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Kult-Keeper |27.07.2020|14:00

Tomislav Piplica: Neuer Job in 7. Liga

Tomislav Piplica: "Ich probiere auch gerne Neues aus, so wie jetzt in Bayreuth".[Foto: imago]

Kult-Torwart Tomislav Piplica, früher für Energie Cottbus in der Bundesliga am Ball, hat einen neuen Job. Der 51 Jahre alte Ex-Keeper arbeitet bei der SpVgg Oberfranken Bayreuth aus der Regionalliga Bayern. Dort trainiert er die U 23 in der Bezirksliga und soll als Schnittstelle zwischen Regionalligateam und Nachwuchs fungieren. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Piplica über seine neue Aufgabe.

FUSSBALL.DE: Nach wenigen Monaten als Nachwuchs-Torwarttrainer beim Drittliga-Absteiger Carl Zeiss Jena zog es Sie jetzt nach Bayern zur SpVgg Bayreuth. Cheftrainer dort ist Ihr Ex-Mitspieler Timo Rost, mit dem Sie früher bei Energie Cottbus erstklassig kickten. Hat er Sie nach Bayreuth gelotst, Herr Piplica?

Tomislav Piplica: Der Kontakt kam über Timo zustande. Danach habe ich mich mit den Vereinsverantwortlichen getroffen. Die Ideen und das Konzept des Vereins haben mir gefallen. Ziel ist es, die zweite Mannschaft und die komplette Nachwuchsarbeit zu verbessern. Ich freue mich, dass sich der Klub für mich entschieden hat und habe große Lust auf die spannende Tätigkeit.

Hatten Sie in den vergangenen Jahren viel Kontakt zu Timo Rost?

"Ich mache alles gerne. Solange ich nicht den gesamten Tag im Büro sitzen muss, bin ich schnell für einen Job im Fußballgeschäft zu begeistern"

Piplica: Seitdem wir Anfang der 2000er Jahre viele Jahre gemeinsam in Cottbus gespielt haben, pflegen wir den Kontakt zueinander. Auch unsere Familien kennen sich. Bis heute verbindet uns eine enge Freundschaft.

Bestehen auch noch andere Freundschaften aus Ihrer langen und erfolgreichen Zeit in Cottbus?

Piplica: Ja. Beispielsweise mit Marko Topic und Franklin Bittencourt, Vater des jetzigen Bundesligaprofis Leonardo Bittencourt, bin ich weiterhin gut befreundet. Es ist schön, dass der Kontakt über die Jahre hinweg zu so vielen früheren Weggefährten nicht abgerissen ist. In der schnelllebigen Welt des Fußballs ist das alles andere als selbstverständlich.

Sie sind jetzt U 23-Trainer in der Bezirksliga und Sportkoordinator, dabei sollen Sie als Schnittstelle zwischen Regionalligateam und Nachwuchs fungieren. Wie können wir uns Ihren neuen Job genau vorstellen?

Piplica: Meine Aufgabe ist es, Talente weiterzuentwickeln und dabei zu helfen, professionellere Strukturen im Nachwuchsbereich zu schaffen. Ein Problem in den zurückliegenden Jahren war, dass viele Spieler vor dem Eintritt in die U 17 den Verein verlassen haben. Wir wollen den Kids eine optimierte fußballerische Ausbildung und Infrastruktur anbieten und ihnen noch mehr aufzeigen, dass sie in Bayreuth eine gute Perspektive haben. Priorität hat die Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen Nachwuchsteams und erster Mannschaft.

Mit welchen sportlichen Zielen ist Ihr Job verbunden?

Piplica: Wir wollen bestenfalls direkt in der ersten Saison mit zwei Nachwuchsmannschaften aufsteigen. Mit seriöser Arbeit ist das auch möglich. Ein Muss sind schnelle Aufstiege aber nicht. Es geht primär darum, nachhaltig etwas aufzubauen und langfristig die Nachwuchsarbeit auf das nächste Level zu heben.

Bisher spielten und arbeiteten Sie immer im Osten Deutschlands. Ist der Wechsel nach Bayern deshalb eine große Umstellung für Sie?

Piplica: Überhaupt nicht. Für mich spielt vielmehr eine Rolle, welche Leute ich bei der Arbeit um mich herum habe. Timo Rost kenne ich schon ewig, mit Sportdirektor Marcel Rozgonyi war ich schnell auf einer Wellenlänge. Ich bin mir sicher, dass ich mich wohlfühlen werde.

Sie waren schon Trainer, Co-Trainer, Torwart-Trainer und nun sind Sie Sportkoordinator. Welche Tätigkeit gefällt Ihnen am meisten und auf welchem Posten sehen Sie sich in Zukunft?

Piplica: Ich mache alles gerne. Solange ich nicht den gesamten Tag im Büro sitzen muss, bin ich schnell für einen Job im Fußballgeschäft zu begeistern. (lacht) Die Hauptsache ist, dass ich mich mit dem Sport auseinandersetzen kann, den ich liebe und der mich mein Leben lang begleitet. Ich probiere auch gerne Neues aus, so wie jetzt in Bayreuth. Durch meine abgeschlossene Ausbildung zum Fußball-Lehrer habe ich mir viel Know-how für verschiedene Aufgabenbereiche angeeignet.

Mit Ihrem 18-jährigen Sohn Zak Paulo waren Sie zuletzt gemeinsam in Jena, jetzt kickt er für den Nordost-Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig. Fällt es Ihnen schwer, ab sofort weit weg von ihm zu sein?

Piplica: Nein, weil wir weiterhin gemeinsam in Leipzig wohnen. Dort lebe ich seit neun Jahren mit meiner Frau und unseren zwei Kindern. Neben Zak Paulo haben wir auch noch eine 23-jährige Tochter.

Wie soll das funktionieren? Leipzig und Bayreuth sind schließlich rund 200 Kilometer voneinander entfernt.

Piplica: Ich werde zwischen beiden Städten hin und her pendeln und in einem Rhythmus von ein paar Tagen den Ort wechseln. In Bayreuth habe ich zwar auch eine Wohnung, aber ich komme regelmäßig zurück nach Leipzig. Ich bin zu viel Familienmensch, um meine Liebsten wegen des Fußballs alleine zu lassen.

Hat Ihr Sohn das Zeug zum Profi?

Piplica: Er ist ein Kämpfer und Beißer, hat eine Top-Ausbildung in den Nachwuchsleistungszentren von RB Leipzig und Carl Zeiss Jena genossen und ist zuletzt mit der U 23 von Jena Oberligameister geworden. Bei Lok Leipzig hat er nun gute Möglichkeiten, zum Profi zu reifen. Almedin Civa ist ein Trainer, der gerne mit jungen Spielern zusammenarbeitet und sie fördert. Der Weg in den Profibereich ist schwer, aber Zak Paulo kann es schaffen.

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