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Regionalliga-Splitter |11.02.2016|12:00

Stadion gefunden! Saarbrücken nach Völklingen

Im Mai sagten die Fans des 1. FC Saarbrücken ihrem geliebten Ludwigsparkstadion Adieu (Bild oben), nun müssen sie nach Völklingen (Bild unten) umziehen. [Foto: Fotos Getty, imago; Collage FUSSBALL.DE]

Nach langer Suche hat der 1. FC Saarbrücken im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen vorübergehend eine neue Heimat gefunden, Scholl und Ribery treffen für den FC Bayern München gegen Tirol, Ex-Profi Fabian Gerber steht als Trainer in Rehden vor seiner Premiere und mehr - hier das Wichtigste aus Deutschlands Regionalligen.

REGIONALLIGA NORD

Fossi unterstützt Gerber: Das neue Trainergespann des BSV Schwarz-Weiß Rehden steht vor seiner Punktspiel-Premiere. Als neuer Cheftrainer gibt der frühere Bundesligaprofi Fabian Gerber (36), der unter anderem für Hannover 96, den FC St. Pauli, den SC Freiburg und den FSV Mainz 05 am Ball war, am Samstag (ab 14 Uhr) in der Partie beim VfB Lübeck seinen Einstand. Unterstützt wird Gerber, der in Rehden die Nachfolge seines Vaters Franz angetreten hatte, ab sofort vom neuen Co-Trainer Dario Fossi. Der 34-Jährige war zuletzt Spielertrainer beim aktuellen Landesligisten SV Wilhelmshaven, für den er viele Jahre in der Regionalliga Nord gespielt hatte. Fossi, der einst aus dem Nachwuchs von Kickers Offenbach hervorgegangen war, hat auch seinen Spielerpass mitgebracht, soll aber allenfalls in der zweiten Mannschaft (Bezirksliga) zum Einsatz kommen.

Kessedou darf bleiben: Ronie Kessedou, Winterzugang des Goslarer SC, bleibt der Mannschaft von GSC-Trainer Sven Thoß länger erhalten als gedacht. Der 19-jährige Ivorer, der vom unterklassigen Verein FC Westharz gekommen war, besitzt aktuell nur eine befristete Aufenthaltsgenehmigung bis Mitte März. Der Goslarer SC bestätigte aber jetzt gegenüber FUSSBALL.DE , dass die Genehmigung für Kessedou in Kürze verlängert wird. Damit kann der Angreifer seinen zunächst bis Saisonende laufenden Vertrag erfüllen. Bereits Ende Januar gab Kessedou sein Pflichtspieldebüt für den GSC. In der Auswärtspartie bei Eintracht Norderstedt (0:3) wurde er eingewechselt.

Ostermann setzt auf Selishta: Mit einem neuen Offensivduo startet der Lüneburger SK in die Restrunde. Die Niedersachsen, die nur knapp über der Abstiegszone rangieren, hoffen nach der Winterpause vor allem auf Tore von Angreifer Otis Breustedt (20/zuletzt Rot-Weiß Erfurt II) und des offensiven Mittelfeldspielers Hedon Selishta (23), der nach nur sechs Monaten vom West-Regionalligisten SV Rödinghausen zum LSK zurückkehrte. Selishta, der in Rödinghausen nur für die U 23 (Westfalenliga) am Ball war, hatte mit zehn Toren und zwei Vorlagen eine starke Saison 2014/2015 für die Mannschaft von Lüneburgs Trainer Elard Ostermann gespielt, soll nun an diese Leistungen anknüpfen. „Hedon ist auf beiden offensiven Außenbahnen einsetzbar und für jeden Gegner schwer einzuschätzen“, freut sich Ostermann. Schon am Samstag (ab 14 Uhr) könnten Selishta und der frühere Bremer Breustedt gegen den TSV Havelse ihren Einstand geben.

