12.09.2009, 09:19 Uhr
Manuel Hartmann (re., Koblenz) im Zweikampf mit dem Rostocker Enrico Kern (Foto: imago)Am heutigen Samstag empfängt der FC Hansa Rostock die TuS aus Koblenz (ab 12.45 Uhr imLive-Ticker). In der vergangenen Saison endete dieses Duell mit 9:0 für die Ostseestädter, Koblenz wurde regelrecht vom Zachhuber-Team überrollt. Nach vier Spieltagen treffen die Mannschaften nun wieder aufeinander und für beide ist die Ausgangsposition nicht gerade berauschend: Koblenz hat wie Hansa drei Punkte auf dem Konto - ein Sieg aus vier Spielen. Mit exakt dem gleichen Torverhältnis von 3:7 teilen sich die Vereine den 15. Platz.
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Wiedergutmachung für das 0:9 in der Vorsaison
"Nach der Niederlage gegen Oberhausen (0:2) sind wir dazu verdammt, gegen Koblenz zu gewinnen", sagte Hansa-Trainer Andreas Zachhuber. Allerdings muss der Coach auf Angreifer Enrico Kern (Bauchmuskelverletzung), Abwehrspieler Orestes (Oberschenkelverletzung) und Tom Buschke (Bruch des Fußwurzelknochens) verzichten. Aber auch bei seinem Koblenzer Gegenüber Uwe Rapolder sieht es personalmäßig nicht gerade rosig aus. Martin Hudec (Knöchelbruch), Frank Wiblishauser (Sehnenriss), Lars Bender (Oberschenkelverletzung), Johannes Göderz (Schambeinentzündung), Emmanuel Krontiris (Leistenbruch) und Renaldo Rama (Knöchelverletzung) fallen aus. Dennoch blickt Rapolder zuversichtlich auf das Spiel. "Wichtig ist, dass wir uns dort nicht so viele einfache Fehler erlauben. Von der ersten Minute müssen wir dort hellwach sein! Danach haben zeitnah hintereinander vier Heimspiele vor der Brust. Von daher wäre es sehr gut für uns, wenn wir in Rostock punkten. Ein Punktgewinn wäre okay."
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1860 hart gefordert
Zum bayerisch-fränkischen Derby ist im zweiten Spiel des Tages die SpVgg Greuther Fürth beim TSV 1860 München zu Gast (ab 12.45 Uhr imLive-Ticker). Die "Löwen" starteten mäßig in die Saison, holten aus vier Spielen ebenso viele Punkte. In den letzten drei Partien schaffte das Team von Trainer Ewald Lienen nur ein Unentschieden gegen Ahlen (0:0). "Nach dem holprigen Start sind wir jetzt hart gefordert. Wir werden alles dran setzen, um das Optimale herauszuholen", weiß der Trainer der Sechz'ger. "Das Spiel gegen Fürth ist im Moment das einzige, was zählt, auch wenn es ein Satz fürs Phrasenschwein ist", blickt Lienen auf die kommenden Gegner Aachen und Paderborn.
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Möhlmann sieht Vorteil auf Fürther Seite
Die Gäste aus Fürth, die mit sechs Zählern nur zwei Punkte mehr auf dem Konto haben, als die "Löwen", wollen "zeigen, dass sie Fußball spielen können und etwas Zählbares aus München mitnehmen wollen", so Trainer Benno Möhlmann. Der Fürther Coach erwartet ein Duell "zweier Teams auf Augenhöhe", sieht einen kleinen Vorteil jedoch bei seiner Mannschaft: "Für uns spricht, dass das Zusammenspiel und das Fußballerische in den letzten Spielen besser war. Wir haben etliche gute Dinge gezeigt und es passt schon viel bei uns zusammen.“
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Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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