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Ex-Profi |21.05.2019|15:00

Von Walsleben-Schied: "Sind nicht chancenlos"

Dassendorfs Marcel von Walsleben-Schied (links): "Wir wollen unbedingt wieder in den DFB-Pokal."[Foto: imago/Claus Bergmann]

Marcel von Walsleben-Schied kickte als Profi für Eintracht Braunschweig, Hansa Rostock und Holstein Kiel. Seit 2016 ist der 35 Jahre alte Torjäger für den Oberligisten TuS Dassendorf am Ball. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der frühere U 21-Nationalspieler über das Endspiel im Hamburger Landespokal gegen den Nord-Regionalligisten FC Eintracht Norderstedt am Finaltag der Amateure (Samstag, 10.30 Uhr, live in der ARD).

FUSSBALL.DE: Herr von Walsleben-Schied, Sie haben Ihren Vertrag bei der TuS Dassendorf um ein Jahr verlängert. Warum?

Marcel von Walsleben-Schied: Ich habe auch mit 35 Jahren immer noch Spaß am Fußball und merke, dass ich der Mannschaft helfen kann. Zwar sind die meisten Gegenspieler inzwischen schneller als ich. Allerdings mache ich das mit meiner Erfahrung wieder wett. Außerdem spornen mich die beiden Meisterschaften mit Dassendorf 2017 und 2018 sowie der Pokalsieg im zurückliegenden Jahr an, weitere Erfolge mit dem Verein zu feiern.

Wird sich Ihre Rolle innerhalb der Mannschaft verändern?

"Für solche Partien spiele ich noch immer Fußball"

Von Walsleben-Schied: Ich bin weiterhin Spieler, werde aber bereits dazu auch die eine oder andere Aufgabe im Trainerteam übernehmen, als eine Art spielender Co-Trainer.

Sie waren U 21-Nationalspieler, standen unter anderem als Profi bei Eintracht Braunschweig, Hansa Rostock und Holstein Kiel unter Vertrag. Was machen Sie inzwischen hauptberuflich?

Von Walsleben-Schied: Ich beende im Juni meine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement und werde auch danach noch bei einem unserer Sponsoren in diesem Arbeitsfeld tätig sein.

Seit 2016 kicken Sie für die TuS Dassendorf. Was hat Sie nach Hamburg verschlagen?

Von Walsleben-Schied: Der Kontakt kam damals über meinen ehemaligen Berater zustande. Bei der TuS hat das Gesamtpaket gestimmt. Meine Frau und ich wollten sesshaft werden, ein Haus bauen. Da hat es sehr gut gepasst, dass ich in Dassendorf die Möglichkeit bekommen habe, einen neuen Job mit dem Fußball zu verbinden. Ich habe den Wechsel nie bereut.

Nach fünf Meisterschaften in Serie hat es in dieser Saison nicht zum Titel in der Oberliga Hamburg gereicht. Warum?

Von Walsleben-Schied: Wir waren als Mannschaft nach der vergangenen Double-Saison nahezu komplett zusammengeblieben. Da ist es vollkommen menschlich, dass sich im Unterbewusstsein eine gewisse Zufriedenheit einschleicht, auch wenn sich dies kaum jemand eingestehen will. Wir haben besonders gegen die weiteren Spitzenmannschaften der Liga zu viele Punkte liegen lassen. So reicht es dann nicht für die Meisterschaft.

Fünf Titel in Folge in einer Liga waren nur möglich, weil Dassendorf jedes Jahr auf den Aufstieg in die Regionalliga Nord verzichtete. Was waren die Gründe dafür?

Von Walsleben-Schied: Der Verein ist einfach noch nicht so weit. Wir haben im Schnitt zwischen 150 und 200 Zuschauer, die Infrastruktur ist für die Regionalliga noch nicht bereit. Die TuS muss sich Stück für Stück entwickeln, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Ein Aufstieg ist in naher Zukunft kein Thema.

Wie haben Sie sich als Spieler überhaupt noch motiviert, obwohl Sie wussten, dass Sie trotz des Meistertitels nicht aufsteigen?

Von Walsleben-Schied: Wenn wir auf den Platz gehen, wollen wir das Spiel gewinnen. Der Nicht-Aufstieg war kein Grund dafür, dass wir in dieser Saison nicht Meister geworden sind. Wir betreiben unser Hobby gerne und verstehen uns als Mannschaft gut. Da ist es nicht schwer, sich zu motivieren.

Am 25. Mai haben Sie mit Ihrer Mannschaft die Möglichkeit, zum zweiten Mal in Folge den Landespokal zu gewinnen und in die erste Runde des DFB-Pokals einzuziehen. Was bedeutet diese Chance für den Verein?

Von Walsleben-Schied: Wir haben die Möglichkeit, den Klub zum zweiten Mal in Folge auf der großen Fußballbühne zu repräsentieren. Bereits das 0:1 gegen den Zweitligisten MSV Duisburg in der vergangenen Saison war ein hervorragendes Ereignis für den Verein. Eine erneute DFB-Pokalteilnahme wäre für uns in allen Bereichen eine runde Sache.

Mit dem FC Eintracht Norderstedt wartet auf Sie ein Regionalligist. Welche Chancen rechnen Sie sich als Außenseiter gegen den klassenhöheren Gegner aus?

Von Walsleben-Schied: Für uns ist die Eintracht der schwerstmögliche Gegner in diesem Wettbewerb. In der Liga gehen wir fast in jedes Spiel als Favorit, diesmal ist es ausnahmsweise anders. Auch deshalb wird es eine komplett andere Partie werden. Wir werden weniger Ballbesitz haben, sind aber mit Sicherheit nicht chancenlos. Wir wollen unbedingt wieder in den DFB-Pokal.

Sie haben in Ihrer Karriere bereits 15 DFB-Pokalspiele absolviert, stießen mit dem FC Carl Zeiss Jena 2008 sogar bis in das Halbfinale vor. Was macht den Wettbewerb so einzigartig?

Von Walsleben-Schied: Es ist immer wieder ein unglaubliches Erlebnis. Für solche Partien spiele ich noch immer Fußball. Wir sollten es genießen, vor so vielen Zuschauern spielen zu dürfen. Jedem Spieler muss bewusst werden, dass dies Ausnahmespiele sind.

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