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Guardiola lässt Lahm im Mittelfeld ran

15.07.2013, 12:41 Uhr | dpa, FUSSBALL.DE

Philipp Lahm überzeugt auch im Mittelfeld. (Quelle: imago\avanti)

Philipp Lahm überzeugt auch im Mittelfeld. (Quelle: avanti/imago)

"Ich übergebe Pep Guardiola eine perfekt funktionierende Mannschaft", hatte der scheidende Bayern-Coach Jupp Heynckes nach dem gewonnenen Triple angekündigt. Muss der neue Trainer also die gut geölte Maschine nur am Laufen halten? Augenscheinlich hat Guardiola seine eigenen Vorstellungen, wie der der FC Bayern der Zukunft spielen soll - Überraschungen eingeschlossen. So fand sich Nationalmannschafts-Kapitän Philipp Lahm beim 4:0-Testspielsieg gegen den FC Hansa Rostock auf einer ungewohnten Position wieder - er lief im rechten offensiven Mittelfeld auf.

Lahm, der als einer besten Rechtsverteidiger der Welt gilt, glänzte prompt in seiner neuen Rolle. Der 29-Jährige traf zum 1:0 (20. Minute) und war auch sonst an zahlreichen Offensivaktionen der Münchner beteiligt.

Kroos als Bayerns Xavi

Guardiola setzte gegen Hansa auf ein 4-1-4-1-System, wobei Rafinha Lahms Position in der Viererkette übernahm. Als einziger defensiver Mittelfeldspieler lief Toni Kroos auf, also in der Rolle, die Xavi beim FC Barcelona inne hatte. Er fungierte als zentraler Anspielpunkt und gab das Spieltempo vor. Weil die Außenverteidiger unter Guardiola extrem weit vorrücken, gab es im Mittelfeld fast immer eine Überzahl für die Bayern.

Bis die Münchner die Ideen Guardiolas aber perfekt umsetzen können, wird wohl noch ein wenig Zeit ins Land gehen. "Er versucht, seine eigene Handschrift, seine eigene Idee vom Fußball reinzubringen. Das wird noch ein bisschen brauchen", erklärte Kroos in der "Sport Bild". Für alle Spieler bedeuten die vielen Veränderungen, dass sie jederzeit hellwach sein müssen. Niemand kann sich Konzentrationspausen leisten.

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Guardiola: "Haben Schritte nach vorne gemacht"

Der Trainer selbst ist mit der Entwicklung seines Teams in der Vorbereitung zufrieden. "Die letzten zwei Freundschaftsspiele haben wir kleine Schritte nach vorn gemacht. Heute haben wir in der ersten Halbzeit gut gespielt, in der zweiten nicht mehr ganz so gut. Das ist normal. Wir haben gestern gespielt und hart gearbeitet", sagte Guardiola. Auf Systemdebatten hat der Spanier ohnehin keine Lust: "Das System ist nicht das wichtigste", bekräftigte er.

Wie auch immer die taktische Grundordnung aussieht: Der Konkurrenzkampf im offensiven Mittelfeld der Bayern dürfte weltweit einzigartig sein. Dort stehen neben Franck Ribéry und Arjen Robben auch Kroos, Xherdan Shaqiri, Thomas Müller sowie die Neuzugänge Mario Götze und Thiago Alcantara zur Verfügung. Und jetzt kommt sogar noch Lahm dazu. Matthias Sammer, Sportvorstand der Münchner, weiß um die Brisanz: "Wenn alle Spieler gesund sind, haben wir ein paar schwierige Entscheidungen zu treffen", sagte er.

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Quelle: dpa, FUSSBALL.DE

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