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Frankfurt schreibt Geschichte

22.09.2012, 00:32 Uhr | sid

Eintracht-Keeper Kevin Trapp (re.) rettet vor Hanno Balitsch. (Quelle: Reuters)

Eintracht-Keeper Kevin Trapp (re.) rettet vor Hanno Balitsch. (Quelle: Reuters)

Eintracht Frankfurt bleibt das Team der Stunde. Mit dem besten Bundesliga-Start in der Vereinsgeschichte ist die Eintracht zumindest für eine Nacht an die Tabellenspitze gestürmt. Die Hessen, die zuletzt vor 13 Jahren nach einem kompletten Spieltag ganz oben gestanden hatten, gewannen dank der Tore von Erwin Hoffer (25.) und Takashi Inui (60.) verdient 2:1 (1:0) beim 1. FC Nürnberg.

Sollte Bayern München nicht auf Schalke gewinnen, bliebe der Aufsteiger ganz oben. Der Club kam durch den eingewechselten Sebastian Polter nur noch zum Anschlusstreffer (76.). Am 21. August 1999 hatte die Eintracht zuletzt von der Spitze der Eliteklasse gegrüßt, damals nach dem 2. Spieltag.

Schwegler und Occean müssen früh raus

Frankfurt gewann erstmals seit sechseinhalb Jahren bei den Franken, die ihre erste Saisonniederlage bezogen und ihrerseits den Sprung auf Platz eins verpassten. "Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey", sangen nur die Eintracht-Anhänger. Dabei hatte Frankfurt vor 45.033 Fans im Frankenstadion einen denkbar schlechten Start. Spielführer Pirmin Schwegler zog sich bei einem Zusammenprall mit Hanno Balitsch eine Platzwunde an der Stirn zu. Der Schweizer musste ausgewechselt (15.) und ins Krankenhaus gebracht werden. Kurz darauf fasste sich Olivier Occean an den rechten Oberschenkel - auch für ihn ging es nicht weiter.

Der Joker sticht

Hoffer kam (21.) - und traf sofort. Glück hatten die zunächst spielerisch unterlegenen Frankfurter, dass nicht auch noch Carlos Zambrano vorzeitig vom Platz musste. Der schon verwarnte Abwehrspieler foulte Pekhart bei einem Nürnberger Konter gelbwürdig, Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) ließ aber Gnade vor Recht walten (19.). "Zambrano muss da mit Gelb-Rot marschieren", monierte Martin Bader in der Halbzeitpause bei "Sky" Diese Szene, mutmaßte der Club-Manager, brachte Nürnberg "außer Tritt. Wir haben danach völlig unnötig den Faden verloren." Und so kam die Eintracht gleich mit ihrer ersten guten Offensivszene zur Führung. Torwart Raphael Schäfer sah bei Hoffers Flachschuss von der rechten Seite nicht besonders gut aus.

Inui entscheidet das Duell der Japaner für sich

Mit der Führung im Rücken trauten sich die Hessen deutlich mehr zu und spielten wie schon in den ersten Begegnungen zielstrebig und schnörkellos nach vorne. Inuis Schuss aus der Distanz wehrte Schäfer mit Mühe ab (30.). Fast im Gegenzug lenkte Trapp einen Kopfball von Pekhart über die Latte. Die beste Chance zum 1:1 in einem rasanten Spiel erarbeitete sich Hiroshi Kiyotake, dessen Schuss aus rund 25 Metern Trapp an den linken Pfosten lenkte (38.).

Der japanische Regisseur war in seinen Offensivbemühungen im Club-Mittelfeld aber zu oft auf sich allein gestellt. Von Balitsch in seinem 300. Bundesligaspiel und Timmy Simons ging kaum Kreatives aus. Rechtsaußen Robert Mak war selten zu sehen, auf links baute Alexander Esswein nach gutem Start ab. Trainer Dieter Hecking nahm beide Außen nach einer Stunde raus, später brachte er mit Polter noch einen zweiten Stürmer (70.). Frankfurt hätte das Spiel bei seinen zahlreichen guten Konterchancen früher entscheiden müssen, auf der Gegenseite vergab Polter in der 90. Minute freistehend am Fünfmeterraum die große Chance zum 2:2.

5. Spieltag

FC Bayern München

-

VfL Wolfsburg

3:0

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FC Schalke 04

-

1. FSV Mainz 05

3:0

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SpVgg Greuther Fürth

-

Fortuna Düsseldorf

0:2

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Eintracht Frankfurt

-

Borussia Dortmund

3:3

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Borussia Mönchengladbach

-

Hamburger SV

2:2

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VfB Stuttgart

-

TSG 1899 Hoffenheim

0:3

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Hannover 96

-

1. FC Nürnberg

4:1

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SC Freiburg

-

SV Werder Bremen

1:2

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FC Augsburg

-

Bayer Leverkusen

1:3

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Quelle: sid

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