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Vorbildlich |17.12.2020|09:30

SG Bornheim: Ein Verein für die ganze Familie

Kinder können nach der Schule ins Zentrum kommen, werden betreut und gehen dann zum Training.[Foto: SG Bornheim]

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Sie sind das Fundament des Fußballs. Der Ort, wo alles beginnt. Unsere Amateurvereine machen kleine Fußballer*innen groß und unsere Gesellschaft zu einer lebendigen Gemeinschaft. Im Rahmen der Adidas Football Collective-Initiative möchte FUSSBALL.DE Amateurvereine auszeichnen, die sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt stark machen. So wie die SG Bornheim.

Mit 25 Herren-, Damen- und Junior*innenmannschaften sowie einer Futsalmannschaft ist auf dem Trainingsgelände der SG Bornheim immer etwas los. Doch dass der Frankfurter Stadtteilverein mehr als nur viele erfolgreiche Mannschaften zu bieten hat, beweist er jeden Tag aufs Neue, und zwar schon seit Jahren.  

Bereits in den 1980ern Jahren fanden viele Menschen, die aus dem damaligen Jugoslawien nach Deutschland kamen, nicht nur ihre sportliche Heimat beim Verein, dessen erste  Herren - sowie  Damenmannschaft  in der Verbandsliga spielen. Neben der Möglichkeit, regelmäßig beim Verein zu trainieren und zu spielen, konnten die Spieler auch im Vereinsheim essen und trinken. Auch heute noch ist beim Verein jede*r willkommen.  

Geflüchtete gründen Futsal-Team

"Wir integrieren nicht, sondern die Menschen integrieren sich selbst"

Bestes Beispiel: Die 2016 neu gegründete Futsalmannschaft, in der vor allem Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan und dem Irak spielen. "Die Jungs waren auf der Suche nach einem Verein, für den sie antreten können. Wir haben direkt Ja gesagt, weil wir es eine tolle Idee fanden", berichtet Jürgen Holzapfel, Vorstandsmitglied der SG Bornheim. Auch sportlich sollte sich diese Entscheidung lohnen: Die Futsalmannschaft wurde letzte Saison Meister in der Hessenliga.  

Ein anderes Anliegen ist dem Verein, berufstätige Eltern zu entlasten. Seit 2005 wird das sportliche Angebot durch ein Kinder- und Familienzentrum, welches der Verein selbstständig gebaut hat, ergänzt. Die Idee: Kinder können nach der Schule ins Zentrum kommen, dort essen und Hausaufgaben machen und danach direkt zum Training gehen. Betreut werden die Kinder von pädagogischen Fachkräften, die ehrenamtlich arbeiten. "Wir wollen ein Verein für die ganze Familie sein. Dazu gehört für uns nicht nur, dass wir sowohl Mannschaften im Jungs- und Herren- als auch im Mädchen- und Damen-Bereich haben, sondern eben auch Angebote wie diese", so Holzapfel.

Fußball nicht mehr zwangsläufig erste Wahl

Dem Verein ist bewusst, dass dieses hohe Maß an Engagement keine Selbstverständlichkeit darstellt: "Früher gab es außer Fußball nicht viel. Heute können die Menschen zwischen zahlreichen Alternativen auswählen, nicht nur im Sport- und Freizeitbereich, sondern auch, in welchem Bereich sie sich engagieren möchten. Da ist Fußball nicht zwangsläufig die erste Wahl. Deswegen sind wir sehr glücklich, dass wir immer wieder Menschen finden, die unsere Projekte auch umsetzen", erzählt der 56-Jährige.  

Eine dieser engagierten Menschen ist Laila El Karfachi. Sie kam selbst von Marokko nach Deutschland und engagiert sich mittlerweile im Kinder- und Familienzentrum des Vereins. Jedoch ist sie nicht das einzige Positivbeispiel. Der Verein vermittelt immer wieder mit Erfolg Arbeits- und Praktikumsplätze an Geflüchtete. Und auch bei Turnieren zeigt sich regelmäßig die Kraft des Fußballs, wenn auch über Vereinsgrenzen hinaus neue Freundschaften geschlossen werden.  

Das erfolgreiche Engagement des Vereins seit den 1980ern sieht Jürgen Holzapfel daher als Teamleistung: "Unser Projektkoordinator für Flüchtlingsarbeit Ulrich Fließ brachte es einmal auf den Punkt: Wir integrieren nicht, sondern die Menschen integrieren sich selbst. Wir bieten nur die Rahmenbedingungen. Und da versuchen wir unser Bestes zu geben, weil wir wissen, dass wir als Fußballverein viele Menschen gut erreichen können. Die Projekte mit Leben füllen, müssen sie allerdings selbst. Und das machen sie seit jeher mit Bravour."   

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