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|07.12.2017|18:30

Würzburg gegen Erfurt: Das "Spiel der Woche" im Faktencheck

Noch ohne Gegentor gegen Würzburg: Erfurt und Keeper Philipp Klewin [Foto: 2016 Getty Images]

Erst zum dritten Mal treffen die Würzburger Kickers und Rot-Weiß Erfurt am Freitag (ab 18.30 Uhr, live bei Telekom Sport) im Rahmen des 19. Spieltags der 3. Liga aufeinander. Während die Unterfranken sich nach schwachem Saisonstart ins Tabellenmittelfeld gekämpft haben, zieren die Thüringer aktuell das Tabellenende. DFB.de macht den Faktencheck.

BILANZ: In der 3. Liga trafen die beiden Klubs bislang lediglich in der Saison 2015/2016 aufeinander. Im Hinspiel in Würzburg gab es ein torloses Remis, das Rückspiel in Erfurt gewann RWE dank eines Treffers von Carsten Kammlott 1:0.

DIE NULL STEHT: Erfurt ist einer von vier Gegnern der Kickers, gegen die sie in der 3. Liga noch ohne eigenen Treffer sind. Würzburg spielte in der 3. Liga nur gegen den SV Wehen Wiesbaden öfter (dreimal), ohne dabei einen Treffer zu erzielen. Verliert Würzburg, wäre Erfurt der erste Gegner der Kickers, gegen den sie in der 3. Liga zwei Niederlagen einstecken müssen.

KRISE BEENDET: Nach vier Niederlagen beziehungsweise sechs sieglosen Spielen in Serie (zwei Remis, vier Niederlagen) stand Würzburg nach dem 14. Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz. Mit einem 1:0 gegen den Halleschen FC am 15. Spieltag begann der November für die Elf von Michael Schiele vielversprechend. Es folgten drei weitere Siege beim Chemnitzer FC  (3:0), gegen die Sportfreunde Lotte (2:1) und bei der SG Sonnenhof Großaspach (3:1). Die Kickers machten so aus drei Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze sechs Zähler Vorsprung und kletterte von Rang 20 auf Platz elf.

SIEGLOS: Erfurt ist nun schon seit zehn Drittligaspielen sieglos (drei Remis, sieben Niederlagen). Kein Team holte in diesem Zeitraum so wenige Zähler wie Erfurt. Den letzten Sieg gab es am 15. September 2017 beim 1:0 in Osnabrück. Nur Bremen II wartet aktuell noch länger auf einen Sieg (14 Spiele) als RWE. Bleibt Erfurt auch in Würzburg sieglos, würden die Thüringer ihren Drittliga-Negativrekord einstellen: elf sieglose Partien gab es für RWE in der 3. Liga zuvor nur zwischen Februar und Mai 2015 und saisonübergreifend zwischen April und August 2009 - mehr noch nie.

BESTWERT: Die Franken fuhren an den vergangenen vier Spieltagen als einziges Team zwölf Punkte ein, neun Tore in diesem Zeitraum sind ebenfalls Ligabestwert. Die beiden Gegentore in den letzten vier Spielen werden ligaweit nur vom Karlsruher SC (null) unterboten.

TOPSCORER: Während Orhan Ademi in den letzten drei Spielen auf zwei Tore und zwei Vorlagen kam, brachte es Simon Skarlatidis in diesem Zeitraum ebenfalls auf vier Torbeteiligungen (drei Tore, eine Vorlage). Kein Drittligaspieler kam in den vergangenen drei Partien auf mehr Scorerpunkte als die beiden Würzburger. Ademi ist mit insgesamt vier Toren bester Torschütze der Kickers in dieser Drittligasaison und gemeinsam mit Patrick Göbel (drei Tore, vier Vorlagen) der beste Scorer der Würzburger.

