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"Die Zwoot" |12.01.2021|08:15

SV Rainrod: "Die Zwoot" covert da Vinci

Fotoshooting im Sportheim: Nach dem Titelgewinn stellt "Die Zwoot" da Vincis Gemälde "Das letzte Abendmahl" nach.[Foto: Sebastian Keil/SV Rainrod]

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Eine zweite Mannschaft mit eigenem Namen und Logo? Mit eigenen Panini-Bildern? Mit besonderen Foto-Aktionen? Das dürfte es in Fußball-Deutschland nicht allzu oft geben. Vielleicht ist es sogar einmalig, was "Die Zwoot" beim SV Rainrod aus der A-Kreisliga Büdingen, gelegen im Dreieck zwischen Hanau, Fulda und Gießen in Hessen, so alles auf die Beine stellt.

Entscheidenden Anteil am außergewöhnlichen Auftritt der Mannschaft hat "Zwoot"-Mitbegründer Sebastian Keil. Der 38-Jährige gilt beim SV Rainrod als "Tausendsassa", kümmert sich beispielsweise um Spielberichte, Kaderzusammenstellungen, ist C-Jugendtrainer sowie Jugendleiter, sitzt im Spielausschuss, ist Vorstandsmitglied und verrichtet außerdem noch Thekendienst im Vereinsheim.

Wenn es seine Zeit dann noch zulässt, sitzt Keil am heimischen Computer, tüftelt an einem neuen Logo oder lässt sich andere kreativen Fotomontagen einfallen. So entstand auch ein eigenes Wappen für die zweite Mannschaft, die in den vergangenen Jahren sportlich sehr erfolgreich war und gleich dreimal den Titel in der sogenannten Kreisliga A Reserve gewann. Schon nach der ersten Meisterschaft in der Saison 2015/2016 hatte Photoshop-Künstler Sebastian Keil über das ursprüngliche Vereinslogo des SV Rainrod den Schriftzug "Die Zwoot" gelegt. Nach den beiden weiteren Titeln kamen drei (Meister-) Sterne hinzu. Zuletzt wurde das Logo außerdem mit drei Würfeln, einem Fünf-Euro-Schein sowie einem gerippten Bierglas vollendet.

"Das neue Logo bildet alle Schlüsselelemente ab, die auf 'Die Zwoot' zutreffen", sagt Metallbaumeister Keil, der in der Nähe von Hanau bei einer Firma mit zwölf Mitarbeitern angestellt ist. Neben dem Logo wurden außerdem 500 Autoaufkleber sowie Autofahnen produziert, die bei Bedarf erstellt werden. Möglich macht dies ein Schneideplotter, den Sebastian seiner Freundin vor Jahren geschenkt hatte.

"Die Zwoot besteht aus vielen altgedienten Spielern, die bereits jahrelang im Verein sind und sich auch abseits des Platzes stark engagieren"

Die drei Würfel schafften es auf das Logo, weil nach den Spielen im Vereinsheim regelmäßig das knifflige Würfel-Trinkspiel "Schocken" für Unterhaltung sorgt. "Das ist bei uns sehr beliebt", erklärt Sebastian Keil. Vor jeder Partie werden außerdem fünf Euro von jedem Spieler eingesammelt, damit die Siege anschließend feuchtfröhlich mit dem einen oder anderen Bier gefeiert werden können. "Einige Kisten gehen da schon drauf."

Zusätzlicher Vorteil der wöchentlichen Sammelaktion: Am Saisonende hat "Die Zwoot" immer noch einige Euro in der Kasse. "Von dem überschüssigen Geld veranstalten wir in unserer Vereinskneipe in der Regel eine Jahresabschlussfeier", so Keil. Anfangs gab es die eine oder andere Befürchtung, dass das neue Logo des Teams das Vereinsleben "spalten" könnte. "Das ist aber nicht so, eher im Gegenteil", sagt Sebastian Keil. "Die Zwoot besteht aus vielen altgedienten Spielern, die bereits jahrelang im Verein sind und sich auch abseits des Platzes und des eigenen Teams stark engagieren."

Auch durch eine Reihe von kreativen Fotomontagen sorgte "Die Zwoot" schon mehrfach für Aufsehen. So fertigte Sebastian Keil im Homeoffice nach dem Titelgewinn 2016 ein Meisterfoto im Panini-Look an. Mitspieler Martin Wesely, der nach dem Titelgewinn mit einem Oberlippenbart - als eine Art Hommage an frühere Fußball-Legenden - zum ersten Training erschien, hatte dabei den Stein ins Rollen gebracht.

Mit Einheitsbart im Panini-Look

"Daraufhin haben wir uns alle einen Bart wachsen und uns einzeln im Panini-Look abbilden lassen", erinnert sich Sebastian Keil. Die Aktion war ein großer Erfolg, förderte Teamgeist und Zusammenhalt - und sorgte für ein mediales Echo, auch bei FUSSBALL.DE . Beim zweiten Titelgewinn wurde die Aktion wiederholt. Nach der dritten Meisterschaft musste jedoch eine Steigerung her. Das gesamte Team traf sich kurzerhand zu einem außergewöhnlichen Fotoshooting im Sportheim. Die Wände wurden mit Decken abgehängt, und die Meistermannschaft stellte das weltberühmte Gemälde "Das letzte Abendmahl" von Leonardo da Vinci nach.

Bereits zuvor hatte Sebastian Keil den Entschluss gefasst, sich das neue Logo bei gewonnener Herbstmeisterschaft auf die Wade tätowieren zu lassen. Der dritte Stern wurde dabei noch ausgespart und sollte eigentlich erst am letzten Spieltag beim Gewinn des dritten Titels von einem Tätowierer auf dem Platz gestochen werden. "Leider ist uns im vergangenen Jahr Corona dazwischengekommen, so dass ich das Werk im Tattoo-Studio zu Ende stechen lassen musste", sagt das "Urgestein" des Klubs. Schon seit der F-Jugend gehört Keil dem SVR an und hat den Verein seitdem nie verlassen.

Das Einzige, was ihm zu seinem (sportlichen) Glück noch fehlt, wäre ein Aufstieg mit der "Zwoot". Das allerdings wäre nur dann möglich, wenn die erste Mannschaft die Kreisliga A Büdingen noch oben verlässt. "Wir hoffen, dass die Jungs in die Kreisoberliga aufsteigen und wir dann in der Kreisliga B starten dürfen", sagt Sebastian Keil. "Aktuell spielen wir außer Konkurrenz und damit um die Goldene Ananas, weil wir weder auf- noch absteigen können." Das hindert die "Zwoot" allerdings nicht daran, auch so ein ganz besonderes Team zu sein.

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