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Özil und Khedira von Mourinho geadelt

19.10.2011, 12:26 Uhr

Mesut Özil (Mitte) verzauberte gegen Olympique Lyon nicht nur seinen Trainer Jose Mourinho. (Foto: imago)

Mesut Özil (Mitte) verzauberte gegen Olympique Lyon nicht nur seinen Trainer Jose Mourinho. (Foto: imago)

Große Leistung, großes Lob: Die beiden deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira wurden nach dem 4:0-Sieg von Real Madrid gegen Olympique Lyon in der Champions League in den höchsten Tönen gefeiert. "Jedes Mal, wenn Özil den Ball berührt, macht er wunderbare Dinge, das Publikum liebt ihn und ich liebe ihn auch", sagte Trainer Jose Mourinho über Özil. "Ich habe mir zuletzt beide Länderspiele von Deutschland angesehen und Khedira hat sehr gut gespielt. Gegen Lyon war er wieder sehr stark. Ich fand seine Vorstellung wirklich sehr gut", sagte der Portugiese zu Khediras Leistung.

Die beiden deutschen Mittelfeldspieler spielten beim deutlichen Sieg der Königlichen die Hauptrolle. Sowohl Khedira, der in der 61. Minute mit einer blutenden Platzwunde vom Feld musste, als auch Özil, der sich fünf Minuten später völliig entkräftet auswechseln ließ, erhielten von den 70.000 Zuschauer im Estadio Santiago Bernabeu Standing Ovations.

Deutsches Duo an drei Treffern beteiligt

"Der Kopf schmerzt noch, aber mein erstes Pflichtspieltor nach mehr als einem Jahr in Madrid macht mich überglücklich", sagte Khedira, der zum zwischenzeitlichen 2:0 (47. Minute) getroffen hatte. Özil leitete per Eckball das 1:0 durch Karim Benzema (18.) ein, Khedira erhöhte nach der Pause mit einer schönen Einzelleistung, ehe Lyons Torwart Hugo Lloris Özils strammen Schuss zum 3:0 ins eigene Tor drückte (55.). Den Schlusspunkt setzte Außenverteidiger Sergio Ramos (81.).

Mourinho: Özil muss noch besser werden

Trotz der Gala der beiden früheren Bundesliga-Profis sah Mourinho bei Özil noch Verbesserungspotenzial: "Özil zeigt mit jedem Ballkontakt seine Klasse, aber er muss sich selbst jetzt auf das nächste Level bringen." Ansonsten hat der Real-Coach aber allen Grund zur Zufriedenheit. Mit neun Punkten nach drei Spielen führt Madrid souverän die Gruppe D vor Lyon (4) an. Der exzentrische Trainer feierte mit dem Erfolg gegen die Franzosen übrigens ein schönes Jubiläum: Es war bereits sein 100. Europapokalspiel als Coach.

Quelle: FUSSBALL.DE , sid

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