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Regionalliga|26.03.2016|09:00

Zwei Topspiele im Südwesten live im TV

Topspiel am Bieberger Berg: Offenbach empfängt Elversberg [Foto: imago/Jan Huebner]

Während die Regionalliga Nordost am Osterwochenende pausiert, geht es im Südwesten richtig rund. Gleich zwei Partien werden live im TV übertragen. Der vom früheren Nationaltorhüter Oliver Reck trainierte Ex-Bundesligist Kickers Offenbach kann im Spitzenspiel gegen die zweitplatzierte SV 07 Elversberg am Montagabend (ab 20.15 Uhr, live auf Sport1) bis auf einen Punkt an die Saarländer heranrücken. Tabellenführer SV Waldhof Mannheim gastiert bereits am heutigen Karsamstag (ab 14 Uhr, live im SR-Fernsehen) bei Verfolger 1. FC Saarbrücken, der ebenfalls noch um die Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga mitmischen will.

Im Norden steht für Aufsteiger VfV Borussia 06 Hildesheim über Ostern sogar eine Doppelschicht innerhalb von 48 Stunden auf dem Programm. In der West-Staffel will der Traditionsverein Rot-Weiss Essen in der Begegnung beim FC Viktoria Köln einen weiteren Schritt in Richtung Klassenverbleib machen und in Bayern kommt es zum Spitzenspiel zwischen dem Aufstiegsaspiranten SV Wacker Burghausen und der U 23 des 1. FC Nürnberg. FUSSBALL.DE liefert den umfassenden Blick auf den Regionalliga-Spieltag.

RL Südwest: Reck hofft auf tolle Stimmung am Bieberer Berg

Unter der Regie des neuen Trainers Oliver Reck hat sich der Traditionsverein Kickers Offenbach in der Regionalliga Südwest im Aufstiegsrennen zurückgemeldet. Nach dem 5:1-Auswärtssieg beim Aufsteiger SV Spielberg und der gleichzeitigen Niederlage der SV 07 Elversberg (0:1 gegen Hessen Kassel) beträgt der Rückstand der Hessen auf Relegationsplatz zwei nur noch vier Punkte. Am Ostermontag (ab 20.15 Uhr) kommt es nun am Bieberer Berg zum direkten Duell zwischen Offenbach und Elversberg. Positives Omen für den OFC: Unter der Regie von Reck gab es bisher noch keine Niederlage. Vier Siege und ein Remis stehen zu Buche. Elversberg verlor dagegen zuletzt zweimal in Serie. Oliver Reck jedoch warnt: „Elversberg besitzt eine erfahrene Truppe. Viele Spieler waren bereits in höheren Ligen am Ball. Gerade die Robustheit und Körpergröße ist die Stärke unseres kommenden Gegners. Es wird ein Spitzenspiel auf Augenhöhe. Ich hoffe, dass der Bieberer Berg brennt und uns zahlreiche Fans unterstützen.“

Den Ausrutscher vom Dienstag (0:0 gegen den Bahlinger SC ) will Spitzenreiter SV Waldhof Mannheim heute (ab 14 Uhr, live im SR-Fernsehen) im Traditionsduell beim Verfolger 1. FC Saarbrücken gleich wieder ausbügeln. Der Vorsprung auf Platz drei, der nicht mehr zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigt, ist auf sechs Punkte geschmolzen. Außerdem hat der SV Waldhof eine Partie mehr auf dem Konto. „Wir haben uns das Leben teilweise selbst schwer gemacht“, ärgerte sich der frühere Bundesligaprofi Michael Fink nach der Partie gegen Bahlingen.

In der Saarbrücker Ausweichspielstätte in Völklingen (Hermann-Neuberger-Stadion) soll es für die Mannheimer wieder besser laufen. Ex-Nationalspieler Hanno Balitsch und Angreifer Daniel di Gregorio kehren nach abgesessenen Gelbsperren in den Kader zurück. Auch der FCS will noch ein Wörtchen im Rennen um die begehrten ersten beiden Plätze mitreden. Derzeit rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Taifour Diane sechs Punkte hinter Platz zwei. Die zuletzt angeschlagenen Marco Meyerhöfer (Blessur am Sprunggelenk) und Marius Willsch (muskuläre Probleme) stehen wieder zur Verfügung. Dagegen ist Hassan Amin mit der afghanische Nationalmannschaft unterwegs. „Mannheim steht zu Recht auf Platz eins. Aber wir sind bereit und wollen gewinnen“, sagt Taifour Diane zuversichtlich.

