14.11.2010, 17:05 Uhr | dpa
Hellblauer Jubel: St. Petersburg ist nicht mehr einzuholen. (Foto: Reuters)
Zenit St. Petersburg ist nach 2007 zum zweiten Mal russischer Meister. Das Team des italienischen Trainers Luciano Spalletti gewann 5:0 (1:0) gegen Rostow am Don und sicherte sich damit schon zwei Spieltage vor Saisonende den Titel. Unterdessen kann Dynamo Moskau auch dank Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi weiter auf einen Europapokal-Platz hoffen. Der Ex-Schalker erzielte beim 2:2 (2:0) gegen Champions-League-Teilnehmer Rubin Kasan bereits sein neuntes Tor im 13. Spiel für Dynamo. Allerdings liegen die Moskauer als Siebter fünf Punkte hinter einem Europapokal-Platz. Dynamo ist jedoch noch im russischen Pokal-Wettbewerb vertreten.
"Ein Unentschieden gegen Rubin ist eigentlich ein gutes Ergebnis, aber ich würde mein Tor gerne gegen einen Sieg tauschen", sagte Kuranyi. Lokalrivale Lokomotive Moskau blieb mit einem 1:0-Sieg gegen Absteiger Sibir Nowosibirsk im Rennen um den letzten internationalen Liga-Startplatz. Dagegen qualifizierte sich Meister St. Petersburg, das dem staatlichen Gazprom-Konzern gehört, bereits direkt für die Champions League 2011/12. Zenits Verfolger ZSKA Moskau kann bei acht Punkten Rückstand die Mannschaft um Ex-Bundesligaprofi Szabolcs Huszti (früher Hannover 96) nicht mehr einholen. Der UEFA-Cup-Sieger von 2008 löste nach drei Jahren Doppel-Meister Kasan ab.
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Quelle: dpa
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