TORFLAUTE: Zuletzt blieb der Drittliga-Dino aus Erfurt in drei aufeinanderfolgenden Partien ohne eigenen Treffer. Vier torlose Drittligaspiele in Folge gab es für die Thüringer noch nie. Immerhin ist Erfurt auch seit zwei Spielen ohne Gegentreffer, nachdem es zuvor in acht aufeinanderfolgenden Drittligaspielen stets mindestens ein Gegentor gab (15 in diesem Zeitraum). Die Erfurter Offensive ist mit gerade einmal neun Toren mit großem Abstand die schwächste ligaweit – alle anderen Teams erzielten mindestens 16 Tore. Diese Bilanz ist nach 18 Spielen neuer Drittliga-Negativrekord. Alle anderen Teams in der Drittligahistorie erzielten zum Vergleichszeitpunkt mindestens 13 Treffer.

PUNKTEMANGEL: Erfurt steht nach 18 Spielen mit gerade einmal zwölf Punkten (-14 Tore) so schlecht da wie noch nie (zuvor immer mind. 17 Zähler). Nur einmal hatte ein Team in der 3. Liga nach 18 Partien noch weniger Punkte: Bremen II hatte in der Premierensaison 2008/2009 sogar nur zehn Zähler zum Vergleichszeitpunkt. Erfurt gewann in dieser Saison nur zwei von 18 Spielen. In der Drittligahistorie hatten nur Bremen II und die Stuttgarter Kickers jeweils 2008/2009 so wenige Siege nach 18 Spielen - weniger kein Team zu diesem Zeitpunkt.

OFFENSIVSTARK: Trifft Würzburg auch gegen Erfurt mindestens doppelt, würden die Kickers einen Vereinsrekord in der 3. Liga aufstellen: Vier Spiele in Serie mit mindestens zwei Toren gab es für die Kickers noch nie.

RÜCKKEHRER: Jannis Nikolaou kam im Sommer 2017 aus Erfurt nach Würzburg. In den vergangenen beiden Spielzeiten bestritt er für Erfurt 63 Drittligaspiele, in denen ihm vier Treffer gelangen. Würzburgs Patrick Göbel spielte zwischen 2007 und 2014 sowohl für den Nachwuchs als auch die Profis von Rot-Weiß Erfurt. Als 17-Jähriger feierte er am 20. April 2011 beim 2:0 gegen die Zweitvertretung des FC Bayern München in der 3. Liga sein Profidebüt. Insgesamt bestritt Göbel für Erfurt 40 Drittligaspiele (4 Tore). Erfurts Liridon Vocaj spielte zwischen 2014 und 2016 für die Würzburger Kickers und schaffte mit ihnen den Durchmarsch von der Regionalliga Bayern in die 2. Bundesliga. Christopher Bieber spielte zwischen 2012 und 2016 vier Jahre lang in Würzburg.

GUTER GASTGEBER: Mit 18 Gegentoren vor heimischer Kulisse stellen die Franken gemeinsam mit Unterhaching die schwächste Heimdefensive in dieser Spielzeit. Nur acht der 22 Punkte holte Würzburg in dieser Saison vor heimischer Kulisse - nur Gegner Erfurt holte zu Hause weniger Punkte (sechs) und nur Erfurt erzielte zu Hause weniger Tore (sechs). Nach nur zwei Punkten aus den ersten sieben Heimspielen feierte Würzburg zuletzt zwei Heimsiege in Serie.

GUTER GAST: Erfurt verlor vier der letzten fünf Gastspiele – nur im letzten Auswärtsspiel beim 0:0 in Bremen gab es einen Punktgewinn. Seit fünf Gastspielen wartet Erfurt auf einen Treffer, letztmals traf RWE auswärts beim 1:0 in Osnabrück am 15. September 2017. In der 3. Liga gab es nur zwei Teams, die in mehr als fünf Gastspielen in Serie ohne eigenen Treffer blieben: VfB Stuttgart II zwischen Februar und April 2013 (sechs) und Chemnitz in der Saison 2014/2015 (zehn).

NUR EIN COMEBACK: RWE verlor zehn der elf Partien nach Rückstand und holte nur beim 1:1 beim VfR Aalen Ende August noch ein Remis nach Rückstand. Während Würzburg zu Hause erst zweimal in Führung ging (Ligatiefstwert), aber immerhin beide Spiele gewann, gerieten sie zu Hause schon sieben Mal in Rückstand (Ligahöchstwert) und holten anschließend nur noch zwei Zähler (fünf Niederlagen).

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