Für Eintracht Trier ist am Ostersonntag (ab 14 Uhr) zumindest der vorläufige Sprung auf Platz zwei möglich. Die Mannschaft von Trainer Peter Rubeck will in der Partie bei der U 23 des 1. FC Kaiserslautern an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Seit drei Partien ist die Eintracht unbesiegt, zuletzt gelang ein 4:0-Heimerfolg gegen den FC Astoria Walldorf. Rubeck kann in Kaiserslautern wieder auf Torge Hollmann zurückgreifen. Der Innenverteidiger musste gegen Walldorf wegen einer Gelb-Rot-Sperre pausieren.

RL Nord: Doppelschicht für Aufsteiger Hildesheim

Wegen zahlreicher Spielabsagen im Herbst und Winter kommt es besonders in der Nord-Staffel der Regionalliga zu Terminengpässen. Zu spüren bekommt das auch Aufsteiger VfV Borussia 06 Hildesheim. Heute (ab 14 Uhr/Nachholpartie vom 17. Spieltag) ist die Mannschaft von VfV-Trainer Jürgen Stoffregen beim ebenfalls abstiegsbedrohten BV Cloppenburg zu Gast. Nur zwei Tage später steht am Ostermontag (ab 15 Uhr/13. Spieltag) bereits die nächste Nachholbegegnung gegen Schlusslicht TSV Schilksee an. In Cloppenburg kann Stoffregen wieder auf ein Trio zurückgreifen. Angreifer Omar Fahmy war zuletzt wegen eines grippalen Infekts nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Linksverteidiger Niklas Teichgräber hat seine Gelb-Rot-Sperre aus dem Spiel gegen die U 23 des Hamburger SV (1:1) abgesessen. Nach überstandener Klausurphase steht auch Mittelstürmer Marvin Ibekwe wieder zur Verfügung.

Auf dem Weg zum Meistertitel und damit zur Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur 3. Liga macht der VfB Oldenburg an Ostermontag (ab 15 Uhr) in einer Begegnung der 22. Runde beim BSV Schwarz-Weiß Rehden Station. Zuvor empfängt der VfB heute (ab 15 Uhr) im Halbfinale des niedersächsischen Verbandspokals noch Aufsteiger SV Drochtersen/Assel . Der Sieger aus der Partie qualifiziert sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. In der Liga führen die Oldenburger mit 57 Punkten souverän die Tabelle an. Seit 22 Spieltagen ist die Mannschaft von VfB-Trainer Dietmar Hirsch ungeschlagen. Der Vorsprung auf die U 23 des VfL Wolfsburg beträgt fünf Zähler. Für die Gastgeber aus Rehden gibt es ein Wiedersehen mit fünf ehemaligen BSV-Spielern. Oldenburgs Torjäger Kifuta Kiala Makangu sowie Kapitän Thorsten Tönnies, Marius Winkelmann, Florian Stütz und Alessandro Ficara waren früher die Schwarz-Weißen am Ball.

Zwei Teams aus der Spitzengruppe stehen sich gegenüber, wenn der SV Meppen am Montag (ab 18 Uhr) den ETSV Weiche Flensburg zu einer Nachholpartie vom 6. Spieltag empfängt. Kurios: Das eigentliche „Rückspiel“ zwischen beiden Vereinen (2:1 für Meppen) wurde bereits Ende Februar ausgetragen. Dem ETSV Weiche, der sich noch Titelchanncen ausrechnet, ist Nedim Hasanbegovic wieder dabei. Der 27-jährige Mittelfeldspieler hat seine Gelbsperre beim jüngsten 1:1 beim TSV Havelse abgesessen.

RL West: Gladbach klarer Favorit gegen Wiedenbrück

Während nahezu die komplette West-Staffel noch am Gründonnerstag im Einsatz war, geht Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach U 23 ausgeruht in den 31. Spieltag, weil die Partie bei der zweiten Mannschaft von Fortuna Düsseldorf bereits im Vorfeld auf den 27. April verlegt worden war. Vor dem Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten SC Wiedenbrück am Ostermontag (ab 14 Uhr) sind die Fohlen seit 13 Begegnungen ungeschlagen (neun Siege, vier Unentschieden). Mit Mario Rodríguez, Djibril Sow, Tsiy William Ndenge und Marvin Schulz befinden sich allerdings vier Gladbacher Talente auf Länderspielreise. Im Rennen um den Titel tritt Borussia-Trainer Arie van Lent ohnehin auf die Euphorie-Bremse. „Als klares Ziel würde ich die Meisterschaft nicht formulieren. Aber die Entwicklung zeigt, welche Qualität in der Mannschaft steckt. Die Konkurrenz schläft aber nicht. Die Sportfreunde Lotte können uns schließlich auch überholen, wenn sie ihre Nachholpartien für sich entscheiden. „Wichtig ist, dass wir in jeder Begegnung voll und ganz auf das Spiel fokussiert sind. Wir dürfen keine Punkte mehr unnötig liegen lassen“, so der 45-jährige Fußball-Lehrer im Gespräch mit FUSSBALL.DE .

