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Doppelpacker|12.07.2020|14:00

Zwillinge: "Mama, ich will Fußball spielen!"

Sophia (jeweils links) und Magdalena: Die Zwillingsschwestern lieben und leben Fußball.[Foto: Bilder: Frank Schäfer / Collage: FUSSBALL.DE]

Kommunionbilder sind nicht mehr langweilig, wenn man einen Fußball mit aufs Bild nimmt. Das dachten sich wohl die Zwillingsschwestern Sophia und Magdalena, die seit ihrem vierten Lebensjahr verrückt nach dem Ball sind. Die beiden beweisen eindrucksvoll, dass Fußball nicht nur ein Jungssport ist, und finden es schade, dass "immer nur von den Jungs oder den Männern im Fußball berichtet wird". FUSSBALL.DE hat mit der Mutter der jungen Kickerinnen gesprochen und die Geschichte der beiden Neunjährigen aufgeschrieben.

Als sie vier Jahre alt waren, sollten die Zwillingsschwestern Sophia und Magdalena aus dem Saarland eigentlich turnen. Magdalena fügte sich auch erst dem Vorschlag ihrer Eltern, doch Sophia machte nicht mit. "Nee Mama, ich will Fußball spielen", sagte sie so lange, bis die Eltern sie zu einem Probetraining brachten. In einer Familie, die mit Fußball relativ wenig am Hut hat und in der der zwei Jahre ältere Bruder lieber zum Schwimmen geht, kam das eher unerwartet. Hofften die Eltern anfangs noch darauf, dass Sophia die Lust wieder verliert und sich der Schwester im Turnverein anschließt, wurden sie schnell eines Besseren belehrt. Vom ersten Training an war Sophia Feuer und Flamme für ihren neuen Sport. So sehr, dass sich Magdalena schon bald anschloss.

Seitdem leben die Zwillinge für den Fußball. Um ihrer Leidenschaft nachgehen zu können, werden auch ohne zu zögern Geburtstage oder andere Feiern abgesagt. In ihrem Verein, dem SV Auersmacher , spielen die eineiigen Zwillinge zusammen in der E-Jugend. Spielerisch unterscheiden sie sich dabei stärker als äußerlich: Während Magdalena am liebsten im Sturm wirbelt, fühlt sich Sophia eher im Mittelfeld zuhause. Die Mädchen spielen in ihrem Team zusammen mit Jungs und fühlen sich dabei total wohl. Ihre Mannschaftskameraden wissen, dass die beiden fußballerisch einiges auf dem Kasten haben. Für die Mutter der Mädchen ist es besonders schön zu sehen, dass sie im Mannschaftsgefüge integriert sind. "Wenn man den Zusammenhalt sieht, gibt das noch mal eine zusätzliche Motivation, die Kinder bei ihrem Sport zu unterstützen", erklärt sie im Gespräch mit FUSSBALL.DE .

Dass die Eltern der Fußballerinnen sich mit dem neuen Sport angefreundet haben, hat für Sophia und Magdalena schon zu vielen schönen Momenten geführt. Stürmerin Magdalena ist dabei besonders das erste Tor ihrer fußballerischen Karriere in Erinnerung geblieben, mit dem sie ihre Mannschaft in der F-Jugend zu einem Turniersieg schießen konnte. Sophia erinnert sich besonders gerne an ihren ersten großen Stadionbesuch zurück: das Zweitligaspiel Fortuna Düsseldorf gegen den FC St. Pauli im Rahmen eines Besuchs bei der Ur-Oma in Düsseldorf. Wenn es um St. Pauli geht, schlagen die Herzen der beiden Mädchen höher, und obwohl Sophia im Block der Fortuna eine Niederlage ihrer Braun-Weißen erleben musste, war der Stadionbesuch unvergesslich.

"Wenn man den Zusammenhalt sieht, gibt das zusätzlich Motivation"

Bittere Tränen nach dem WM-Aus 2018

Die Mutter der Zwillinge kann sich deren Faszination für den FC St. Pauli zwar nicht erklären, dennoch hat Sophia in ihrem Zimmer eine riesige Fahne des Hamburger Stadtteilklubs hängen. Zudem sind beide mit den klassischen Totenkopf-Pullis ausgerüstet. Wenn es um die Bundesliga geht, sind die beiden sich aber schon weniger einig: Hier drückt Magdalena Borussia Dortmund und insbesondere Marco Reus die Daumen, Sophia steht eher auf der Seite von Timo Werner und RB Leipzig. Die Familie musste sich auf Geheiß der beiden Fußballerinnen das Bundesliga- und Champions-League-Paket von Sky zulegen, und spätestens seit die Mädchen die Sportschau entdeckt haben, müssen sich die Eltern regelmäßig mit ihren Töchtern um den Fernseher streiten.

Als Deutschland bei der WM 2018 früh ausschied, konnte Sophia allerdings nicht schnell genug dem Fernseher den Rücken zukehren und weinte bittere Tränen. Die Bandbreite an Emotionen, von Tränen nach einer Niederlage bis zur Euphorie nach einem Siegtor, macht den Fußball so besonders. Die kickenden Zwillingsmädchen aus dem Saarland können davon auch in Zukunft nicht genug bekommen.

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