REGIONALLIGA NORDOST

Lange ohne Lichte: Der Berliner AK muss etwa zwei Monate auf Henning Lichte verzichten. Der 31-jährige Rechtsverteidiger hat sich einen Bruch der Kniescheibe zugezogen und musste sich einer Operation unterziehen. Henning Lichte steht seit 2010 beim BAK unter Vertrag, kam in dieser Saison in allen 19 Punktspielen zum Einsatz. Beim jüngsten 2:0 in Luckenwalde musste er verletzungsbedingt bereits nach 19 Minuten ausgewechselt werden. Lichtes älterer Bruder Jan-Moritz (36) ist als Fußballlehrer tätig, arbeitete zuletzt als Co-Trainer von Michael Frontzeck für den Bundesligisten Hannover 96. Zuvor war er für den SC Paderborn 07, den FC St. Pauli und Bayer 04 Leverkusen tätig.

Uluc macht weiter: Volkan Uluc hat seinen Vertrag als Cheftrainer beim FC Carl Zeiss Jena bis 2017 verlängert. Das gab Vereinspräsident Lutz Lindemann bekannt. „Wir sind auf dem richtigen Kurs. Da wäre es falsch, nicht mit dem Kapitän an Bord weiter zu machen“, so Lindemann. „Die Mannschaft - und damit meine ich den gesamten Verein und sein Umfeld - steht hinter ihm.“ Der 46-jährige Uluc, der seit Dezember 2014 im Amt ist und den FCC unter anderem in die zweite Runde des DFB-Pokals geführt hatte, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit: „Ich danke dem Verein, dem Präsidium und dem Aufsichtsrat für das Vertrauen.“ Nach dem missglückten Restrundenstart (0:1 beim FC Schönberg 95) belegt der FC Carl Zeiss Jena den vierten Tabellenplatz, ist sieben Punkte von Spitzenreiter FSV Wacker Nordhausen entfernt. In einem Testspiel gegen den Drittligisten FC Erzgebirge Aue tankte Jena unter der Woche aber neues Selbstvertrauen. Der FC Carl Zeiss setzte sich 2:1 durch. Manfred Starke und Bedi Buval waren für die Tore verantwortlich.

Büro für Trainer und Sport-Chef: Der FC Viktoria Berlin arbeitet weiter an der Optimierung seiner Strukturen. So konnten nach einigen Umbaumaßnahmen jetzt Cheftrainer Ersan Parlatan und Sportdirektor Rocco Teichmann ihr neues gemeinsames Büro beziehen. „Die Arbeitssituation hat sich deutlich verbessert. Der Weg vom Trainingsplatz ins Büro ist so kurz, dass wir direkt nach den Einheiten auf dem Stadiongelände weiter arbeiten können“, sagt Parlatan. „Mit Ersan nicht nur auf dem Platz, sondern dazu im gleichen Büro unter wirklich besten Bedingungen zu arbeiten, macht unsere Kooperation besonders effizient“, so Teichmann. Insgesamt bietet die neue Vereinsheimat nun sechs Arbeitsplätze für die Viktoria-Mitarbeiter sowie einen Shop für die Bereiche „Teamsport“ und „Merchandising“.

REGIONALLIGA WEST

Baier-Bruder bleibt an Bord: Mittelfeldspieler Benjamin Baier bleibt Rot-Weiss Essen auch über die laufende Saison hinaus erhalten. Der 27-Jährige verlängerte seinen Vertrag an der Hafenstraße bis 2018. „Benni ist eine wichtige Säule dieser Mannschaft und hat sich sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine schnell zum Führungsspieler entwickelt. Wir sind froh, einen zentralen Baustein der Mannschaft frühzeitig an den Verein gebunden zu haben“, betont RWE-Sportdirektor Andreas Winkler. Baier, jüngerer Bruder des Augsburger Bundesliga-Profis Daniel Baier (31), kickt seit Juli 2014 für die Essener. Seitdem bestritt der Vize-Kapitän 62 Pflichtspiele. Insgesamt kann Baier auf zwölf Einsätze in der 2. Bundesliga, 92 Partien in der 3. Liga sowie insgesamt 72 Regionalliga-Spiele zurückblicken.

