05.10.2011, 07:38 Uhr
Zuletzt waren die Leistungen von Mesut Özil bei Real Madrid wenig berauschen. Dessen Vater hat dafür eine simple Erklärung. "Schauen Sie doch mal, wie der FC Barcelona spielt. Da arbeiten zehn Mann für den Spielmacher Lionel Messi. Bei Real ist Mesut zwar auch die Nummer zehn, aber die anderen arbeiten nicht für ihn", sagte Mustafa Özil der "Welt". Eine Breitseite gegen Madrids Star-Trainer Jose Mourinho und dessen taktische Ausrichtung.
Insbesondere die Defensiv-Aufgaben seines Sprösslings sind Papa Özil ein Dorn im Auge: "Mesut läuft zwischen 12 und 14 Kilometer pro Spiel, holt sich hinten die Bälle und verteilt sie vorne. Das kostet auf Dauer viel Energie."
Doch der Vater des Nationalspielers, der gleichzeitig sein Berater ist, glaubt dennoch, dass sein Sohn zukünftig ein Fixpunkt bei Real sein wird. "Mesut hat sein Potenzial noch lange nicht ausgereizt. Ich glaube, wenn er sich weiterentwickelt, wird er auch irgendwann einmal der uneingeschränkte Mittelpunkt der Mannschaft sein", sagte der 44-Jährige.
Die Königlichen sind Tabellen-Dritter in der Primera Division und hatten zuletzt mit 4:0 ihr Auswärtsspiel bei Espanyol Barcelona gewonnen. Özil stand in der Anfangsformation, wurde aber nach einer blassen Vorstellung in der 76. Minute von Mourinho ausgewechselt. "Wohl noch nie zuvor war er in einem Spiel für Real Madrid so wenig in Erscheinung getreten", schrieb die Sportzeitung "Marca" anschließend. "Ihm fehlt der zündende Funke, er blieb fast unbemerkt."
Quelle: FUSSBALL.DE
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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