Der Verfolger aus Lotte (drei Punkte zurück, aber zwei Spiele weniger) empfängt gleichzeitig mit dem Aufsteiger SSVg. Velbert ebenfalls einen Gegner aus dem Tabellenkeller. Die Formkurven könnten nicht gegensätzlicher sein. Während die Sportfreunde fünfmal in Folge siegten, gingen die Gäste aus dem Bergischen Land viermal hintereinander leer aus und rutschten zum ersten Mal auf einen Abstiegsplatz ab. Nach dem schwer erkämpften 2:0 beim abgeschlagenen Schlusslicht FC Wegberg-Beeck warnte Lottes Trainer Ismail Atalan jedoch: „Wir haben gegen einen tief gestaffelten Gegner keine Lösungen gefunden. Ich bin heilfroh, dass wir das Ding noch gewonnen haben. Gegen Velbert müssen wir besser spielen.“

Nur drei Tage nach dem erlösenden 1:0 gegen den SC Verl und dem Sprung an das rettende Ufer geht der Abstiegskampf für den Traditionsverein Rot-Weiss Essen am Ostermontag (ab 14 Uhr) beim Tabellendritten FC Viktoria Köln weiter. „Der Gegner verfügt über eine herausragende individuelle Qualität. Beim 3:3 gegen Mönchengladbachs U 23 haben wir aber bewiesen, dass wir uns auch vor den Top-Teams der Liga nicht verstecken müssen“, gibt sich RWE-Trainer Jan Siewert gegenüber FUSSBALL.DE kämpferisch.

RL Bayern: Topspiel in Nürnberg auf großer Bühne

Das Spitzenspiel der 26. Runde in der Regionalliga Bayern steigt heute (ab 14 Uhr) zwischen dem Tabellendritten 1. FC Nürnberg II und dem zweitplatzierten SV Wacker Burghausen im Nürnberger Grundig-Stadion (50.000 Plätze) auf großer Bühne. Burghausen liegt mit 47 Zählern nur einen Punkt hinter Tabellenführer SSV Jahn Regensburg, der schon am Donnerstag im Einsatz war (1:1 gegen den TSV 1860 München II). Die Rückkehr an die Spitze ist also für den SV Wacker möglich.

Zuletzt sprang für Burghausen allerdings nichts Zählbares heraus. In den beiden jüngsten Partien unterlag die Mannschaft von Trainer Uwe Wolf, der seinen Vertrag in dieser Saison bis 2017 (plus Option) verlängert hat, gegen die SpVgg Greuther Fürth II und beim FC Memmingen jeweils 0:1. Wacker-Verteidiger Daniel Hofstetter hat seine Gelbsperre abgesessen, steht wieder zur Verfügung. Die Clubberer (44 Punkte) könnten Burghausen von Platz zwei verdrängen und Spitzenreiter Regensburg auf die Pelle rücken. Auch für den Fall der Meisterschaft würden die von Roger Prinzen trainierten Nürnberger allerdings ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen, sondern in der Regionalliga Bayern bleiben.

Wieder in Fahrt gekommen ist die SpVgg Unterhaching. Zuletzt fuhr die Mannschaft von Cheftrainer Claus Schromm zwei Siege am Stück ein, erzielte dabei satte zehn Tore. Heute (ab 14 Uhr) ist Unterhaching beim kriselnden FC Amberg zu Gast, der von Ex-Profi Timo Rost trainiert wird. Der glänzend gestartete Aufsteiger ist nach sechs Spielen ohne Sieg (ein Punkt) bis an den Rand der Abstiegszone gerutscht.

Zum zehnten Mal in Folge kann die U 23 der SpVgg Greuther Fürth heute (ab 14 Uhr) in der Partie gegen den abstiegsbedrohten SV Schalding-Heining ungeschlagen bleiben. Durch die Erfolgsserie (zuletzt 0:0 gegen den FV Illertissen) etablierte sich Fürth im gesicherten Mittelfeld. Der SVS rangiert trotz des jüngsten 1:1 gegen Memmingen auf einem Relegationsplatz. Das Hinspiel gegen Greuther Fürth II ging 0:3 verloren.