Trauer um „Löwe“ Zyla: Die SG Wattenscheid 09 trauert um ihren langjährigen Spieler Helmut Zyla, der im Alter von 63 Jahren in Gelsenkirchen verstorben ist. Der gebürtige Bochumer Zyla, genannt „Löwe“, absolvierte in zehn Jahren 225 Ligaspiele in der 2. Bundesliga für die SG 09. Er gehörte neben Spielern wie Ewald Hammes, Reinhold „Kessy“ Klee, Hannes Bongartz und Torhüter Manfred Behrendt zur legendären Mannschaft, die 1974 nur knapp den Aufstieg in die 1. Bundesliga verpasste. Beigesetzt wird Helmut Zyla am kommenden Dienstag, 16. Februar, um 11 Uhr auf dem Westfriedhof in Gelsenkirchen.

US-Boy gesperrt: Ex-Profi Arie von Lent, Trainer beim Tabellenführer Borussia Mönchengladbach U 23, muss vorerst ohne Angreifer Mario Rodríguez auskommen. Der 21-jährige US-Amerikaner hatte im Spiel bei Wattenscheid 09 (2:1) kurz vor der Halbzeit wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte gesehen. Rodríguez, der bei den Gladbachern mit sechs Treffern zweitbester Torschütze hinter Marlon Ritter (zwölf Tore) ist, fehlt den „Fohlen“ erstmals am kommenden Freitag (ab 19.30 Uhr) im Heimspiel gegen die U 23 des FC Schalke 04. Für die Gäste aus Gelsenkirchen ist es nach zwei Absagen in Folge das erste Ligaspiel im neuen Jahr.

REGIONALLIGA SÜDWEST

Umzug nach Völklingen: Beim 1. FC Saarbrücken ist die Stadionfrage geklärt: „Bis auf Weiteres“ wird der ehemalige Bundesligist wegen der laufenden Umbauarbeiten im heimischen Ludwigspark in das Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen umziehen. Das erste Punktspiel im Ausweichquartier geht am Samstag, 5. März (ab 14 Uhr), gegen den FK Pirmasens über die Bühne. Ein zunächst vorgesehener Umzug in das Waldstadion an der Kaiserlinde des Liga- und Aufstiegskonkurrenten SV 07 Elversberg ist damit vom Tisch. Nach „intensiven und sehr harmonischen Gesprächen“ zwischen Vertretern der Stadt Völklingen sowie den beiden Klubs 1. FC Saarbrücken und SV Röchling Völklingen 06 unterzeichneten Völklingens Oberbürgermeister Klaus Lorig und FCS-Präsident Hartmut Ostermann den Nutzungsvertrag. Bis zum ersten Auftritt der Blau-Schwarzen in ihrer vorübergehenden Heimat müssen allerdings noch einige Veränderungen im Stadion herbeigeführt werden. So werden unter anderem vier neue Fanblöcke eingerichtet.

Historische Ausstellung in Trier: Das Fanprojekt des SV Eintracht Trier zeigt vom 15. Februar bis zum 4. März die historische Ausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden - Juden im deutschen Fußball“ in der Volkshochschule Trier. Außerdem wird die Ausstellung im Rahmen des Regionalliga-Spiels zwischen der Eintracht und der U 23 der TSG 1899 Hoffenheim (Samstag, 15. März) im Moselstadion zu sehen sein. Die Eröffnungsveranstaltung findet am Montag (ab 19 Uhr) in der Trierer Volkshochschule statt. Zusätzlich wird als Rahmenprogramm der Dokumentarfilm „Liga Terezin - Die Geschichte einer Fußballliga im Konzentrationslager Theresienstadt“ gezeigt. Darüber hinaus hält René Richtscheid, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Trier, einen Vortrag zum Thema: „Juden in Sportvereinen in der Region Trier“. Die Ausstellung wurde vom „Centrum Judaicum“ in Berlin konzipiert und dem Fanprojekt Trier von der Versöhnungskirche Dachau zur Verfügung gestellt.

