausschließen, dass es irgendwann erneut zu einer Zusammenarbeit kommt. Jetzt bin ich aber erst einmal in Schweinfurt und freue mich auf meine neue Aufgabe.

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