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Namensvetter |14.05.2019|13:30

Thomas Müller: "Das wäre ein Riesending"

Wird aufgrund der Verlegung im Endspiel auflaufen können: Thomas Müller (l.).[Foto: HNA.de]

Eigentlich hatte er Pech. Doch jetzt hat Thomas Müller Glück im Unglück. Der Angreifer des KSV Baunatal aus der Hessenliga brach sich vor wenigen Wochen den großen Zeh. Seine Ärzte prognostizierten eine Ausfallzeit von vier bis fünf Wochen. Dadurch hätte der Namensvetter vom Weltmeister des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München das Endspiel um den hessischen Landespokal, das im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ am Samstag, 25. Mai, ausgetragen werden sollte, höchstwahrscheinlich verpasst.

Doch dank Finalgegner SV Wehen Wiesbaden kann der 28-Jährige nun aufatmen. Der SVWW landete in der 3. Liga auf Platz drei und spielt damit in der Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga (gegen den FC Ingolstadt 04 oder den SV Sandhausen). Da die beiden Partien am 24. und 28. Mai stattfinden, wird das Hessenpokal-Finale kurzfristig vom 25. Mai auf Dienstag, 25. Juni (ab 19 Uhr), verlegt. Gespielt wird in Baunatal. „Ich bin froh, dass es jetzt so gekommen ist und ich im Endspiel auflaufen kann“, sagt ein erleichterter Thomas Müller im Gespräch mit FUSSBALL.DE .

KSV Baunatal bereits sicher im DFB-Pokal dabei

Für den Stürmer ist es das erste Landespokalfinale seiner Laufbahn. „Ich werde vermutlich schon ein wenig nervös sein vor dem Spiel. Doch mit dem Anpfiff legt sich die Nervosität bestimmt schnell“, sagt Thomas Müller.

"Ich werde vermutlich schon ein wenig nervös sein vor dem Spiel"

Schon vor der Partie gegen den Drittliga-Tabellendritten ist klar: Der Klub aus der kleinen Stadt vor den Toren Kassels ist bereits sicher für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals (9. bis 12. August) qualifiziert. Grund: Der SV Wehen Wiesbaden ist durch seine „Top 4“-Platzierung in der 3. Liga automatisch im Lostopf. „Der große Druck ist weg, wir können befreit aufspielen“, sagt denn auch Thomas Müller: „Wir werden die Begegnung genießen.“

Der Toptorjäger des KSV Baunatal (elf Treffer, zusammen mit Rolf Sattorov) ist Realist und sieht seine Mannschaft in der Außenseiterrolle. „Wenn alles normal läuft, ist uns Wehen Wiesbaden haushoch überlegen“, sagt Müller, der jedoch betont: „Wenn wir eine ähnlich starke Leistung wie bei unseren Erfolgen gegen den Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach Haiger oder gegen unseren Ligakonkurrenten FC Gießen abliefern, dann können wir für eine Überraschung sorgen.“ Steinbach Haiger unterlag Baunatal 1:2, Hessenliga-Primus Gießen 4:6 nach Elfmeterschießen.

Anderer Typ als Weltmeister und Namensvetter

Während sich Müller und der KSV Baunatal im Pokalwettbewerb bis in das Finale gekämpft haben, lief es in der Liga nicht optimal. Nach 30 von 32 Saisonspielen rangiert Baunatal mit 48 Zählern auf Platz sechs. Müller, der vor Saisonbeginn vom CSC 03 Kassel aus der Verbandsliga Hessen gekommen war, bezeichnet seine erste Spielzeit im KSV-Trikot aber dennoch als gelungen: „Alles in allem war es für mich eine runde Saison. Ich konnte mich schnell an den Klub und das neue Umfeld gewöhnen und in der Rückrunde war ich dann auch mit meinen Leistungen zufrieden.“

Hinrunde flop, Rückrunde top - auf einen ähnlichen Saisonverlauf kann auch sein Namensvetter beim FC Bayern München zurückblicken. Das war es dann aber auch schon wieder mit den Gemeinsamkeiten zwischen dem Weltmeister und dem Amateurkicker. „Auf dem Platz unterscheiden wir uns schon sehr“, erklärt Baunatals Thomas Müller: „Ich bin ein sehr bulliger Typ, er ist dagegen eher schlaksig. Er ist generell ein einzigartiger Fußballer, den man nicht imitieren kann.“

Seit vielen Jahren Anhänger von Borussia Dortmund

Sprüche von Gegenspielern hat Thomas Müller wegen seines Namens noch nie zu hören bekommen. „Meine Mitspieler nennen mich aber manchmal den kleinen Thomas Müller“, erzählt der Angreifer grinsend.

Und wer weiß? Bei 32 potenziellen Gegnern in der ersten Runde des DFB-Pokals ist ein Thomas Müller-Duell zumindest nicht utopisch. „Das wäre ein Riesending“, so der Hessenliga-Torjäger. Ein Trikottausch zwischen Thomas Müller und Thomas Müller hätte auf jeden Fall etwas. „Das würde ich mir nicht nehmen lassen“, so der Rechtsfuß: „Da hätte nach dem Abpfiff kein anderer Spieler eine Chance.“

Doch während sich viele andere Amateurspieler über ein Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern freuen würden, wäre der Rekordmeister und Rekordpokalsieger für Müller nur eine „Notlösung“: Er favorisiert ausgerechnet den großen Titelkonkurrenten des FC Bayern. „Am liebsten würde ich gegen Borussia Dortmund spielen. Ich bin seit vielen Jahren BVB-Fan und es wäre es das Größte für mich, gegen Marco Reus, Paco Alcacer oder Mario Götze zu spielen“, träumt der gelernte Industriekaufmann von seinem Wunschlos.

Schon erste private Kartenanfragen für DFB-Pokal

Sollte es im DFB-Pokal tatsächlich gegen einen Topklub gehen, dann müsste Baunatals Thomas Müller wohl zahlreiche Kartenwünsche erfüllen. „Mich haben schon einige Leute angesprochen“, verrät der Landespokal-Finalist: „Wenn wir wirklich gegen Bayern oder Dortmund spielen sollte, werde ich wohl nicht annähernd so viele Karten besorgen können, wie ich müsste“, sagt Müller - und muss lachen.

Obwohl das Landespokalfinale und der große Auftritt im DFB-Pokal noch einige Wochen in der Zukunft liegen, ist die Vorfreude bereits jetzt riesig. „Das werden zwei hervorragende Partien, die auch die Gelegenheit bieten, unseren Verein auf der großen Fußballbühne zu präsentieren“, so Müller, der erst vor wenigen Wochen seinen Vertrag beim KSV Baunatal um zwei Jahre verlängert hat.

Erstmals seit 1983 im großen Lostopf dabei

Neben der längeren Genesungszeit für Thomas Müller hat die Verlegung des Hessenpokal-Endspiels auf den 25. Juni noch einen weiteren Vorteil für den KSV Baunatal. Trainer und Spieler haben in den Relegationsspielen des SV Wehen Wiesbaden zwei weitere Möglichkeiten, um sich mit dem Gegner zu beschäftigen.

„Bevor unser Finalgegner feststand, haben wir die 3. Liga nur am Rande verfolgt“, so der Baunataler Stürmer: „Inzwischen haben wir sie aber stärker im Blick.“ Erst Wehen Wiesbaden und dann der BVB oder Bayern München? Das wäre wohl kein schlechter „Sommerfahrplan“ für den ehemaligen Zweitligisten KSV Baunatal, der erstmals seit 1983 wieder am DFB-Pokal teilnehmen wird.

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