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Ex-Profi |15.05.2019|10:45

Stani Bergheim: "Wir werden dagegenhalten"

"Wir sind ein eingespieltes Team und wissen, wie wir mit Drucksituationen umzugehen haben": Stanislaus Bergheim.[Foto: Privat]

Schon der Einzug in das Pokalfinale von Württemberg ist für den TSV Essingen der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Kapitän Stani Bergheim will den Sechstligisten am „Finaltag der Amateure“ gegen Titelverteidiger SSV Ulm 1846 Fußball erstmals in den DFB-Pokal führen. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Bergheim über das Endspiel am Samstag, 25. Mai (ab 14.15 Uhr, live in der ARD).

FUSSBALL.DE: Der TSV Essingen steht erstmals im Endspiel um den Württembergischen Verbandspokal. Können Sie diesen Erfolg einmal in Worte fassen? 

Stani Bergheim: Wir haben schon jetzt etwas Großes geschafft. Für unseren ländlichen Verein ist der Finaleinzug bereits ein riesiger Erfolg. Wir wollen aber mehr. Nachdem 2017 die Sportfreunde Dorfmerkingen als damaliger Landesligist den Verbandspokal gewonnen und damit eine unglaubliche mediale Aufmerksamkeit erhalten haben, möchten wir nun der nächste kleine Klub aus der Region sein, der den Pokal holt.

Auf dem Weg ins Finale ging es für den TSV zweimal in die Verlängerung und einmal ins Elfmeterschießen. Nur in der ersten Runde gab es beim 2:0 in Dorfmerkingen einen Sieg mit mehr als einem Tor Unterschied. Viel dramatischer hätte es bisher nicht laufen können, oder?

"Wir haben schon jetzt etwas Großes geschafft"

Bergheim: Das stimmt. Wir haben uns die Finalteilnahme hart erarbeitet. Und genau das schweißt ein Team noch mehr zusammen. Wir haben bereits viele Highlights gesetzt und können absolut stolz darauf sein, im Endspiel zu stehen und uns am Finaltag dem ganzen Land live im TV präsentieren zu dürfen.

Warum hat es der TSV Essingen trotz der vielen engen Spiele immer wieder geschafft, als Sieger vom Platz zu gehen und sogar den Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach beim 3:2 auszuschalten?

Bergheim: Uns kennen überregional zwar noch nicht allzu viele Leute. Bei uns gelten wir aber als 'der FC Bayern der Verbandsliga'. (lacht) Wir sind ein eingespieltes Team mit einigen ehemaligen Profispielern und wissen, wie wir mit Drucksituationen umzugehen haben. Auch in knappen Begegnungen schaffen wir es, die entscheidende Nuance besser zu sein.

Sie spielen seit 2013 für den TSV, sind Kapitän. Was würde Ihnen der Pokalsieg bedeuten?

Bergheim: Der Gewinn des Verbandspokals reizt mich ungemein. Noch konnte ich ihn nie holen. Da ich im August 35 Jahre alt werde, ist es jetzt höchste Zeit für den Titel. (lacht)

Für den VfR Aalen waren Sie früher in der 2. und 3. Liga am Ball, mittlerweile kicken Sie in der 6. Liga. Hätten Sie damit gerechnet, dass Sie noch einmal die Möglichkeit bekommen würden, sich auf einer großen Fußballbühne zu beweisen?

Bergheim: Ich habe mir darüber in den vergangenen Jahren tatsächlich kaum Gedanken gemacht. Fakt ist, dass ich immer ambitionierte Ziele hatte. Als ich 2013 nach Essingen kam, sagte ich den Vereinsverantwortlichen, dass ich mindestens in die Oberliga, wenn nicht sogar in die Regionalliga aufsteigen will. Die haben sich dann vermutlich nur gefragt, ob ich noch bei Sinnen bin. (lacht) Aber das meinte ich komplett ernst. Ich bin jemand, der groß denkt - und das gilt jetzt auch für das Endspiel gegen Ulm am Finaltag.

Essingen ist eine kleine Gemeinde mit rund 6500 Einwohnern. Wie groß ist die Vorfreude auf den Finaltag?

Bergheim: Wir erhalten großen Zuspruch und man merkt, dass die fußballaffine Gesellschaft in Essingen schon die Tage zählt und dem Endspiel entgegenfiebert.

Wird beim Finale die komplette Gemeinde leergefegt sein, weil alle im Gazi-Stadion in Stuttgart sind?

Bergheim: Das wäre die Wunschvorstellung. Wir würden uns aber auch schon darüber freuen, wenn uns nur ein Bruchteil der Gemeinde im Stadion unterstützt. Es wäre fantastisch, wenn vielleicht auch einige Leute ins Stadion kommen, die sonst nicht so viel mit Fußball zu tun haben.

Finalgegner ist der ehemalige Bundesligist und Titelverteidiger SSV Ulm 1846 Fußball aus der Regionalliga Südwest. Worauf wird es ankommen, um am Finaltag gegen den zwei Klassen höher spielenden Gegner den Titel zu holen?

Bergheim: Wir werden versuchen, an die bisherigen Leistungen im Verbandspokal anzuknüpfen. Was uns in den vorherigen Runden ausgezeichnet hat, waren die hundertprozentige Leidenschaft und der unbedingte Siegeswille. Wir werden dagegenhalten und es Ulm so schwer wie möglich machen. Wenn wir dann auch noch ähnlich viel Spielglück wie im bisherigen Wettbewerbsverlauf haben, können wir den großen SSV Ulm 1846 definitiv vor Probleme stellen.

Wie lange würde die Party bei einem Erfolg dauern?

Bergheim: Open End! Ich erinnere mich noch gerne an unseren überraschenden Zweitliga-Aufstieg mit dem VfR Aalen im Jahr 2013 zurück. Damals haben wir das Stadion auseinandergenommen. (lacht) Wenn der Abpfiff ertönt und wir gewonnen haben werden, kann ich für nichts garantieren. Eine konkrete Planung gibt es nicht. Die besten Partys sind aber ohnehin die spontanen.

Ihr Vertrag läuft in ein paar Wochen aus. Wird das Endspiel um den Württemberg-Pokal Ihre letzte große Partie für Essingen sein?

Bergheim: Nach aktuellem Stand werde ich die Fußballschuhe wohl an den Nagel hängen. Es heißt bekanntlich, man solle gehen, wenn es am schönsten ist. Ich denke, es ist nun ein guter Zeitpunkt. Ob ich mich dann als Co-Trainer oder spielender Co-Trainer irgendwo versuchen werde, entscheide ich in den nächsten Wochen gemeinsam mit meiner Familie.

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