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Promi-Friseur |26.03.2017|21:00

Torwart Musti: Der Friseur der Weltmeister

Haareschneiden in Paris: Mustafa Mostafa mit seinem Kumpel Julian Draxler. [Foto: Fotos privat; Collage FUSSBALL.DE]

Altenessen, ein sozialer Brennpunkt im Essener Norden. Hier ist nicht gerade die Hautevolee zu Hause. Auch das „Haarstudio Sara“ am Palmbuschweg macht von außen keinen besonders hippen Eindruck, sondern wirkt wie einer der vielen eher unscheinbaren Friseursalons im Ruhrgebiet. Dass hier Stars ein- und ausgehen, hat allein mit Inhaber Mustafa Mostafa und seinen Beziehungen zur Fußballszene zu tun.

Der 26-jährige Deutsch-Libanese, bis vor kurzem noch Kreisliga-B-Torwart in der zweiten Mannschaft des Vogelheimer SV , zählt unter anderen Julian Draxler zu seinen Kumpels. Der Weltmeister ließ den Scherenmann vor dem Achtelfinal-Kracher in der Champions League zwischen PSG und dem großen FC Barcelona mal kurz nach Paris einfliegen, um Messi und Co. frisch frisiert 4:0 auseinander zu nehmen. Vor dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft an diesem Sonntag in Baku gegen Aserbaidschan (ab 18 Uhr, live bei RTL) schnitt Mostafa den DFB-Stars Draxler, Mesut Özil, Kevin Trapp und Mario Gomez noch eben die Haare.

Im Interview mit FUSSBALL.DE erzählt Mustafa Mostafa, wie sein Haarstudio zu einem Hotspot für Fußballprofis wurde, was frisurentechnisch in der Bundesliga noch geht und was er mit dem BV Altenessen zu tun hat.

FUSSBALL.DE: Herr Mostafa, wie kam es dazu, dass Sie Nationalspieler Julian Draxler nicht nur vor dem Länderspiel am Mittwoch gegen England in Dortmund, sondern sogar vor dem Champions League-Hinspiel von Paris St. Germain gegen den großen FC Barcelona mal eben in der französischen Hauptstadt die Haare gestutzt haben?

"Ich muss zugeben, dass wir dadurch mehr Kundschaft gewonnen haben. Das spricht sich natürlich herum, dass öfter mal ein Profi zum Haare schneiden hierher kommt"

Mustafa Mostafa: Die Geschichte wurde ein wenig hoch gehängt, weil ich ja nicht extra nach Paris geflogen bin, nur um „Jule“ die Haare zu schneiden. Er hat mir Karten für das Hinspiel gegen Barca besorgt und als ich da war, haben wir die Gelegenheit genutzt, um die Haare zu machen.

Welche bekannten Fußballer zählen noch zu Ihren Stammkunden im „Haarstudio Sara“?

Mostafa: Das sind inzwischen einige, fast die gesamte Schalker Mannschaft, außerdem Ousmane Dembelé von Borussia Dortmund und sehr viele Spieler von Rot-Weiss Essen. Ich kann mich also über treue Kundschaft aus dem Fußball nicht beklagen (lacht) .

Warum kommen die ausgerechnet zu Ihnen, Friseure gibt es in der Gegend doch fast wie Sand am Meer? Oder sind Sie besonders gut an der Schere?

Mostafa: Das möchte ich selbst gar nicht beurteilen, aber die meisten Kunden kommen ja gerne wieder und ich denke, das ist die beste Bestätigung. Dass es inzwischen viele Fußballer und auch einige Profis sind, hat sich einfach so nach und nach ergeben. Sead Kolasinac von Schalke 04 war der erste, der zu mir kam, das war vor etwa drei Jahren und seitdem ist er eigentlich jede Woche hier. Julian Draxler kam kurze Zeit später dazu und dann wurden es eben immer mehr Spieler, gerade von den Königsblauen. Leroy Sané zum Beispiel auch, als er noch für Schalke gespielt hat.

Seitdem ist Ihr Salon bekannt und immer voll!

Mostafa: Ich muss zugeben, dass wir dadurch mehr Kundschaft gewonnen haben. Das spricht sich natürlich herum, dass öfter mal ein Profi zum Haare schneiden hierher kommt, letztens waren an einem Montag Alessandro Schöpf, Guido Burgstaller und Dennis Aogo nach dem Schalker Training bei uns, da wurden natürlich viele Fotos gemacht.

Werden die Stars denn bevorzugt behandelt oder müssen Sie ganz normal warten, wenn vor ihnen jemand dran ist?

Mostafa: Ja klar, das erwarten sie auch gar nicht. Sie müssen warten, bis ein Platz zum Haareschneiden frei wird und sie zahlen normalerweise auch den ganz normalen Preis für einen Schnitt.

Zehn Euro.

Mostafa: Genau! Oder sie bringen mir ein Trikot mit oder laden mich zum Spiel in die Arena ein, dann nehme ich ihnen natürlich kein Geld ab.

Früher war haartechnisch mehr Vielfalt auf dem Platz, ohne dass die Fußballermode jetzt immer glücklich rüber kam – Stichwort Vokuhila. Aber heute sieht man ja fast bei allen Spielern den gleichen Schnitt, Tolle und Undercut.

Mostafa: Das stimmt schon, die Frisuren ähneln sich schon sehr, aber es gibt auch einige Spieler, die etwas wagen. Schalkes Thilo Kehrer, der auch zu meinen Kunden zählt, trägt ja zum Beispiel diesen recht auffälligen Irokesenschnitt, damit ist er modisch weit vorne.

Wer hat denn in der Bundesliga die beste Frisur und wer die schlechteste?

Mostafa: Darüber möchte ich nicht urteilen, aber Mario Gomez war auf jeden Fall der erste, der mit Tolle und Undercut daherkam. Anfangs wurde er dafür noch ausgelacht, aber dann fanden doch viele Leute den Schnitt gut und haben nachgezogen.

Sie selbst haben bis vor kurzem noch im Tor des Vogelheimer SV gestanden. Hätten Sie es auch höher als „nur“ bis in die Kreisliga schaffen können?

Mostafa: Da muss ich ehrlich sein und zugeben, dass das Talent nicht für mehr gereicht hat. Ich habe immer nur in kleinen Essener Vereinen gespielt und nie höher als in der Kreisliga.

Früher haben Sie auch für den BV Altenessen gespielt, der einst als „Prügelklub“ deutschlandweit negativ in die Schlagzeilen geraten ist ...

Mostafa: Das war leider ein wirklich unrühmliches Kapitel in meiner aktiven Fußballerzeit. Ich stand sogar auf dem Platz, als das passiert ist, das ist ja erst zwei Jahre her. Ich möchte diesen Vorfall im Nachhinein nicht entschuldigen, aber wir waren nicht so schlimm, wie es teilweise berichtet wurde. Und wie viele andere BVA-Spieler auch habe ich danach den Verein gewechselt.

Haben Sie denn Ihre Karriere beendet oder gibt es ein Comeback, wenn die Zeit es zulässt?

Mostafa: Ich möchte natürlich wieder Fußball spielen, dafür mache ich das zu gerne, lasse das aber erst einmal auf mich zukommen.

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