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Mourinho zurück nach England?

03.12.2012, 12:37 Uhr | FUSSBALL.DE, sid

Mourinhos Tage in Madrid scheinen gezählt. (Quelle: dapd)

Mourinhos Tage in Madrid scheinen gezählt. (Quelle: dapd)

Der Abschied von Star-Trainer Jose Mourinho vom spanischen Rekordmeister Real Madrid steht offenbar bevor. Das spanische Sportblatt "Marca" titelte bereits "Divorcio" - Scheidung. Demnach werde der 49-Jährige in der kommenden Saison trotz laufenden Vertrages bis 2016 nicht mehr Coach der Königlichen sein.

Als Grund für den bevorstehenden Abschied gilt die zerrüttete Beziehung Mourinhos zu Präsident Florentino Perez. Der 65-Jährige halte Mourinhos jüngste Provokation beim Derby gegen Atletico (2:0) für "Selbstmord", schrieb die Zeitung weiter.

Mourinho bringt das Fass zum überlaufen

"The Special One" hatte sich vor der Partie - wie angekündigt - extra früh dem Votum der Fans gestellt. 40 Minuten vor Anpfiff hat er allein den Rasen betreten, um den Real-Fans die Möglichkeit zu bieten, ihn auszupfeifen. Der Portugiese hatte zuletzt vom voll besetzten Bernabeu meist Pfiffe zu hören bekommen. Mit dieser Aktion wollte Mourinho zudem das Publikum hinter die Mannschaft bringen. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt erst rund 3000 Fans, von denen Mourinho höflichen Applaus erhielt, im Stadion erschienen.

Es war nicht das erste Mal, dass der Coach Perez mit seiner exzentrischen Art gegen sich aufbrachte. Mourinho lieferte sich mit Sergio Ramos, einem guten Freund des deutschen Real-Profis Mesut Özil, über Wochen einen Kleinkrieg. Zu Torhüter Iker Casillas, einer Klub-Ikone, wird Mourinho ebenfalls ein schwieriges Verhältnis nachgesagt. Mit der öffentlichen Fehde mit Alberto Toril, Trainer der zweiten Mannschaft, machte er sich weitere Feinde im eigenen Lager. Spätestens, als sich Mourinho kürzlich mit Perez darüber stritt, ob Real einen offiziellen Sprecher brauche, lief das Fass wohl über.

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Mourinho will Champions League mit englischem Verein gewinnen

Jüngst äußerte sich Manchester Uniteds 70-jähriger Coach Alex Ferguson über "Mou": "Er kann überall trainieren", und feuerte damit Spekulationen über Mourinho als seinen Nachfolger an. Mourinho bekennt sich offen dazu, dass er in seiner Karriere mit einem englischen Verein die Champions League gewinnen möchte.

Quelle: FUSSBALL.DE, sid

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