Ex-Schalker verlängert: Der FC 08 Homburg hat den Vertrag mit Angreifer Kai Hesse vorzeitig verlängert. Der 30-jährige frühere Nachwuchsspieler des FC Schalke 04 unterschrieb einen neuen Kontrakt bis Juni 2019. „Kai ist ein Führungsspieler und in unserer Mannschaft ein nur schwer zu ersetzender Eckpfeiler. Es war für mich deshalb sehr wichtig, ihn längerfristig in Homburg zu halten“, sagt FCH-Trainer Jens Kiefer. „Es gab in der Winterpause einige interessante Angebote. Es freut mich, dass ich mich jetzt aber mit dem FCH einigen konnte. Ich fühle mich hier sehr wohl“, so Hesse, der seit Juli 2014 für die Saarländer am Ball ist. In der laufenden Saison markierte er für den ehemaligen Bundesligisten in 18 Spielen sieben Treffer und bereitete sechs Tore vor.

REGIONALLIGA BAYERN

Derby live im Lokal-TV: Das Oberpfalz-Derby zwischen Neuling FC Amberg und Aufstiegsaspirant SSV Jahn Regensburg (Samstag, 5. März, 14 Uhr) elektrisiert die Region. Schon in den ersten Tagen des Vorverkaufs setzten die Gastgeber mehr als 1000 Tickets für die Partie ab. Der bisherige Saisonrekord in Amberg (1700 Besucher beim 4:2 gegen die U 23 des 1. FC Nürnberg) dürfte damit fallen. Das Hinspiel in Regensburg (4:3 für den SSV Jahn) sahen sogar 12.689 Fans, die dabei für eine neue Bestmarke in der Regionalliga Bayern sorgten. Vom erneuten Aufeinandertreffen werden die beiden TV-Lokalsender TV Aktuell (TVA) und Oberpfalz TV (OTV) live berichten. „Für den bayerischen Amateurfußball und für den Fußball in der Oberpfalz ist die Live-Übertragung eine schöne Sache. Dies zeigt den hohen Stellenwert, den wir als FC Amberg in der Fußball-Szene inzwischen genießen, und ist eine Bestätigung unserer Arbeit“, freut sich Ambergs Präsident Helmut Schweiger.

Feldhahn wieder fit: Erstmals nach langer Verletzungspause kam Nicolas Feldhahn wieder für die U 23 des FC Bayern München zum Einsatz. Im Testspiel gegen den österreichischen Regionalliga-Spitzenreiter WSG Wattens Tirol (2:2) wurde der 29-jährige Mittelfeldspieler in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Feldhahn, der Ende August vom Drittligisten VfL Osnabrück zum Rekordmeister gewechselt war, litt seit Mitte September unter hartnäckigen Knieproblemen. Er hatte deshalb erst zwei Spiele für die Bayern bestritten. Die FCB-Treffer gegen Tirol erzielten Lucas Scholl, Sohn von Ex-Nationalspieler und TV-Experte Mehmet Scholl, sowie Steeven Ribéry, jüngerer Bruder von Bayern-Star Franck Ribéry.

Zwangspause für Knoll: Der ehemalige Junioren-Nationalspieler Marvin Knoll (25/früher Hertha BSC) und der Ex-Chemnitzer Marcel Hofrath sind im Trainingslager des SSV Jahn Regensburg im slowenischen Catez ob Savi zum Zuschauen gezwungen. Beide laborieren noch an den Folgen eines Muskelfaserrisses, stehen ihrem neuen Trainer Heiko Herrlich deshalb nicht zur Verfügung. Beide konnten auch im Testspiel gegen den slowenischen Erstligisten NK Celje (3:3) nicht eingesetzt werden. Die Treffer für den SSV Jahn erzielten Marc Lais, Haris Hyseni und Markus Ziereis.